Bewerben in Corona-Krise: Ja oder Nein?

Soll man sich in der Corona-Krise bewerben: Ja oder nein?

Bewerben in Corona-Krise: Ja oder Nein?

Die Covid-19-Pandemie hat für viele Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Folgen, doch auch Bewerber stehen aktuell vor wichtigen Fragen: Bewerben - Ja oder Nein? Viele Menschen spüren die Auswirkung der Corona-Krise und wissen nicht, wie es für sie beruflich weitergehen soll. Dadurch, dass viele Menschen derzeit im Home-Office beschäftigt sind oder gar nicht arbeiten gehen können, haben sie viel mehr Zeit, um sich mit der Jobsuche zu beschäftigen. Wer sich vorgenommen hatte, in den kommenden Wochen oder Monaten den Job zu wechseln, dürfte jetzt vor einer Menge offener Fragen stehen.

Suchen Firmen angesichts der Corona-Pandemie überhaupt nach neuen Leuten? Wenn ja: Wie funktioniert das dann mit der Bewerbung?

 

Das öffentliche Leben steht plötzlich still

Die Straßen sehen derzeit aus wie leergefegt: Cafés, Restaurants, Boutiquen sowie andere Dienstleister, wie Frisöre oder Blumengeschäfte müssen aktuell bis zum 19. April geschlossen bleiben. Viele Arbeitnehmer sind nun von Kurzarbeit, weniger Stunden oder Kündigungen betroffen. Auch Arbeitsuchende, die schon seit mehreren Monaten nach einem neuen Job suchen, haben es momentan noch schwerer eine neue Anstellung zu finden. Denn wer länger als 12 Monate arbeitslos ist, rutscht automatisch in Hartz IV. Damit endet für denjenigen auch der Bezug des Arbeitslosengelds.

 

Bewerben in Corona-Krise: die Bewerbersuche geht aber weiter!

Während und nach der Krise geht die Bewerbersuche weiter - denn viele Unternehmen suchen weiterhin händeringend nach Fachkräften. Obwohl aktuell keine persönlichen Bewerbungsgespräche geführt werden sollten, sind kleine und mittelständische Unternehmen darauf angewiesen weiterhin nach Bewerbern zu suchen. Sei es, um in der Krise verstärkt auszuhelfen, neue Prozesse im Unternehmen zu unterstützen oder neue Ideen mit in die Firma einzubringen. Dank Videotelefonie per WhatsApp, Skype & Co. können Bewerbungsgespräche von vielen Firmen problemlos weitergeführt werden.

Viele Unternehmen sind aktuell damit beschäftigt, Mitarbeiter-Einsätze zu planen, interne Strukturen umzukrempeln und neue Möglichkeiten zu suchen, um weiterhin Umsatz zu generieren. Was viele Bewerber aktuell annehmen lässt, dass es sich nicht lohnt eine Bewerbung zu schreiben - doch auch in der Corona-Krise macht es durchaus Sinn, sich zu bewerben.

 

Fazit:

Auch in dieser schwierigen Zeit suchen Unternehmen weiterhin nach Mitarbeitern - vor allem große Unternehmen beschäftigen sich sogar umso mehr mit der Suche nach passenden Fachkräften für die Zukunft. Jetzt hast du Zeit, dich mit verschiedenen Unternehmen und Jobs auseinander zu setzen und deine Bewerbung in Ruhe zu schreiben. Behalte Firmen im Auge, die dein Interesse geweckt haben, folge deren Unternehmensseite oder sende einfach eine Initiativbewerbung ab.

Suchst du einen Aushilfs- oder Nebenjob zur Überbrückung ist jetzt die beste Zeit: Wegen der hohen Nachfrage infolge der Coronavirus-Krise suchen die großen deutschen Supermarktketten händeringend neue Mitarbeiter. "Wer in unseren Märkten jetzt als Aushilfe tätig werden möchte, kann sich unkompliziert bewerben", sagte Rewe-Chef Lionel Souque. Auch Edeka und Netto forderten Interessenten auf, sich direkt in der nächsten Filialen zu melden.

 

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Bewerbungstipps für Jobsuchende:

Die momentane Ausnahmesituation erfordert von Unternehmen sowie Bewerbern mehr Geduld und Verständnis für die aktuelle Situation.

Das bedeutet für Bewerber:

  • Falls du dich bereits bei einem Unternehmen beworben hast, jedoch keine Antwort bekommst, bitte um einen Rückruf oder hinterlasse eine Nachricht auf der Mailbox. Sollte das Unternehmen aktuell telefonisch nicht so gut erreichbar sein, sende eine E-Mail und hake nochmal nach, wie es mit deiner Bewerbung aussieht. E-Mails lassen sich auch noch nach dem Tagesgeschäft oder am nächsten Morgen beantworten.
  • Frage nach einem konkreten Termin, an dem du mit einer Antwort rechnen kannst - sei hierbei verständnisvoll und mache gleichzeitig deutlich, wie deine Situation aktuell aussieht.
  • Bist du auf der Suche nach einer Aushilfs- oder Nebentätigkeit oder musst die Zeit bis zu einem neuen Job überbrücken, frage bei einem nahegelegenen Supermarkt oder einer Tankstelle nach, ob noch Unterstützung benötigt wird. Hier wirst du bestimmt fündig werden!
  • Manche Unternehmen bieten dir jetzt auch die Möglichkeit dich per Videocall oder Telefonat kurz vorzustellen und zu einem späteren Zeitpunkt einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Erkundige dich beim Unternehmen, ob dies auch für deinen Bewerbungsprozess möglich ist.

 

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

 

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Frau erzählt Freundin von ihren Sorgen

Gekündigt worden - was du jetzt tun musst

 

Viele Menschen, die gekündigt wurden, stehen erst einmal unter Schock. Sie wissen nicht wie es weitergehen soll, wo sie sich bewerben sollen und ob sie überhaupt noch jemand einstellen möchte. Wenn du von deiner Kündigung erfährst, sollte der erste Schritt der Weg auf das Arbeitsamt sein, um Formalitäten zu klären und dich als arbeitssuchend zu melden. Solltest du das nicht machen, drohen dir Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld. Deshalb erklären wir dir, was du tun musst. Außerdem findest du hier Tipps für deinen Neustart im Job.

 

5 % der Deutschen sind arbeitslos

Obwohl die Arbeitslosenquote in den letzten Jahren zurückgegangen ist, liegt die Arbeitslosenzahl in Deutschland im November 2019 noch bei 5 %, das sind umgerechnet ca. 2,3 Millionen arbeitslose Menschen.

Als "arbeitslos" definiert man die Menschen, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, jedoch eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und sich bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet haben. Aber nicht jeder, der nicht arbeitet, ist arbeitslos. Zu den nicht arbeitslosen Menschen gehören zum Beispiel Hausfrauen oder Hausmänner, schulpflichtige Kinder und Jugendliche, Studenten und Rentner.

Wer wegen seiner Gesundheit nicht arbeiten kann, bekommt einen Krankenschein und daraufhin seinen Lohn von seiner Arbeitsstelle. Ab dem 43. Tag bezahlt die Krankenkasse dir Krankengeld. Das Krankentagegeld wird mit Leistungen anderer Träger verrechnet und maximal in der Höhe des durchschnittlichen Nettoeinkommens im letzten Jahr vor der Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit gehören Bandscheibenvorfälle, psychische und Magen-Darm Erkrankungen. Kann jemand gar nicht arbeiten, weil er zum Beispiel einen schweren Unfall hatte, dann ist er arbeitsunfähig. Laut Studien ist das fast jeder Zehnte. Arbeitsunfähigkeit bedeutet, das eine Person aufgrund ihrer Krankheit oder psychischen Situation nicht mehr in der Lage sein wird einen Job auszuüben. 

 

Gekündigt? Neue Wege einschlagen

Mache dir erstmal ein paar Gedanken in welche Richtung du gehen möchtest. Kannst du mit deiner Ausbildung oder deinem Studium einen neuen Weg einschlagen oder möchtest du das Gleiche wie vorher machen? Das ist eine schwere Frage, deshalb gibt es viele Möglichkeiten, die du in Betracht ziehen kannst, wenn du dir unsicher darüber bist, welchen Weg du zukünftig gehen möchtest. Du könntest ein freiwilliges soziales Jahr machen, Praktika oder Probe arbeiten.

Da die Kündigungsfrist in Deutschland vier Wochen beträgt, hast du ja ein wenig Zeit, um dir Gedanken darüber zu machen. Was oft hilft, ist sich selbst einmal realistisch selbst einzuschätzen. Da helfen so Fragen wie: Was kann ich? Was will ich?

 

Augen aufmachen: Stellenangebote finden

Wenn du weißt, in welche Richtung du gehen möchtest, ist der nächste Schritt im Internet bei z.B der Jobbörse oder Indeed nach Stellenangeboten zu suchen. Soziale Medien wie Facebook und Instagram sind bei der Suche von Stellenangeboten auch eine große Hilfe. Auf unserer Facebook Seite findest du viele aktuelle Stellenangebote, bei denen du dich direkt vom Handy aus bewerben kannst. Bei sowas hilft einfach Augen aufmachen und sich umhören. Wenn du einen Betrieb gefunden hast, der in Frage kommt, solltest du eine Bewerbungsmappe anlegen.

Bewerbung passend zur Arbeitsstelle schreiben

In die Bewerbungsmappe gehört dein Anschreiben, deine akademischen Zeugnisse, die Arbeitszeugnisse und ein Bewerbungsfoto. Wichtig ist, dass die Bewerbung auf die Stellenausschreibung abgestimmt ist. Der Leser soll merken, dass du dich wirklich für den Job interessierst. Wenn du deine Bewerbung an viele Unternehmen gleichzeitig sendest, erhöht das natürlich die Chancen schnell Arbeit zu finden. Falls du noch Fragen hast, kannst du dich an die Agentur für Arbeit wenden, sie bieten Bewerbungstraining und lesen auch auf Wunsch deine Bewerbung durch. 

 

Arbeitssuchend: Grundregeln des Bewerbungsgespräches

Wenn du Glück hast und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurdest, solltest du auf die Fragen vorbereitet sein und die drei Grundregeln beachten: 

  1. Ein gepflegtes Äußeres, denn der erste Eindruck ist der wichtigste.
  2. Gute Kenntnisse über das Unternehmen, denn wenn du solche Informationen in das Gespräch einbringst, punktest du automatisch.
  3. Ein überzeugendes Erscheinungsbild und konkrete Kenntnisse dessen, was du selbst zu bieten hast.

 

Kopf hoch, auch wenn die Jobsuche sich zieht

Falls du noch nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurdest, ist das gar nicht schlimm, denn jetzt kannst du deine Zeit perfekt nutzen um z.B. fehlende Sprachkenntnisse aufzubessern, dich weiterzubilden oder Messen zu besuchen. Jedoch kann es dich belasten, Absagen zu bekommen, deshalb findest du hier 5 Tipps gegen Bewerbungsfrust. Falls sich die Suche nach einer neuen Arbeit länger als erwartet hinzieht, können auch Praktika, Leih- und Zeitarbeit und ein freiwilliges soziales Jahr neue Türen öffnen. Aber das Wichtigste in so einer Situation ist, dass man einen kühlen Kopf behält.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche!

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Frau beim Vorstellungsgespräch - Lebenslauf und Bewerbung

Lebenslauf Checkliste: Wie schreibe ich meine Bewerbung richtig?

Frau beim Vorstellungsgespräch - Lebenslauf und Bewerbung

Unser Lebenslauf gibt dem potenziellen neuen Arbeitgeber einen schnellen Einblick in unser bisheriges Arbeitsleben. Viele Personaler entscheiden bereits anhand des Lebenslaufes, ob sie sich überhaupt weiter mit deinen Bewerbungsunterlagen beschäftigen. Ein lückenhafter, schlecht formulierter oder sogar mit Rechtschreibfehlern gespickter Lebenslauf ist meist bereits das K.O. Kriterium für den neuen Job.

 

Aber welche Angaben gehören jetzt in den Lebenslauf und welche lieber nicht?

Zuerst gilt einmal, je übersichtlicher der Lebenslauf gestaltet ist, umso leichter hat es der Personaler die wichtigsten Informationen über den Bewerber im Blick - also ruhig ein paar Minuten mehr in den Lebenslauf investieren als vielleicht geplant.

Ein tabellarischer Lebenslauf sollte inhaltlich lückenlose Informationen über deinen beruflichen Werdegang und einige persönliche Daten von dir enthalten. Aber Achtung! Nicht alle persönlichen Angaben interessieren den neuen Arbeitgeber. Beschränke dich auf Informationen, die zu deinem Berufsfeld passen. So ist es in einer Bewerbung zur "Kranken- oder Altenpflegerin" zum Beispiel interessant, dass eine Bewerberin ehrenamtlich in ihrer Freizeit bereits in einem Altenheim arbeitet. Überlege dir also, welche Hobbys oder Tätigkeiten für deine neue Stelle von Bedeutung sind.

 

Wie erstelle ich einen tabellarischen Lebenslauf?

Dein Lebenslauf ist ein wichtiger Bestandteil deiner Bewerbung. Die meisten Personaler lesen diesen sogar zuerst, denn hier finden sie die wichtigsten Informationen über dich. Welche Fähigkeiten bringst du mit und welche Erfahrungen? Die tabellarische Form bietet eine klare Struktur und hohe Übersichtlichkeit. Wie du deinen Lebenslauf aufbaust, strukturierst und welche Inhalte hineingehören, haben wir dir hier aufgelistet.

 

Daten, die in den Lebenslauf müssen:

 

Persönliche Daten:

  • Name
  • Geburts- und Geburtsort
  • Deine aktuelle Anschrift
  • Telefon- oder Handynummer
  • Seriöse E-Mail-Adresse (Adressen wie hansi87@yahoo.de machen keinen guten Eindruck)
  • Zu deiner Religion oder Staatsangehörigkeit musst du keine Angaben machen

 

Beruflicher Werdegang:

  • Zeitraum der Tätigkeit
  • Stellenbezeichnung / Aufgaben
  • Name des Unternehmens / eventuell mit Ortsangabe
  • Lücke im Lebenslauf? Keine Panik - weiter unten erklären wir dir, wie man damit umgeht

 

Ausbildung, Studium und Schule:

  • Zeitraum der Ausbildung / Studium / Schulzeit
  • Bezeichnung der Ausbildung / Studienschwerpunkt
  • Unternehmen / Organisation / Hochschule

 

Praktika:

  • Jegliche Art von Praktika werden hier aufgeführt

 

Weitere Kenntnisse oder Weiterbildungen:

  • Seminare
  • PC - Kenntnisse
  • Programm Kenntnisse
  • Sprachkenntnisse
  • Führerschein

 

Hobbies:

  • Sportliche Aktivitäten (aber Achtung bei Extremsportarten mit hohem Verletzungsrisiko)
  • ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Hobbies, die dein Berufsfeld widerspiegeln

Der Lebenslauf wird mit Datum und Unterschrift beendet.

 

Wie gehe ich mit Lücken in meinem Lebenslauf um?

Lücken im Lebenslauf sind an sich kein Problem, wenn du weißt, wie du mit ihnen am besten umgehst. Trotzdem wecken sie aber Neugierde und geben Raum für Spekulationen.

Alles, was über den Zeitraum von ein bis zwei Monaten hinaus geht und nicht erklärt wird, gilt als veritable Lücke.


Auffällig werden Lücken im Lebenslauf immer dann, wenn Bewerber keinen chronologischen Lebenslauf einreichen oder Jahreszahlen, statt Monate angeben.
Diese Tricks kennen Personaler natürlich längst und du wirst eventuell erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Tatsächlich gibt es Lücken, die bei jedem Leser Verständnis wecken:

 

Studienwechsel

Du hast dich bei deiner Wahl deines Studiengangs geirrt und das Fach, das du ausgewählt hast, gefällt dir doch nicht. Hier brauchst du dir keine Sorgen zu machen, solange du dich aktiv um Alternativen bemühst. Überbrücke deine Wartezeit am besten mit Praktika oder Tätigkeiten, die du in deinen Lebenslauf schreiben kannst.

 

Berufseinstieg

Wenn dein Jobeinstieg doch länger dauert als geplant, ist das meistens kein Problem. Es kommt aber oft nicht gut an, wenn die Zeitspanne zwischen Schulabschluss und Studium oder Ausbildung zu groß ist. Nutze die Zeit, um einen Freiwilligendienst, ein Praktikum oder einen Auslandsaufenthalt zu machen. Du bekommst nicht nur mehr Lebenserfahrung, sondern hast Freiraum, dich nach einem geeigneten Beruf für dich umzusehen.

 

Krankheit

Wenn du selbst für eine längere Zeit krank bist oder vielleicht sogar ein Familienmitglied pflegen und betreuen musst, brauchst du das nicht zu tarnen oder zu beschönigen. Grenze den Zeitraum, in dem die Erkrankung stattgefunden hat, genau ein und nenne kurz eine Begründung: z.B. „Auszeit aus gesundheitlichen Gründen, inzwischen vollständige Genesung und Einsatzbereitschaft“ oder „Pflege des schwer erkrankten Vaters“. Hier kannst du auch im Vorstellungsgespräch glänzen, wenn du dich trotzdem beruflich auf dem aktuellen Stand gehalten hast.

 

Arbeitslosigkeit

Eine vorübergehende Arbeitslosigkeit in der Vergangenheit musst du nicht verschweigen. Schließlich hast du danach hoffentlich wieder einen Job gefunden. Beschreibe im Lebenslauf kurz, was du in dieser Zeit unternommen hast, um eine neue Stelle zu finden. Bleibe ehrlich und authentisch in deiner Vorgehensweise, lass dich von Lücken nicht von deinem Ziel abbringen und zeige, dass du engagiert und zielstrebig bist, dann wird es mit deiner neuen Arbeitsstelle auch kein Problem.

Halte dein Anschreiben und deinen Lebenslauf inhaltlich möglichst genau an die Anforderungen der Stelle. Überzeuge mit Motivation, Ehrlichkeit, Neugier, Kompetenz und Professionalität. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Wir drücken dir die Daumen, dass du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst und überzeugen kannst!

 

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Azubis finden: Jeder dritte Betrieb findet keine Lehrlinge

azubis finden

 

Der Fachkräftemangel spitzt sich zu: Immer mehr Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden und Unternehmen finden keine Azubis, weil Bewerber und Arbeitgeber einfach nicht zusammen finden. Doch woran liegt das und was müssen Unternehmen tun, um in Zukunft die Generation Z wieder für Ihre Ausbildungsberufe zu begeistern?

Die Anzahl der Bewerbungen sinkt

Seit 1990 sank die Zahl der Neugeborenen von ca. 900.000 auf ca. 650.000 im Jahr 2010. Außerdem sind mehr Menschen aus Deutschland weggezogen als zugezogen.
Das bedeutet: Es gibt immer weniger junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen können.
In der Praxis bedeutet es: Attraktive Ausbildungsbetriebe bekommen immer noch die Anzahl von Auszubildenden, die sie suchen und sichern damit ihre Zukunft. Der Rest geht leider leer aus oder muss mit dem Vorlieb nehmen, was die attraktiven Ausbildungsbetriebe nicht einstellen wollen. Die richtigen Azbis zu finden ist also gar nicht so leicht.

 

Fachkräftemangel vor allem in Handwerksberufen

Den Fachkräftemangel gibt es nicht nur bei Lehrern, Erziehern und Pflegern, sondern auch bei Mechatronikern, Fachinformatikern und Köchen. In Handwerksberufen haben Schüler bereits mehr handwerkliche Erfahrung, jedoch finden sich keine Azubis. Nicht immer sind die Bewerber für den Ausbildungsplatz geeignet. Zu häufig fehlen ihnen Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, die Motivation für die Lehrstelle sowie die Neugier für neue Erfahrungen und Aufgaben.

Verschärft wird die Situation dadurch, dass immer mehr erfahrene Mitarbeiter der Baby-Boomer-Generation in Rente gehen. Und auch Betriebe, die auf ihre freien Lehrstellen Bewerbungen erhalten, stehen vor großen Herausforderungen. Dass die Anforderungen der Unternehmen und die Qualifikationen und Wünsche der Bewerber nicht zusammenpassen, ist ein altbekanntes Problem. Trotz der vielen unbesetzten Lehrstellen gibt es auch zehntausende Jugendliche, die gern eine Ausbildung machen würden, aber keine Lehrstelle finden.

 

Angebot für Azubis hat sich eigentlich verbessert

Knapp 79.000 Bewerber haben im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz gefunden - obwohl knapp 58.000 Lehrstellen unbesetzt geblieben sind. Warum Azubi und Betrieb so oft nicht zusammenfinden, haben die Uni Göttingen und das Soziologische Forschungsinstitut in Göttingen (SOFI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht und bis auf Länderebene aufgeschlüsselt.

Im Bundesdurchschnitt gibt es für 100 Bewerber fast 97 Angebote. Dahinter stehen aber große regionale Unterschiede. In Berlin gibt es pro 100 Bewerber nur 86 Ausbildungsplätze, während es in Bayern und Thüringen einen Überschuss gibt.

 

Trotzdem kommt es oft nicht zum Vertragsabschluss. Die häufigsten Ursachen hierfür sind:

  • Bei knapp der Hälfte (44 Prozent) der unbesetzten Stellen gibt es zwar interessierte Jugendliche, die Betriebe lehnen sie aber ab, etwa weil sie den Bewerber nicht für geeignet halten. Oder der Bewerber entscheidet sich gegen den Betrieb, etwa weil er keinen guten Ruf hat.
  • Für ein Drittel (34 Prozent) der offenen Lehrstellen gibt es hingegen keine Bewerber, die den Beruf ergreifen wollen.
  • Bei knapp einem Viertel (23 Prozent) der vakanten Plätze liegt das Problem in fehlender Mobilität, weil sich Ausbildungsbetriebe und Bewerber in unterschiedlichen Regionen des jeweiligen Bundeslandes befinden.

 

 

Weitere Gründe für die niedrige Anzahl der Bewerbungen:

  • Ungleiche Verteilung von Angebot und Nachfrage bei Lehrstellen
  • Viele Schüler wissen nicht, welche Tätigkeiten hinter einer Berufsbezeichnung stecken
  • Immer mehr Schüler wählen eher ein Studium statt eine Ausbildung

Unter fehlenden Bewerbern leiden vor allem bestimmte Branchen wie das Lebensmittelhandwerk oder das Hotel- und Gastronomiegewerbe: Zu wenige Jugendliche wollen Fleischerin oder Bäcker werden, die Ausbildung zum Koch oder zur Hotelfachfrau hat einen schlechten Ruf. Auf Landesebene macht sich das Problem vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg bemerkbar.

 

Viele Berufe haben sich gewandelt

Hauptproblem ist aus Volker Borns Sicht (Zentralverband des Deutschen Handwerks - ZDH) , dass Klischee-Bilder unter Jugendlichen verbreitet sind. Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk oder Fleischer etwa, die laut Ranking besonders unbeliebt sind, hätten sich stark gewandelt. „Viele Leute denken, es gehe nur darum, Fleisch zuzubereiten oder Waren über den Tresen zu reichen“, sagt Born. „Dabei sind die Berufe viel komplexer geworden.“ Die Beschäftigten seien heute mit verschiedenen Kundenwünschen konfrontiert. Das fange an bei Beratungen rund um Nachhaltigkeit der Produkte, sagt der ZDH-Experte. Und es reiche bis zu Kalkulierung und Logistik eines Caterings.

 

Unternehmen müssen attraktiver für Bewerber werden

Es ist nicht mehr genug, auf die richtigen Bewerber zu warten. Unternehmen müssen attraktiv sein für Bewerber, sie müssen sich auf die gestiegenen Anforderungen einlassen. Und damit sind keine Hochglanzprospekte, die man auf Jobmessen verteilt, gemeint. Solange diese Hochglanzprospekte nicht der Wahrheit entsprechen, werden das die jungen Leute herausfinden.
Die Möglichkeiten sind in der aktuellen Zeit scheinbar unbegrenzt. Die Digitalisierung und Veränderung in der Arbeitswelt  sind enorm und verlangen von Unternehmen sich Bewerberverfahren und Stellenanzeigen dieser Wandlung anzupassen. Dabei gilt es jedoch zu verstehen, dass nicht alle Maßnahmen wirklich sinnvoll sind. Sonst werden manche Unternehmen schlicht und einfach langsam veralten und in letzter Konsequenz untergehen.

 

Sie möchten Ihre Stellenanzeige attraktiver, authentisch und einfach für Azubis gestalten? Gerne beraten wir Sie zu Ihrer individuellen Stellenanzeige.

Dann kontaktieren Sie uns einfach!

Mail: info@jobsocial.de
Telefon: +49 6881 9999 750
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Angst im Job: wie du Versagensängste überwinden kannst

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Jeder von uns kennt Situationen der Angst. Doch die Ängste der Menschen sind sehr verschieden und werden durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst. Manche Menschen schrecken bei einer Spinne zurück, andere bekommen schwitzige Hände, wenn sie in einen Aufzug steigen müssen. Was auch immer es ist, Angst hat viele Gesichter - auch im Job. Die Angst zu Versagen, den Arbeitsplatz zu verlieren oder den Anforderungen nicht gerecht zu werden, kann sehr belastend werden. Ängste können in dir aber auch ungeahnte Kräfte freisetzen. Wie das geht und wie du besser mit Versagensängsten im Job umgehst, kannst du in diesem Blogbeitrag herausfinden.

Warum gibt es das Gefühl der Angst?

Ohne das Gefühl der Angst wäre der Mensch vermutlich bereits ausgestorben. Ähnlich wie Stress, schützt die Angst uns vor Gefahren und Bedrohungen. Unser Körper wird in Alarmbereitschaft gesetzt, damit wir jederzeit flüchten oder kämpfen können. Das Gehirn sorgt dafür, dass Blut in die Beine oder in die Arme gepumpt wird. Angst setzt blitzschnell Energie in uns frei. Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Zittern oder Schwitzen sind dabei sogar erwünscht - solange sie nicht in Übermaßen auftreten. Angst allgemein ist also nicht schlecht. In vielen Situationen ist sie sogar überlebenswichtig. Doch Angst kann dich auch ganz schön einschränken, gerade im Arbeitsalltag. In unserer Leistungsgesellschaft hängen Status und Einkommen sehr eng damit zusammen, wie geschickt die eigenen Fähigkeiten beruflich eingesetzt werden. Leistungsbewertungen gehören meistens zum Alltag. Wer beruflich etwas Neues wagt und damit nicht erfolgreich ist, wird selten für den eingesetzten Mut bewundert.

Ängste im Job

Du sitzt mit schweißnassen Händen auf dem Bürostuhl, dein Magen zieht sich zusammen, die Konzentration bricht weg und deine Gedanken kreisen. Wer unter ständiger Angst leidet, gerade im Job, spricht selten darüber. Für die Mitmenschen ist es nur eine Kleinigkeit, für dich beginnt innerlich aber der Kampf. Es kann ein kleiner Fehler von dir selber sein oder ein Kommentar eines Kollegen, manchmal aber auch nichts Konkretes, nur ein Gedanke in deinem Kopf, der sich immer weiter ausbreitet. Deshalb sind Krankschreibungen, Burnout oder sogar Kündigungen gar nicht so selten, wenn Menschen unter Angst im Job leiden. Versagensängste entstehen häufig bei Kollegen, die einen hohen Anspruch an sich haben. Die Digitalisierung führt schließlich dazu, dass immer mehr Menschen sich vor einer Überforderung fürchten, sei es, weil ihre Arbeit immer mehr wird, oder weil sie sich permanent an neue Prozesse und Technologien anpassen müssen. Von Existenzangst bis hin zu Lampenfieber: Angst hat verschiedene Facetten. Sie sollte aber immer ernst genommen werden. Ein Verdrängen verschlimmert die Situation nur, denn Ängste wachsen, je mehr man ihre Auslöser meidet. Und paradoxerweise macht derjenige, der entspannt zu seinen Fehlern steht, weniger falsch als derjenige, der versucht, alles zu kontrollieren.

Arten der Angst

Nicht immer sieht Angst bei jedem Menschen gleich aus. Gerade am Arbeitsplatz gibt es viele Arten, wie sich die Angst äußert. Die häufigsten Ängste, die Menschen im Job haben, sind:

  • Angst vor Misserfolg
  • Angst zu versagen
  • Angst vor Kritik
  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vor Autoritäten
  • Angst vor Menschen zu sprechen
  • Angst vor Verantwortung

Körperliche Symptome der Angst

Das Grundprinzip von Angst folgt immer dem gleichen Schema. Daher hat Versagensangst die gleichen Symptome wie viele andere Angstformen auch. Körperlich zeigen sich sie zum Beispiel in:

  • Nervosität und Anspannung
  • Atembeklemmungen
  • Herzrasen
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall oder sonstigen Magen-Darm-Beschwerden
  • Schweißausbrüchen
  • Schlafstörungen
  • Lähmungsgefühlen
  • Panikattacken

Zu den psychischen Belastungen, kommen diese körperlichen Symptome dazu. Sie machen es für die Betroffenen noch schwerer sich wieder auf die eigentliche Aufgabe bei der Arbeit zu konzentrieren. Betroffene können auch nach der Arbeit nicht mehr abschalten. Dadurch entsteht ein Teufelskreis negativer Gedanken aus dem es schwer ist, auszubrechen.

Ängste erfolgreich bekämpfen

Wenn du bei dir selbst bemerkst, dass irgendwas nicht stimmt und du das Gefühl hast, du reagierst auf bestimmte Situationen extremer als andere, können dir unsere Tipps gegen Ängste vielleicht helfen. Natürlich solltest du im extremen Fall auch psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Der erste Schritt gegen Angst beginnt jedoch immer im Kopf, ein kleiner Denkanstoß und bewusste Strategien gegen die Angst können hier schon helfen. Die Angst, die du mit der Zeit entwickelt hast, hast du dir selbst antrainiert. Sei es durch schlechte Erfahrungen, negatives Feedback oder tieferliegende Probleme. Du kannst dir aber genauso antrainieren mit weniger Angst durchs Leben zu gehen.

Welche Fragen du dir stellen solltest, wenn du merkst, dass du ängstlich wirst:

  • Ist das Szenario, das ich mir vorstelle, wahrscheinlich?
  • Ist meine Vorstellung realistisch?
  • Was kann schlimmstenfalls passieren?
  • Was kann ich tun, um vorbereitet zu sein?
  • Wer oder was könnte mir in dieser Situation helfen?

Versuche dich in deinen schlechten Gedankengängen nicht zu lange aufzuhängen. Je länger du negative Gedanken mit dir herum trägst, desto mehr belasten sie dich und desto schlimmer werden sie. Mache Schluss mit dem Katastrophendenken. Je klarer du dir über deine Gedanken wirst, desto mehr lösen sich deine Sorgen und dein Stress auch wieder auf. Am besten nimmst du dir jeden Tag etwas Zeit für deine Sorgen und Probleme, die deine Ängste nähren. Mache dir immer wieder bewusst, welche Gedanken wirklich der Realität entsprechen. Das Ende jeder Angst beginnt in deinem Kopf und nur du selbst kannst sie auch überwinden.

Du kannst mehr als du denkst

Tatsächlich können wir oft mehr, als wir denken. Meistens sind kleine Patzer Ansichtssache und nicht für jeden haben sie das selbe Gewicht. Der Einzige, der den Patzer zu einem riesigen Fehler macht, bist du selbst. Deshalb ist es wichtig, die richtige Einstellung zu Patzern oder auch größeren Fehlern zu haben, damit diese Angst dich im Job nicht ausbremst. Frage auch mal Kollegen, wie sie über einen Fehler denken oder wie sie mit einer belastenden Situation umgehen würden. Das lockert dein Gedankenkreisen etwas auf und du siehst deine Gedankengänge mal aus einer anderen Perspektive. Wenn du dir Sorgen um deine eigene Leistung machst, ist es auch nie verkehrt um ein Feedback deines Chefs oder deiner Kollegen zu bitten.

Lernen durch Fehler

Kinder sind das beste Beispiel dafür, wie man aus Fehlern lernen kann. Sie müssen alles lernen: laufen, sprechen und schreiben. Aus der Erfahrung, die Kinder jeden Tag machen, lernen sie so für ihr weiteres Leben. Fehler können ein Ansporn dafür sein, es trotzdem schaffen zu wollen. Fehler sind genau genommen kein falsches Handeln, sondern ein notwendiger Schritt in einem Entwicklungsprozess. Natürlich gibt es berufliche Fehler, die schwer wieder gut zu machen sind – stell dir einen Lokführer vor, der ein Signal übersieht. In der Regel jedoch sind berufliche Fehler höchstens unangenehm, weil sie mehr Arbeit erzeugen. Sie regen aber zu neuen Lösungen an, damit die Fehler in Zukunft nicht mehr so leicht passieren. Fehler können in der Realität ein Antrieb für Kreativität oder auch methodische Verbesserungen sein.

Es gibt mittlerweile sogar Unternehmen, die eine eigene "Fehler-Kultur" errichten, um Mitarbeiter zu motivieren ihre Fehler zuzugeben. Denn nur so können bessere Lösungswege und Strategien geschaffen werden.

Befreiung aus dem Tunnelblick

Ängste setzen bei Betroffenen starke Symptome frei und ihre Wahrnehmung beschränkt sich nur noch auf sich selbst und die Bewertung der eigenen Leistung. Was würdest du einem Kollegen oder Freund sagen, wenn ihm der gleiche Fehler wie dir selbst passiert? Versuche dir vorzustellen, wie du dieser Person helfen würdest. Natürlich ist es immer schwieriger diese Gedankengänge auch auf dich selbst anzuwenden, doch wieso sollte ein Fehler bei dir persönlich schlimmer sein als bei anderen Menschen?

Fazit

Du solltest deine Ängste auf jeden Fall immer ernst nehmen. Jeder kennt alltägliche Sorgen und Zweifel. Doch wenn diese deine kompletten Gedanken übernehmen und du das Gefühl hast, deine negativen Gedanken nicht mehr kontrollieren zu können, tu aktiv etwas dagegen. Versagensangst ist nicht angeboren. Du hast diese erlernt und kannst sie dementsprechend auch wieder verlernen. Wenn dich die Angst einmal akut überkommt, probiere es mit etwas Entspannung. Suche dir eine Sache, die dich völlig von anderen Problemen ablenkt. Sei es Sport, Zeichnen, Yoga oder einfach nur Musik.

 

Don't worry, be happy
Quelle: Giphy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die besten Strategien gegen Mobbing am Arbeitsplatz

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Mobbing am Arbeitsplatz kommt häufiger vor als viele glauben, und es kann jeden treffen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen unter dauerhaften verbalen Attacken am Arbeitsplatz. Wer zum Mobbing-Opfer wird, macht eine schwere Zeit durch. Der Arbeitsalltag wird unerträglich, und die Lästereien und Sticheleien belasten nicht nur die Psyche, auch der Körper wird in Mitleidenschaft gezogen. Oft fällt es den Betroffenen schwer, sich gegen Mobbing-Attacken zu wehren. Die Angst nicht ernst genommen oder verspottet zu werden ist zu groß. Was du als Mobbing-Opfer tun kannst und wie du auch als Arbeitskollege eines Betroffenen einschreiten kannst, zeigen wir dir hier.

 

Mobbing hat viele Gesichter...

Sticheleien am Arbeitsplatz können verschiedene Formen annehmen und zu einem großen Problem werden. Nicht immer handelt es sich hierbei um die typischen direkten Angriffe gegen einen Kollegen. Mobbing findet oft hinter den Kulissen statt und hinterlässt bei Betroffenen schlaflose Nächte. Ob es sich konkret um Mobbing handelt, ist nicht immer einfach zu beantworten. In manchen Fällen kann eine einzige Handlung mit feindseliger Absicht das Opfer langfristig belasten. Oft aber nutzen Mobber vermeintlich angemessene Verhaltensweisen, von denen sie genau wissen, dass sie den Kollegen belasten. Viele kleine Begebenheiten führen dann schließlich zu einer für den Betroffenen ausweglosen Situation. Das gesamte Netz der Anfeindungen muss aufgelöst und geklärt werden, um das Problem auch langfristig in den Griff zu bekommen - bei wenig Zeit im Arbeitsalltag keine einfache Sache.

 

Mobbing rechtzeitig erkennen

Meist fällt Mobbing erst dann auf, wenn es schon zu spät ist. Häufig ist es die Folge einer schlechten Arbeitsorganisation oder Unzufriedenheiten innerhalb eines Teams. Mitarbeiter oder Chef sind überlastet, unterfordert, gelangweilt oder schlicht unzufrieden. Sie kanalisieren ihren Frust auf eine Person, um ihre eigene Last ein wenig leichter zu machen. Für die Opfer beginnt dann ein Teufelskreis aus Schikane und Isolation. Es kommt zu Rivalitäten oder offenen Feindschaften. Anstatt gemeinsam an Zielen und Erfolgen zu arbeiten, begegnen sich die Arbeitnehmer mit Konkurrenzdenken, Anfeindungen oder Ausgrenzung.

Es gibt mehrere Arten von Mobbing und nicht immer wird nur eine Form genutzt, um das Opfer zu schikanieren. Die häufigsten Arten hier einmal zusammengefasst:

 

Physisches Mobbing

Dies ist die sichtbarste Art eines Angriffs. Mit Schlägen, Tritten oder anderen körperlichen Angriffen versucht der Angreifer sein Opfer zu unterdrücken und zu demütigen. Diese Form des Mobbing wird meistens in Gesellschaft anderer ausgeführt. Der Angreifer wird meist noch angefeuert oder angestachelt.

 

Verbales Mobbing

Verbales Mobbing kann alles sein - von Beleidigungen zu Witzen über ihre sexuelle Orientierung, ihre physischen Eigenschaften, Schwachstellen, Ticks, oder ihre Herkunft. Oft antworten die Angreifer auf ihre Mobbingattacken mit Antworten wie "Es war doch nicht so gemeint." oder "Das war doch nur Spaß." obwohl es sich für das Opfer alles andere als spaßig anfühlt.

 

Soziales Mobbing

Dies ist eine heikle Form des Mobbing, bei der du auf die Personen, mit denen du arbeiten musst, nicht zählen kannst. Sie kehren dir den Rücken zu und schließen dich aus. Der emotionale Schmerz, der dadurch ausgelöst werden kann, kann sehr schwer zu überwinden sein, weil die Zurückweisung eines der größten Ängste der Menschen ist. Egal ob die Kollegen den Betroffenen nicht zum Mittagessen mitnehmen oder ihn mit Absicht nicht grüßen, solche sozialen Ausschließungen führen zu Unbehagen und Ängsten für das Opfer. Nicht gerade ein schönes Arbeitsklima, oder? Und wenn sich das erst einmal herumgesprochen hat, dass Mobbing in bestimmten Betrieben und Verwaltungen an der Tagesordnung ist, leidet das Image gewaltig.

 

Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing kennst du vielleicht eher im Zusammenhang mit Jugendlichen, denn die sind ja schließlich andauern auf Social-Media Plattformen unterwegs, oder? Richtig, aber auch im Arbeitsumfeld kann Cyber-Mobbing zu einem echten Problem werden. Social Media Kanäle erlauben es, dass jeder seine Meinung frei teilen und die Meinung anderer ohne große Worte unterstützen kann, z.B. durch Likes. Die Täter können ihr Opfer rund um die Uhr nötigen. Ein Fake-Profil zu erstellen ist schnell erledigt. So können sogar Arbeitgeber durch negative Kommentare im Netz, meist über ein anonymes Profil, dauerhaft gedemütigt werden. Da im Internet, selbst gelöschte Inhalte immer wieder auftauchen können, sind die Opfer des Cyber-Mobbing am Arbeitsplatz selbst nach einer Beendigung der Mobbingattacken und des Konfliktes immer wieder mit den Veröffentlichungen bzw. Folgen des Mobbing konfrontiert.

 

Sexuelles Mobbing

Durch aktuelle Diskussionen und Debatten wie #metoo wird sexuelles Mobbing wozu auch sexuelle Übergriffe zählen, immer mehr zum Thema. Die Bereitschaft über das Problem vieler Betroffenenen zu reden ist dadurch gewachsen. Zu den Verhaltensweisen bei sexuellem Mobbing, zählen sexistische Kommentare, die sich auf den Körper des Opfers beziehen, Anfeindungen hinsichtlich der Identität oder Sexualität des Opfers und vieles mehr. In vielen Fällen berühren sie ebenfalls das Opfer unangemessen, ohne dessen Einverständnis, und lassen es dadurch gedemütigt fühlen.

 

Was kann ich als Betroffener tun?

Du solltest Ärger und Kummer nicht verschweigen, sondern frühzeitig versuchen, ein Gespräch mit dem Mobber zu führen. Wenn es möglich ist, kannst du dir auch Hilfe bei Kollegen oder Vorgesetzten holen. Bevor es aber zu spät ist: Nutze interne oder externe Beratungsangebote. Darüber hinaus haben betroffene Beschäftigte eine Reihe von rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen Mobbing zu wehren.

Das sind im Einzelnen:

  • das Beschwerderecht 
  • Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche
  • das Leistungsverweigerungsrecht
  • die außerordentliche Eigenkündigung
  • der Abschluss eines Aufhebungsvertrages

Des Weiteren haben Mobbingopfer die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche aufgrund von Demütigungen und der daraus hervorgegangenen Konsequenzen geltend zu machen.

 

Was kann ich als Außenstehender tun?

Solltest du dich dafür einsetzen wollen, dass das Mobbingopfer nicht mehr so zu leiden hat, dann ist das aus der Sicht des Opfers sicherlich richtig, kann aber auch sehr riskant für deine seelische Gesundheit sein. Oft ist es so, dass auch diejenigen von den Mobbern angegriffen werden, die dem Opfer zur Seite stehen. Das ist auch der Grund, warum so viele lieber wegsehen und nicht helfen. Vielleicht ist es für dich als Außenstehenden besser, wenn du das Opfer indirekt unterstützt, also einzeln mit den Tätern sprichst, vielleicht als Zeuge zur Verfügung stehst oder auch mal Vorgesetzte aufmerksam machst. Das Opfer selber merkt von deiner Hilfe zwar nicht so viel, letztendlich hilfst du aber trotzdem bedeutend. Es kommt immer ganz auf deine Person an und wie du mit solchen Dingen umgehen kannst. Trotzdem gilt: Nicht wegsehen, sondern aktiv etwas tun!

 

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Zu gut für den Job? Tipps für überqualifizierte Bewerber

Schon wieder erhältst du eine Jobabsage obwohl du sogar die Anforderungen der Stellenanzeige übertriffst. Diplom, Zertifikate - deine Bewerbungsmappe ist voll mit Qualifikationen, doch den Job bekommt trotzdem jemand anderes. Woran das liegen kann und was du tun kannst, wenn du überqualifiziert für die ausgeschriebene Stellenanzeige bist, erklären wir in diesem Blogbeitrag.

 

Absagen aufgrund von Überqualifikation sind nicht selten

Für manche vielleicht kaum zu glauben, aber Jobangebote für besonders qualifizierte Bewerber sind nicht immer leicht zu finden. Top-Akademiker putzen das Hotel, ein Unternehmer, dem vorher der Supermarkt gehörte, arbeitet jetzt an der Kasse. Führungskräfte, die bereits viel Erfahrung haben, befinden sich oft länger auf Jobsuche. Doch warum ist es für qualifizierte Bewerber so schwer eine neue Stelle zu finden?

 

Warum lehnen Firmen hochqualifizierte Bewerber ab?

Nur wer sich beruflich weiterbildet, klettert auf der Karriereleiter nach oben. Was aber tun, wenn die Qualifikationen in deiner Branche bereits fast alle vorhanden sind? Unternehmen sind durchaus an qualifizierten Bewerbern interessiert, doch oft reagieren Personaler oder Chefs unsicher auf überqualifizierte Bewerber.

 

Bedenken bei überqualifiziertem Personal

  • qualifiziertes Personal kostet oft mehr Geld
  • der Chef befürchtet, dass der Bewerber gar keine Absichten hat lange im Betrieb zu bleiben
  • es wird oft erwartet, dass sich der Bewerber schnell langweilt oder unmotiviert bei seinen Aufgaben ist
  • plötzlich weniger Mitspracherecht kann Unzufriedenheit beim Bewerber herbeirufen, daraus folgen schlechtere Leistungen und weniger Motivation oder Überheblichkeit gegenüber anderen Kollegen

 

Probleme bei der Jobsuche

Am Anfang deiner Jobsuche versuchst du das Gehalt aufrecht zu erhalten. Ein paar Abstriche sind zu verkraften, doch bei so manchen Gehaltsangeboten stockt dir der Atem. Du optimierst deinen Lebenslauf schon für jede Stelle und sortierst sorgfältig aus, welche Fähigkeiten zu der Stellenanzeige passen, doch am Ende heißt es wieder: "Tut uns Leid, aber Sie sind überqualifiziert für diesen Job."

 

Die Lösung

Überlege dir genau, was dich ausmacht. Bei welchen Stellen willst du dich bewerben, wie stellst du dir deine neue Position vor? Bist du bereit dazu, Abstriche im Beruf zu machen? Eventuell ist eine schlechter bezahlte Stelle, bei der du aber deine Vorstellungen verwirklichen kannst, das Richtige für dich. Vielleicht ist eine Karriere in einem anderen Bereich, der deinem Spezialgebiet ähnlich ist, eine Option für dich. Oder hast du schonmal über eine Betriebsübernahme nachgedacht? Vielleicht ist auch die Selbstständigkeit die Wahl für dich. Oft finden Fachkräfte auch ihre Erfüllung im Lehrbereich.

Höre auf dein Bauchgefühl und überlege dir, was du genau willst und was für dich in Frage kommt. Nur so können sich neue Wege für dich erschließen. Mache dir bewusst, ob du bereit bist einen Job anzunehmen, bei dem du weniger Einfluss hast und ob dir solch ein Job überhaupt liegen würde.

 

Frauen stecken oft wegen der Familie zurück

Gerade bei Frauen sieht man häufig, dass sie für die Familie im Beruf zurückstecken. Familie und Job unter einen Hut zu bekommen ist auch nicht so einfach. Doch vielen Frauen, die hochqualifiziert sind, ist klar: ein Job, bei dem sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen, kommt mit Kind nicht mehr infrage. Sich um sein Kind zu kümmern ist ja schon ein 24h-Job. Lieber nehmen sie einen Job an, bei dem sie weniger Verantwortung haben als zuvor.

 

Neue Chancen via Social Media

Über Stellenanzeigen, die z.B. per Facebook geschaltet werden, bietet sich dir die Möglichkeit auf die Stellenanzeige zu stoßen, nach der du die ganze Zeit gesucht hast. Oft ist es auf Stellenportalen schwierig nach höheren Positionen zu suchen. Du musst erst viele Seiten durchblättern bis sich ein Jobangebot findet, das zu dir passen könnte. Oft finden Unternehmen neue Führungskräfte über persönliche Kontakte oder Empfehlungen. Ein guter Ruf in der Branche spricht sich rum, deshalb werden Bewerber oft unter der Hand zu einem Vorstellungstermin eingeladen.

Fazit: Verbinde dich mit anderen Unternehmen und halte die Augen und Ohren offen. Wenn du bereits Kontakte in deiner Branche hast, nutze diese um dir neue Chancen zu ermöglichen. Gib bei deiner Jobsuche nicht auf und überlege dir, vielleicht auch neue Wege einzuschlagen.

 

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Job-Absage? 5 Tipps gegen Bewerbungsfrust

Wer sich gerade auf der Jobsuche befindet oder den Arbeitgeber wechseln möchte, weiß wie frustrierend es sein kann, wenn eine Absage nach der anderen zurück kommt. Für viele Bewerber bedeutet die Suche oft: Bewerbungsfrust. Je länger du dich um einen neuen Job bemühst, desto stärker wird der Frust, wenn sich für dich noch kein neuer Job ergeben hat. Stundenlanges Bewerbungsschreiben, Recherche, Bewerbungsgespräche und trotzdem kein Erfolg. Wir erklären dir, was du tun kannst, um am Ende doch noch erfolgreich deinen neuen Job zu finden.

 

Neue Wege einschlagen

Wenn du der Meinung bist, dass Stellen nur über direkte Bewerbungen besetzt werden, dann müssen wir dich enttäuschen. Vielen Bewerbern ist nicht klar, dass mehrere Wege nach Rom führen, auch bei Stellenanzeigen. Gerade wenn du schon unzählige Bewerbungen rausgeschickt hast, kommt es dir oft gar nicht in den Sinn auch andere Möglichkeiten auszuprobieren um zu deinem neuen Job zu gelangen.

Wissen deine Familie und Freunde, dass du nach einer neuen Stelle suchst? Bist du schon deine Kontaktliste durchgegangen und hast dir überlegt, ob dir jemand helfen kann bei der Jobsuche? Halte Augen und Ohren offen, denn oft gibt es Leute in deinem Umfeld, die vielleicht eine Stellenanzeige kennen, die zu dir passt. Nutze auch deine sozialen Netzwerke, um an neue Jobangebote zu gelangen. Triff dich doch mal wieder mit ehemaligen Kollegen auf einen Kaffee und höre dich in deinem Umfeld um.

 

Lege eine Pause ein!

Vergiss nicht auch mal durchzuatmen. Wenn du nach zwanzig Bewerbungen merkst, dass du einfach keine Motivation hast und du dir keine Mühe mehr bei deinen Formulierungen gibst, dann lege auch mal eine Pause ein. Bewirbst du dich inzwischen blind auf irgendwelche Stellen, frage dich, ob mit deinem aktuellen Vorgehen auf einem guten Weg bist. Nimm dir die Zeit dir genau zu überlegen, ob du nach den Stellen Ausschau hältst, die zu dir passen und ob du auch in einem anderen Bereich Erfolg haben kannst. Frage dich was du wirklich willst und mache dir deine eigenen Stärken noch einmal bewusst.

  • Was suche ich eigentlich genau?
  • Was sollte mein nächster Arbeitgeber bieten?
  • Was ist beim Vorstellungsgespräch bisher gut angekommen? Was nicht?
  • Kann ich meine Bewerbung noch verbessern?

Ziehe eine Fazit aus deinen bisherigen Erfahrungen und fange erst dann nochmal neu mit deiner Jobsuche an. Checke auch nochmal deinen Lebenslauf, ob alles Wichtige enthalten ist.

 

Nicht verzagen, Freunde fragen

Besorge dir ein Fremdbild von dir. Egal, ob Familie oder Freunde, suche dir eine Person aus, die dir ein Feedback über dein Auftreten gibt. Wahrscheinlich hat sich deine Haltung verändert nach den zahlreichen Job-Absagen. Kein Wunder, dieser Frust würde an jedem von uns nagen. Lasse dir spiegeln, wie du jetzt gerade wirkst. Nimm Kritik an und glaube die positiven Dinge, die du als Feedback bekommst. Konzentriere dich auf deine Stärken und mache dir nochmal bewusst, was dich als Bewerber ausmacht. Welche Fragen im Vorstellungsgespräch auf dich zukommen können, kannst du hier nachlesen: Tipps für dein Vorstellungsgespräch.

 

Auch mal nachhaken

Was tust du normalerweise, nachdem du eine Absage erhalten hast? Dir den Kopf zerbrechen, warum es trotz gutem Gefühl nichts geworden ist? Ein wenig ärgern, dass es nicht geklappt hat oder sogar dich selbst anzweifeln? Bevor du also das Unternehmen völlig aus deinem Kopf streichst, hake nach, wenn du eine Absage erhältst. Woran hat es gelegen, dass es nicht geklappt hat? Erkundige dich, ob es an mangelnden Fähigkeiten gelegen hat oder an deinem Auftreten. Gerade wenn du einen Anruf mit einer Job-Absage bekommst, bietet sich diese Möglichkeit gut an. Du bekommst wahrscheinlich nicht immer eine zufrieden stellende Antwort, aber so hast du wenigstens die Chance auf Informationen, mit denen du arbeiten kannst, anstatt im Frust zu verharren.

 

Mache Fehler!

Natürlich meinen wir damit nicht, dass du absichtlich in deine Bewerbung Fehler einbauen sollst, sondern komm runter und sehe deine Jobsuche weniger verbissen. Übertriebener Perfektionismus stresst und begrenzt deine Fähigkeiten. Wenn du dich zu sehr darauf konzentrierst, perfekt und fehlerfrei zu sein, kannst du nicht dein volles Potenzial ausschöpfen. Oft ist es einfacher gesagt als getan, aber etwas weniger Stress in wichtigen Situationen kann dir neue Chancen und Möglichkeiten bieten.

 

Fazit:

Der beste Ratgeber bist du selbst. Vertraue auf dein Bauchgefühl und mache dir klar, was du wirklich willst, denn ein neuer Job begleitet dich meist noch viele Jahre. Vertraue darauf, dass du weißt, was gut und richtig für dich ist und sei auch mal mutig. Mach' dich nicht verrückt, wenn eine Job-Absage kommt und bleib motiviert!

 

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Jobsuche!

 

Beiträge, passend zum Thema:

Wie finde ich den richtigen Arbeitgeber?

Jobverlust: Tipps für deinen Neustart

 

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5 Tipps, wie du deinen ersten Arbeitstag meisterst

Der erste Arbeitstag in einem neuen Unternehmen ist immer ein wenig nervenaufreibend. Du weißt nicht wirklich, was dich erwartet und deine neuen Kollegen kennst du noch nicht. Wirst du direkt im Team aufgenommen oder erst einmal skeptisch begutachtet? Tausend Fragen und Vorstellungen gehen dir durch den Kopf. Deine eigenen Erwartungen an dich selbst aber auch an deinen neuen Arbeitgeber sind oft sehr hoch und du willst nicht enttäuscht werden. Wir geben dir Tipps, wie du deinen ersten Arbeitstag meistern kannst.

 

Ein Neuanfang

Dein Studium ist beendet, du hast deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen oder du wechselst das Unternehmen - verschiedene Gründe leiten dich dazu einen neuen Job zu beginnen. Was auch immer dein Grund ist, dein erster Arbeitstag bietet dir die Chance für einen Neuanfang. Du hast die Möglichkeit deine Ziele zu verwirklichen und neue Wege zu gehen. Du kannst Dinge ändern, die dir vorher nicht gefallen haben und an dir selbst arbeiten. Neue Herausforderungen bringen dich weiter und stärken deine Persönlichkeit.

 

Erster Arbeitstag zum Erfolg werden lassen

Mach dir vor deinem ersten Tag klar: Es ist normal, nervös zu sein. Egal ob jemand eine langjährige Berufserfahrung vorzuweisen hat oder schon oft einen neuen Job begonnen hat, Nervosität kennen sie alle. Das Wichtigste ist, dass du authentisch bleibst und dich nicht verstellst. Jeder hat Verständnis dafür, dass du dich an deine neue Situation erst gewöhnen musst. Wir haben fünf Tipps für dich, die dir an deinem ersten Arbeitstag helfen werden:

 

1.Vorbereitung:
Um deine Nervosität ein wenig zu lindern, macht es Sinn, dir vor deinem ersten Arbeitstag deine Kleidung rauszusuchen. Achte auf den Dresscode im Unternehmen und darauf, dass deine Kleidung ordentlich aussieht. Zwinge dich nicht in etwas hinein, indem du dich nicht wohl fühlst. Wenn du dich gut in deinem Outfit fühlst, strahlst du automatisch mehr Selbstbewusstsein aus.

2. Arbeitsweg: Informiere dich über deinen neuen Arbeitsweg. Falls du das bereits getan hast, schaue nochmal nach, ob sich was an dieser Strecke geändert hat. Vielleicht gibt es eine Baustelle auf deinem Weg oder eine Abfahrt ist gesperrt. Sei lieber zu früh an deiner neuen Arbeitsstelle, als zu spät. Auf Staus oder Routenänderungen solltest du vorbereitet sein. Sei lieber zu früh als zu spät. So hast du morgens noch etwas Zeit dich mental auf deinen ersten Arbeitstag vorzubereiten. Du wirkst dadurch auf deinen Arbeitgeber von Anfang an souverän, entspannt und vorbereitet.

3. Vorstellung: Auf dich warten neue Kollegen, neue Vorgesetzte, neue Büroassistenten und viele andere, neue Menschen. Ganz schön viele neue Namen, die du lernen musst. Aber natürlich willst du so viele Leute wie möglich kennenlernen, um dir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die anderen wollen dich aber genauso kennenlernen. Du solltest also in der Lage sein, dich selbst in ein paar Sätzen zu beschreiben. Hier kannst du dir direkt auch ein paar Tipps für deine weiteren Aufgaben geben lassen und dich ein bisschen austauschen. Was haben andere schon gemacht, was sind deren Ziele? Was machen sie in dem Unternehmen? Finde heraus wo deine Stärken liegen und erzähle ein bisschen von dir. Informiere dich auch über deinen Ansprechpartner bei Problemen.

4. Fragen stellen: Fragen stellen ist immer eine gute Idee. Du gehst mit einem besseren Gefühl in deinen nächsten Arbeitstag, wenn du möglichst viel über deine neuen Aufgaben weißt. Traust du dich nicht, gehst du mit vielen Fragen und Gedanken nach Hause, die dich nur noch mehr belasten oder stressen. In jedem Unternehmen werden Dinge anders gehandhabt, es gibt eventuell andere Programme, die du noch nicht kennst oder andere Arbeitsweisen. Gerade wenn du noch keine Berufserfahrung hast, sind diese Dinge alle neu für dich und du musst dich erst mit ihnen vertraut machen. Nutze also die Chance an deinem ersten Arbeitstag alles zu fragen, was dir für die Zukunft weiterhelfen wird. Besser direkt fragen, als noch mehrere Wochen abzuwarten.

5. Kontakte knüpfen: Nach dem nervenaufreibenden ersten Tag schnell nach Hause? Besser nicht. Lass dir ruhig etwas Zeit, die neuen Eindrücke auf dich wirken zu lassen. Trinke mit neuen Kollegen vielleicht noch einen Kaffee und bedanke dich für deren Hilfe. Versuche schon am ersten Tag neue Kontakte zu knüpfen und deinen Platz im Team zu finden. So fühlst du dich direkt wohler und gehst mit einem besseren Gefühl nach Hause.

 

Ängste überstehen

Bist du die Person, die nicht so gerne auf neue Menschen zu geht? Das macht nichts.  Du solltest dich durch deine Ängste nur nicht zurückhalten lassen. Realistisch gesehen: Was kann dir passieren? Alles was für uns unbekannt ist, bedeutet aus unserer gewöhnlichen Routine auszubrechen und spontan auf neue Situationen reagieren zu müssen. Klar, dass das für Viele unangenehm ist. Hinter deiner Angst verstecken sich vermutlich Gedanken wie:

  • "Ich will an meinem neuen Arbeitsplatz nicht versagen."
  • "Was ist, wenn ich mit den Kollegen nicht zurecht komme?"
  • "Was ist, wenn ich die Aufgaben, die mir gestellt werden, nicht schaffe?
  • "Ich will mich so gut präsentieren, wie möglich."
  • "Was ist, wenn ich gar nicht ins Team passe?"

 

Stärken erkennen

Oft überschätzen wir die Wahrscheinlichkeit des Eintreten einer "Gefahr" und unterschätzen unsere Möglichkeit damit umzugehen. Mache dir bewusst: Du trittst deinen ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen an und hast dich unter all den anderen Bewerbern durchgesetzt. Für den Chef bist du die Person, die seiner Meinung nach am Besten ins Team passt. Du bist der/diejenige mit den nötigen Voraussetzungen für die Stelle und du hast schon einiges erreicht. Versuche realistisch zu bleiben, denn warum sollte der Chef plötzlich seine Meinung über dich ändern? Oft weiß er vor dem Vorstellungsgespräch schon genau, wen er einstellen will und wer ins Team passt.

Nutze auch diese neue Möglichkeit als Chance für dich. Dir werden neue Aufgaben gegeben von denen dein neuer Arbeitgeber denkt, dass du sie meistern kannst. Er glaubt an deine Stärken und Fähigkeiten und würde er nicht glauben, dass du einen Mehrwert für sein Unternehmen bringst, dann hätte er dich nicht eingestellt, oder?

Also: Mach dich nicht schlechter als du bist. Erinnere dich an deine Erfolge und bleibe realistisch. Du wirst dich an deine neue Situation gewöhnen und wirst merken, so schlimm wie du dachtest, war es im Endeffekt nicht. Höre auf dein Bauchgefühl und bleibe dir selbst treu und du wirst merken, dass du deinen ersten Arbeitstag mit Bravour meistern wirst!

Wir wünschen dir viel Erfolg für deinen ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen!

 

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Vorstellungsgespräch: Welche Fragen kommen auf dich zu?

Der erste Schritt ist geschafft! Du hast einen Vorstellungstermin vereinbart. Das Vorstellungsgespräch rückt immer näher und du willst so gut wie möglich vorbereitet sein. Manche Fragen können überraschend sein. Andere bringen dich ganz schön zum Schwitzen. Wir verraten dir wie du jeden geschulten Personaler und neuen Chef von dir überzeugst und auf welche Fragen du dich vorbereiten solltest.

 

Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch

Deine Bewerbungsunterlagen und Qualifikationen haben überzeugt. Jetzt ist deine stärkste Seite gefragt: deine Persönlichkeit. Deshalb ist es wichtig, dich vor deinem Gespräch vorzubereiten. Suche dir die Punkte über das Unternehmen raus, die für dich relevant sind. Vielleicht findest du Informationen, zu denen du viele Kenntnisse und Fähigkeiten von dir vorweisen kannst. Schreibe dir einige Tage vor dem Termin wichtige Eckdaten aus deinem Leben auf. Wähle dabei vor allem Punkte, die auch für deinen potenziellen Arbeitgeber von Interesse sein könnten.

Dein neuer Chef will möglichst viel über dich erfahren. Was macht dich aus? Was hebt dich von anderen Bewerbern ab? Wieso sollte er genau dich einstellen?
Um dir bei der Vorbereitung zu helfen, haben wir für dich die häufigsten Fragen zusammengefasst:

 

Fragen zu deiner Qualifikation

Dein Lebenslauf ist meistens der erste Anhaltspunkt um mehr über deine Stärken zu erfahren. Dein Lebenslauf hat anscheinend schon gepunktet. Jetzt musst du deine Fähigkeiten nochmal geschickt erläutern. Diese Fragen können auf dich zukommen:

  • Welche Kenntnisse bringen Sie mit?
  • Welche Fähigkeiten haben Sie in Praktika oder Weiterbildungen erlangen können?
  • Mit welchen Programmen und Tools sind Sie vertraut?
  • Warum sind Sie der perfekte Kandidat für den Job?

Bei diesen Fragen solltest du dich über fachspezifische Fragen informieren. Überlege dir, was du aus deinen Weiterbildungen oder Praktika mitnehmen konntest und warum es dir wichtig war, genau diese zu machen. Gab es ein bestimmtes Thema, das dich schon immer in seinen Bann gezogen hat? Oder hattest du einfach Lust dein Wissen in einem bestimmten Bereich zu erweitern? Zeige, dass du dich weiterentwickelt hast und was es dir für deine Zukunft gebracht hat. Natürlich kannst du auch erzählen  in welchen Bereichen du dein Wissen noch erweitern willst.

 

Motivationsfragen

Hast du überhaupt Lust auf den angebotenen Job oder soll es nur eine Überbrückung werden?  Zeige, dass du ernsthaftes Interesse an der Stelle besitzt. Auf diese Fragen solltest du die passenden Antworten haben:

  • Warum haben Sie sich gerade bei unserem Unternehmen beworben?
  • Was erwarten Sie sich von dieser Arbeitsstelle?
  • Was wissen Sie über uns?
  • Warum wollen Sie ihre vorherige Arbeitsstelle verlassen? Was hat Sie dort gestört? Warum haben Sie gekündigt?

Achte darauf, dass du aus deinen vorherigen Erlebnissen immer etwas Positives über die Zukunft mitteilst. Bleibe ehrlich und zeige, dass du das Unternehmen kennst und dich gut vorbereitet hast. Hier kannst du ideal Fragen stellen und zeigen, dass du gut informiert bist, wie z.B.: "Auf ihrer Homepage habe ich gelesen, dass Sie ein neues Projekt gestartet haben, können Sie mir dazu etwas mehr erzählen?" Bringe Fähigkeiten an, die für das Unternehmen hilfreich sein können.

Hier bieten sich Soziale Medien ebenfalls super an. Recherchiere vor deinem Gespräch die Facebook-Seite des Unternehmens. Was wird dort gepostet? Gibt es besondere Veranstaltungen, die bald stattfinden? Sind noch andere neue Mitarbeiter eingestellt worden? Natürlich ist ein Abonnieren der Seite auch eine gute Idee. Deine Aktivitäten werden vielleicht gesehen und automatisch wird dein Vorstellungstermin wieder in Erinnerung geweckt.

 

Fragen zur Arbeitsweise

Wie du an neue Aufgaben heran gehst, gibt dem Arbeitgeber einen entscheidenden Einblick. Wichtig für ihn zu wissen: Passen die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle auch zu deinem Persönlichkeitsprofil? Hast du besondere Stärken, die für den Job gut geeignet sind? Fragen hierzu sind z.B:

  • Wie gehen Sie an neue Aufgaben heran?
  • Für welche Aufgaben waren Sie in Ihrem vorherigen Beruf zuständig?
  • Wie arbeiten Sie am liebsten?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
  • Wie gehen Sie mit Veränderungen um?

Die Frage nach den eigenen Schwächen ist für Viele schweißtreibend. Doch eigentlich ist sie ganz einfach zu beantworten: Ehrlichkeit wärt am längsten. Wie oft haben Personaler schon gehört: "Ich bin ein Perfektionist, Ich arbeite manchmal zu viel, usw..."? Gib ruhig eine Schwäche zu, aber verpacke sie gekonnt. Wenn du z.B. Schwierigkeiten hast, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen, versuche es damit: "Ich bin oft sehr nervös, wenn ich vor einer großen Menschenmenge reden muss, aber je öfter ich es mache, desto einfacher wird es. In der Schule habe ich auch die Theater AG besucht, um mich darin zu verbessern." So zeigst du Eigenmotivation, Einsicht, Ehrlichkeit und einen starken Willen.

 

Persönliche Fragen

Wenn dir Fragen zu persönlich werden, ist es dein gutes Recht nicht zu antworten. Weise einfach darauf hin, dass du gerne wieder über die ausgeschriebene Stelle sprechen möchtest. Du kannst auch einfach sagen, weshalb du diese Frage nicht gerne beantworten möchtest oder fragen, wieso diese relevant für den Job ist. Beispiele für persönliche Fragen sind:

  • Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
  • Wovor haben Sie am meisten Angst?
  • Wer sind Ihre Vorbilder?
  • Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
  • Welcher Stellenwert hat Ihre Familie für Sie?

Überlege dir, was ein Personaler mit diesen Informationen assoziieren könnte. Versuche die Dinge zu erzählen, zu denen du eine interessante Geschichte erzählen kannst. Wenn du eine ehrenamtliche Tätigkeit machst oder gemacht hast, sammelst du damit auch Pluspunkte. Generell gilt aber auch hier: Bleibe stets bei der Wahrheit. Zeige dich so wie du bist und verstelle dich nicht.

 

Stressfragen

Das sind Fragen, bei denen du merkst, wie deine Hände schwitzig werden und dein Puls schneller schlägt. Hier wird deine Stressresistenz und Toleranzgrenze getestet. Der Personaler hinterfragt kritisch deine Bewerbung oder bestimmte Aussagen von dir. Typische Stressfragen, die dich verunsichern können, sind zum Beispiel:

  • Warum haben Sie so lange studiert?
  • Wieso haben sie bei dieser Firma so kurz gearbeitet?
  • Eigentlich sind Sie für den Job unterqualifiziert, wieso haben Sie sich beworben?
  • Auf welche Ihrer Leistungen sind Sie besonders stolz und warum?
  • Was mochten Sie an Ihrem Job am wenigsten?

Versuche bei Stressfragen möglichst souverän und ruhig zu antworten. Lass dir deine Unsicherheit nicht anmerken und sei ehrlich - aber nur, wenn deine Antwort angebracht ist. Dass du ein paar Monate arbeitslos warst, weil du keine Motivation hattest einen neuen Job zu suchen, kommt nicht so gut an. Lass dir nicht zu sehr in die Karten schauen.

 

Fangfragen

Diese Fragen sollen dich ins offene Messer laufen lassen und dir Informationen entlocken. Du hast Angst, etwas Falsches zu sagen oder dich falsch anzustellen. Beispiele dafür sind:

  • Auf welcher Ihrer bisherigen Leistungen sind Sie besonders stolz?
  • Was mochten Sie an Ihrem bisherigen Job am wenigsten?
  • Wann haben Sie das letzte Mal die Regeln gebrochen und warum?
  • Trauen Sie sich die Belastung zu?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?

Hier gilt wieder: bleibe ruhig und lass dir nichts entlocken, was du nicht preisgeben möchtest. Versuche geschickt auf diese Fragen zu antworten. Falls dir solche Fragen schwer fallen, kannst du ruhig sagen: "Das ist aber jetzt eine ungewöhnliche Frage. Da muss ich erst einmal kurz nachdenken." Halte deine Antworten kurz und bleib selbstbewusst. Versuche zu einem normalen Gespräch auf Augenhöhe zurück zu kehren.

 

Allgemeine Tipps

Allgemein gilt: Die richtige Balance finden zwischen sachlicher Präzision und persönlichem Einblick.

Jedes Jobinterview dient Personalentscheidern vor allem dazu, den Menschen hinter der Bewerbung kennenzulernen. Die Fakten sind ja bereits aus den Bewerbungsunterlagen bekannt, nun muss der Charakter überzeugen.

Versuche nicht, Antworten auf mögliche Fragen auswendig zu lernen. Dein Gesprächspartner merkt das sehr schnell und deine Jobchancen sinken. Neben einer guten Vorbereitung ist es vor allem wichtig, selbstbewusst, freundlich und ehrlich aufzutreten und zu antworten.

Wenn du Fragen beantwortest, solltest du ebenfalls darauf achten, dass du mit deiner Mimik und Gestik überzeugst. Sei du selbst so wie du bist, denn mal ehrlich: wenn du dich schon beim Vorstellungsgespräch total unwohl fühlst und merkst, das Unternehmen gefällt dir nicht, dann ist ein anderer Job wahrscheinlich die bessere Wahl. Bei großen Unternehmen ist jedoch der Personaler nur die Pforte zum Job, nicht der Job selbst. Du hast dich ja schließlich nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben. Vertraue auf dein Bauchgefühl und deine Fähigkeiten, dann hast du die besten Chancen.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Vorstellungsgespräch!

 

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