Mitarbeiter dringend gesucht! Diese Branchen suchen jetzt Verstärkung

Viele Unternehmen kämpfen momentan mit den Folgen der COVID-19-Pandemie. Zahlreichen Firmen droht das Ende und damit verbunden sind natürlich auch Arbeitnehmer, die jetzt um ihren Job bangen.

Doch nicht in allen Branchen hat das Coronavirus zum Stillstand geführt. Einige Branchen profitieren von der Krise und erleben zurzeit eine Hochkonjunktur. In welchen Branchen händeringend Mitarbeiter gesucht werden und ob ein beruflicher Wechsel jetzt wirklich Sinn macht, klären wir im folgenden Blogartikel.

 

Kontaktbeschränkung und Ausgangsbeschränkungen

Nicht nur in Deutschland schränkt das Coronavirus momentan das öffentliche Leben stark ein. In vielen Ländern auf der ganzen Welt sieht es ähnlich aus. Restaurants, Cafés, Discotheken, Spielhallen und Unmengen anderer Dienstleister müssen aktuell noch mindestens bis zum 03.05.2020 geschlossen bleiben.

 

Mehr als 650.000 Betriebe in Kurzarbeit

In Deutschland haben bereits mehr als 650.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Das hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bekannt gegeben. Wie viele Menschen damit von der Kurzarbeit betroffen sind, lässt sich momentan noch gar nicht genau beziffern. Doch es gibt zum Glück auch die andere Seite - Branchen, die einen richtigen Zuwachs fahren, wie zum Beispiel die Discounter und Supermärkte.

Die Unternehmen der Branche suchen dringend neue Mitarbeiter in den Bereichen Logistik, Verkauf und Warenverräumung. Allein der Discounter-Riese Aldi hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen bereits rund 2.200 Teilzeitkräfte eingestellt, um den Ansturm in den Ladenlokalen standzuhalten.

Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche gibt es hier.

 

Erntehelfer für die Landwirtschaft

Auf Deutschlands Feldern wächst und gedeiht es und im Regelfall kommen rund 300.000 Erntehelfer in die Bundesrepublik, um auf unseren Feldern Obst, Gemüse und Wein zu ernten. Doch durch die Reisebeschränkungen sind es dieses Jahr weitaus weniger. Dank strengen Hygieneregeln durften die vergangenen Tage mehrere zehntausend Erntehelfer aus Osteuropa einreisen, diese decken aber weitaus nicht den Bedarf an Helfern.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Online-Plattform (www.daslandhilft.de) ins Leben gerufen. Über das Suchportal können Landwirte regional nach Helfern suchen.

 

Bekanntes Problem verschärft sich - Pflegekräfte gesucht

Dass wir in Deutschland einen akuten Mangel an fachkundigem Pflegeperson haben, sollte mittlerweile jeder Einzelne mitbekommen haben. Allein im Bundesland Nordrhein-Westfalen fehlen zuletzt etwa 10.000 Vollzeitkräfte in der Pflege. Viele Kliniken setzen momentan darauf, Personal, welches bereits in Altersteilzeit oder sogar bereits in Rente ist, wieder zu reaktivieren. Das Bundesfamilienministerium hat die "Ausbildungsoffensive Pflege" ins Leben gerufen und möchte damit junge Menschen wieder für einen Beruf in der Pflege begeistern. Eine Ausbildung oder Weiterbildung in dem Bereich kann sich also auf Dauer lohnen.

Warum immer mehr Ausbildungsplätze nicht besetzt werden - thematisieren wir in diesem Blogartikel.

 

Sonderschichten für unseren Schutz

Pharmazie und Medizintechnik Unternehmen fahren zurzeit zahlreiche Überstunden. Auch saarländische Firmen haben ihre Produktionen kurzfristig umgestellt und helfen bei der Herstellung von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln. Viele Produktionsfirmen bieten mittlerweile Nebenjobs an, die ohne große medizinische Vorkenntnisse angetreten werden können.

 

Nicht nur Pizza wird an die Haustür geliefert

Dass der Lieferfahrer uns die heißersehnte Pizza bis nach Hause bringt, ist ja schon lange keine Neuerung mehr. Hingegen sind Lebensmittel- oder Verbrauchsgüterlieferungen noch seltener. Viele Supermärkte bieten diesen Dienst schon seit Jahren an und erst jetzt in der Pandemie blüht dieses Geschäft richtig auf. Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen treiben die Onlinebestellungen der Händler in die Höhe. Diese Bestellungen wollen natürlich dann auch frisch und zeitnah zum Verbraucher. Daher werden Boten für diese Lieferungen händeringend gesucht. Auch kleine, regionale Läden starten ihr Onlinegeschäft und digitalisieren sich. Waren werden über soziale Medien oder sogar kleine Online-Shops angeboten, um zumindest einen Teil des normalen Einkommens einzufahren. Auch wir mit Jobsocial helfen und bauen kleine Online-Shops für regionale Unternehmen auf.

 

Zusammenfassend bliebt also zu sagen, dass viele Unternehmen vor einer schweren Zeit stehen. Seit vergangenem Montag dürfen erste Läden wieder Schritt für Schritt öffnen. Das Coronavirus wird uns allerdings noch ziemlich lange begleiten und unseren Alltag einschränken. Einige Branchen profitieren aber von der Lage und erfahren einen richtigen Boom. Wie sich die Lage im Einzelnen entwickelt, steht allerdings noch in den Sternen und erst die Zukunft wird es bringen.

 

Bleibt gesund!
Euer Jobsocial-Team


7 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

7 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

7 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

 

Durch die weltweite Verbreitung des Corona-Virus gibt es aktuell immer mehr Menschen, die von zu Hause aus arbeiten müssen. Viele Arbeitnehmer wechseln derzeit vom Großraumbüro ins Home-Office - um sich vor der Coronavirus-Pandemie zu schützen. Angesicht der aktuellen Lage fordern Gesundheitsexperten und die Politik, soziale Kontakte auf das Mindestmaß zu begrenzen. In vielen Betrieben ist die Arbeit von Zuhause aus, also im Home-Office schon länger gang und gäbe.

Wenn du die Möglichkeit hast im Homeoffice zu arbeiten, findest du hier Tipps, wie die Heimarbeit am besten funktioniert und worauf es zu achten gilt.

 

Die wichtigsten Punkte, die du im Home-Office beachten solltest

Wer schonmal von Zuhause aus gearbeitet hat, kennt vermutlich die unzähligen Störfaktoren, die der Effektivität im Wege stehen können. Mit unseren Tipps hältst du diese besser von dir fern und optimierst deine Heimarbeit.

 

1. Feste Arbeitszeiten sind wichtig

Die meisten Beschäftigten sind erstmal erleichtert, wenn sie im Home-Office arbeiten können, denn das bedeutet: einen sehr kurzen Arbeitsweg. Vom Bett direkt in Richtung Schreibtisch. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Spritkosten. Jedoch ist es gerade im eigenen Heim besonders schwierig sich auf die Arbeit zu konzentrieren und den Arbeitstag diszipliniert und strukturiert zu gestalten. Da hat man sich gerade an den Schreibtisch gesetzt und die Kinder oder der Hund wuselt um einen herum und lenkt von den Aufgaben ab.

 

Wann aufstehen im Homeoffice?

Unser Tipp: Stehe zur selben Zeit auf, wie üblich und lege eine bestimmte Zeit fest, zu der du mit deiner Arbeit beginnst. Damit deine Heimarbeit nicht in Konflikt mit deinem Privatleben gerät, solltest du den Arbeitstag idealerweise auch immer zur gleichen Uhrzeit enden lassen.

 

2. Zeitplan aufstellen

Nicht immer ist man ganz alleine im Home-Office - gerade in der aktuellen Zeit begegnet man je nach Wohnsituation der Familie, den Nachbarn oder auch den Mitbewohnern. Fragen, wie "Was kaufen wir am Wochenende ein?" oder "Was gibt es heute eigentlich zu essen?" lenken von der Arbeit ab. Aber auch die Heimarbeitenden selbst geraten gerne mal in die Prokrastinationsfalle und beseitigen noch schnell die Unordnung, bringen den Müll raus oder kümmern sich um den liegen gebliebenen Wäscheberg, bevor weitergearbeitet wird.

 

Wäsche machen im Home-Office

 

Unser Tipp: Lege dir einen genauen Plan zurecht, wann du arbeiten möchtest und wann Zeit ist für eine kleine Pause. Teile diesen Plan auch mit deiner Familie oder Mitbewohnern und stelle klar, dass die definierten Zeiträume wichtig sind, um fokussiert zu bleiben.

 

3. Den Arbeitsplatz sinnvoll wählen

Ideal für die Arbeit im Home-Office ist natürlich ein Büro mit Schreibtisch, einem Bürostuhl und genug Platz für Monitore, Laptop oder PC. Auch eine Tür, die zugemacht werden kann, sodass die Gefahr der Ablenkung minimiert wird, ist von Vorteil. Doch nicht jeder Berufstätige hat Zuhause ein Arbeitszimmer, auf das er zurückgreifen kann - gerade dann, wenn er sonst nicht im Home-Office arbeitet. Der Arbeitsort ist jedoch entscheidend, wie produktiv man ist. Dieser sollte nicht der Ort sein, in dem das Familienleben stattfindet oder viel Trubel herrscht, denn so könnte dies auch zu unangenehmen Situationen führen...

 

Situationen im Homeoffice - Skype Call

 

Unser Tipp: Suche dir, wenn möglich, einen Arbeitsplatz aus, wo du ungestört bist. Arbeite nicht dort, wo du sonst schläfst oder isst. Wenn du mit deinem Partner oder Mitbewohner gemeinsam im Home-Office bist, versuche ein wenig Abstand zu bekommen und dir einen ruhigen Ort auszusuchen mit möglichst wenig Ablenkungspotenzial. Probiere einfach aus, wo du dich am wohlsten und produktivsten fühlst.

 

 

4. Die richtige Kleidung im Home-Office

Auch wenn es natürlich bequemer ist sich in seinem Pyjama oder im Bademantel an die Arbeit zu setzen, vermittelt Kleidung auch immer ein bestimmtes Gefühl. Die Heimarbeit soll sich nicht anfühlen wie Chillen auf der Couch oder Urlaub.

 

Outfit im Homeoffice

 

Unser Tipp: Lass nicht einfach deine Schlafsachen an, ziehe dich morgens einmal um, gehe duschen, trinke in Ruhe deinen Kaffee und setze dich dann erst an den PC. Wenn du fertig mit deiner Arbeit bist, ziehe dich nochmal um, damit sich der Feierabend auch so anfühlt. Durch die entsprechende Kleidung wird sowohl eine bessere Arbeitsmotivation als auch eine Entspannungsatmosphäre erzeugt, die nachhaltig wirkt. Natürlich solltest du dich trotzdem in deiner Kleidung wohlfühlen.

 

 

5. Den Tag richtig strukturieren

Damit die Arbeit im Homeoffice genauso produktiv verlaufen kann, wie im Büro, solltest du deine wichtigen Aufgaben nicht aus den Augen verlieren. Gerade dann, wenn immer wieder neue News und Informationen in den Medien preisgegeben werden, die man am liebsten sofort mitbekommen möchte.

 

Beziehung im Homeoffice

 

Unser Tipp: Definiere klare Ziele, was du an einem Arbeitstag im Heimbüro erledigen möchtest. So kannst du nach getaner Arbeit besser abschalten und das Privatleben von der Arbeit trennen. Schiebe Aufgaben, die du ungern erledigst nicht auf mittags, sondern erledige diese lieber sofort. Mache dir einen konkreten Plan, welche Aufgabe du wann erledigen möchtest und schätze die Zeit, die du dafür brauchst. Nehme dir nicht zu viel vor, sondern bleibe realistisch. Plane lieber weniger Aufgaben, die du realistisch an einem Tag erledigen kannst, sodass du am Ende des Tages entspannt in den Feierabend gehen kannst.

 

 

6. Mit deinem Team kommunizieren

Richtig zu kommunizieren ist auch im normalen Büroalltag wichtig, damit die Abwicklung anfallender Aufgaben garantiert werden kann. Im Home-Office ist es jedoch schwieriger herauszufinden, wann ein Kollege nicht erreichbar ist. Ob er nur kurz auf Toilette ist, er sich gerade in einer hohen Konzentrationsphase befindet, einen Telefontermin hat oder er nur eine kurze Pause einlegt - tausche dich untereinander darüber aus. Informiere deine Kollegen, wenn du gerade schlecht erreichbar bist, eine Antwort von dir etwas länger dauern könnte oder du gerade in die Pause gehst. Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in kritischen Situationen schnell erreichbar sein sollten, ist dies besonders wichtig.

 

Mittagschlaf im Home-Office

 

Unser Tipp: Nutze die Abwesenheitsnotizen oder die Status-Funktion, die viele Tools anbieten, wie „Zu Tisch”, „Im Termin“ oder „Im Feierabend“.  Ein freundliches „Guten Morgen“ und ein herzliches „Schönen Feierabend“ helfen dabei, dass alle in der Belegschaft wissen, ob ein Team-Mitglied gerade greifbar ist. Bei einem hohen Anrufaufkommen, lege genau fest, wer mit Priorität zu welcher Zeit ans Telefon geht, sodass sichergestellt werden kann, dass immer jemand zu erreichen ist.

 

 

7. Bewegung und Dehnen - Mehr Wohlbefinden im Homeoffice

Wenn man den ganzen Tag sitzt, merkt man irgendwann, dass der Rücken anfängt zu schmerzen. Gerade im Home-Office steht man gewöhnlich weniger auf als üblich und ist weniger aktiv. Die bekannten Folgen sind ein schmerzender Rücken, verkrampfte Schultern und ein verspannter Nacken.

Unser Tipp: Um dich wieder wohler zu fühlen und deinem Rücken etwas Gutes zu tun, solltest du zwischendurch aufstehen von deinem Arbeitsplatz aufstehen. Versuche außerdem mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren und am Abend einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Auch deine Augen werden bei langer Bildschirmarbeit strapaziert. Lege deshalb kleine Pausen ein, in denen du nicht vor dem Bildschirm oder dem Handy sitzt. Gute Rückenübungen finden sich ebenfalls auf YouTube. Einfach den Begriff „Leichte Rückenübungen für Zuhause“ ins Suchfeld eintragen und schon werden viele Treffer aufgelistet.

 

 

Wir hoffen, dass du mit unseren Tipps effektiver im Home-Office arbeiten kannst und die schwierige Zeit gut überstehst.

 

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So findest du deinen neuen Job - Tipps zur Jobsuche

Die Jobsuche kommt manchmal auf unerwartete Weise, z.B. nach einer Kündigung oder einem Krankheitsfall - jedoch können auch Unzufriedenheit oder Ärger im Job dazu führen, dass es Zeit wird, für einen Jobwechsel. Nicht immer ist es so einfach nach einem Jobverlust neu zu starten. Wie du einen geeigneten Job, der zu dir passt, findest und worauf du achten solltest, haben wir dir zusammengefasst.

Wir haben für dich Tipps und Infos zusammengefasst, die dir bei der Jobsuche helfen können.

 

Erfolg oder Misserfolg? Das ist wichtig

Geeignete Stellenangebote zu finden ist manchmal gar nicht so leicht, denn die neue Stelle sollte zu deinen Anforderungen und Wünschen passen, wie z.B.:

  • Arbeitsklima im neuen Unternehmen
  • allgemeine Stimmung im Team und der Umgang miteinander
  • Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhemöglichkeiten
  • Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten
    uvm.

 

Online den richtigen Job finden

Nicht nur die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist für viele die erste Anlaufstelle bei der Jobsuche, mittlerweile bieten auch Social-Media Plattformen verschiedene Möglichkeiten, neue berufliche Wege zu finden. Auch dank Google Jobs haben Unternehmen eine ideale Chance ihre Stellenausschreibungen zu präsentieren. Informiere dich regelmäßig auf XING, LinkedIn, Facebook oder auch Instagram, was in Unternehmen in deiner Nähe passiert. Behalte Firmen im Auge, die dein Interesse geweckt haben, folge deren Unternehmensseite oder sende einfach eine Initiativbewerbung ab.

 

Die richtige Plattform auswählen

Bei der Suche nach dem geeigneten Job gibt es verschiedene Arten sich über offene Stellen zu informieren. Neben dem meistgenutzten Weg über das Internet, finden sich Aushilfsjobs oder regionale Angebote auch in Tages- und Lokalzeitungen. Achte außerdem auf Ausschreibungen im Supermarkt oder an Orten, an denen du dich sonst aufhältst. Oft helfen auch Gespräche mit deinem Bekannten- und Verwandtenkreis auf eine interessante Stelle aufmerksam zu werden.

 

Tipps für deine erfolgreiche Jobsuche

 

Entscheidungen treffen nach Bauchgefühl

Veränderungen im Unternehmen können sich auch auf deinen Arbeitsplatz auswirken. Wenn du intuitiv merkst, dass es Zeit für einen Jobwechsel wird, kannst du früher anfangen zu planen. Überlege dir genau, was dir in deinem alten Job Frust bereitet hat und was dir schwerfiel. Gab es vielleicht Streit oder Lästereien auf der Arbeit? Hat das Arbeitsklima einfach nicht zu deiner Art gepasst oder hattest du andere Erwartungen an deine Aufgaben?

Es ist wichtig, diese Gefühle und Gedanken genau zu analysieren, um in deinem neuen Job nicht wieder alte Fehler zu begehen oder erst nach einer kurzen Zeit zu merken, dass dieser dich doch nicht so glücklich macht, wie gedacht.

 

Prioritäten setzen

Wenn du nun genau darüber nachgedacht hast, welche Situationen in deinem Job schwierig für dich waren, welche Aufgaben dir am meisten Spaß gemacht haben und was du gerne Neues dazu lernen würdest, wird es Zeit Prioritäten zu setzen. Erstelle dir eine Liste mit wichtigen Aspekten, die deine neue Arbeitsstelle mitbringen sollte.

Kein Unternehmen und kein Arbeitsplatz ist perfekt - aber worauf legst du besonders wert?

• Ist es dir wichtiger einen kurzen Arbeitsweg zu haben oder würdest du lieber eine längere Fahrtstrecke auf dich nehmen und dafür mehr Gehalt bekommen?

• Bist du ein Teamplayer oder arbeitest du lieber alleine? Wie würde es auf deiner neuen Position aussehen? Was gibt dir ein gutes Gefühl im Berufsalltag?

 

Entwickle realistische Vorstellungen

Wenn du deine Prioritäten gesetzt hast, solltest du dir außerdem klar machen, dass du keine falschen Erwartungen haben solltest. Besonders verbreitet ist der Gedanke: "Ich muss den perfekten Job finden..." Natürlich sollte deine Arbeit passend für dich sein, wer jedoch mit zu hohen Erwartungen auf Jobsuche geht, wird oftmals enttäuscht. Wichtig ist es, Kompromisse einzugehen und Prioritäten festzulegen.

Außerdem solltest du eine gesunde Portion Selbstbewusstsein mitbringen und an deine eigenen Fähigkeiten und Stärken glauben und diese herausfinden. Nur so findest du eine Arbeitsstelle, die dir auf Dauer Freude bereitet.

 

Entwickle einen Plan für die Jobsuche

Oft kann die Jobsuche überwältigend sein oder überfordernd. Das Ziel ist klar, doch eigene Hindernisse oder schlechte Planung führen zu Chaos. Mache dir genaue Gedanken über den Ablauf deiner Suche. Welche Bereiche kommen in Frage und welche Kanäle eignen sich hier am besten? Hier kannst du wieder auf deine Prioritätenliste zurückgreifen. Welche Stellen sind dir am wichtigsten und was brauchst du für deine Bewerbung? Müssen noch Bewerbungsfotos oder Zeugnisse ausgedruckt oder sogar vom Arbeitgeber eingeholt werden? Was soll auf jeden Fall in deinem Lebenslauf stehen?

Mache dir zuerst eine Liste welche Dinge du benötigst, um deine Bewerbung so zu gestalten, dass du dich von deiner besten Seite zeigst.

 

Netzwerk und Kontakte aufbauen

Wichtige Faktoren, um einen neuen Job zu finden, in dem du dich auch wohlfühlst, sind Connections und gute Kontakte. So erfährst du nicht nur von neuen Stellen schneller, sondern bekommst auch einen besseren Einblick in die Arbeitsatmosphäre des Unternehmens. Zudem wird deine Chance auf eine gute Stelle dadurch erhöht, denn das bekannte Vitamin B hilft bekanntlich immer.

 

Viele Bewerbungen versenden statt "die eine"

Halte dir immer den Rücken frei, indem du nicht deine ganze Energie in die "eine Bewerbung" steckst. Es bringt dir nichts, wenn diese noch so gut ist, das Unternehmen aber schon jemand ganz anderes im Sichtfeld hat für den Job.

  • Es kann immer noch etwas Besseres geben
    Du landest mit jeder Bewerbung zumindest im Hinterkopf eines anderen Arbeitgebers. Auch wenn du am Ende mit der Stelle kein Glück hast, gibt es Möglichkeiten, die Stelle irgendwann doch zu bekommen - wenn z.B. ein Mitarbeiter aufhört oder intern die Stelle wechselt.
  • Ist die Bewerbung verschickt, kannst du die Kontrolle erstmal abgeben
    Dein potenzieller Arbeitgeber entscheidet was mit deiner Bewerbung passiert und mit deiner beruflichen Zukunft. Wenn die Stelle genau für dich gemacht ist, wirst du sie auch bekommen - wenn nicht, passt eine andere besser zu dir. Verlasse dich nicht auf eine Stelle und halte dir mehrere Optionen offen und sende deine Bewerbungen an unterschiedliche Unternehmen.

Akzeptiere, dass du auch abgelehnt werden kannst, aber minimiere dein Risiko auf eine Arbeitslosigkeit. Auch wenn es frustrierend sein kann, keine Antwort zu erhalten oder eine Jobabsage, bewerbe dich immer weiter. Selbst, wenn du dir sicher bist, dass du eine neue Stelle hast. Beende deine Jobsuche erst, wenn du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche!

 

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Employer Branding - Unternehmen attraktiver machen

Employer Branding - Unternehmen attraktiver machen

Unternehmen müssen attraktiver für Bewerber werden. Es ist nicht mehr genug, auf die richtigen Bewerber zu warten, Unternehmen müssen sich auf die gestiegenen Anforderungen einlassen.
Die Digitalisierung und Veränderung in der Arbeitswelt  sind enorm schnell und verlangen von Unternehmen, die Bewerberverfahren und Stellenanzeigen dieser Wandlung anzupassen. Hier muss im Employer Branding eine neue Strategie her. Dabei gilt es jedoch zu verstehen, dass nicht alle Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.

 

Was ist Employer Branding?

Der Fachkräftemangel ist in Deutschland in bestimmten Regionen und Branchen für Unternehmen ein echtes Problem. Auch, wenn es darum geht, Lehrlinge für das eigene Unternehmen zu finden oder die Generation Z anzusprechen, um junge, motivierte Mitarbeiter zu generieren, tun sich die Unternehmen oft schwer.

Der War of Talents veranlasst Unternehmen dazu, das eigene Branding aufzubessern und zu pflegen. Daraus entwickelt sich die sogenannte "Employer Brand" oder auch "Arbeitgebermarke", die bestimmt wie der Arbeitsmarkt das Unternehmen bewertet. Arbeitnehmer wollen sich mit dem Unternehmen identifizieren und sich aufgrund ihrer starken Arbeitgebermarke emotional verbunden zum Unternehmen fühlen. Doch wie bilde ich eine starke Arbeitgebermarke und erhalte so qualifiziertere Bewerbungen und die Facharbeiter, die ich brauche?

 

Analyse des eigenen Unternehmens

Am Anfang des Employer Brandings stehen die Analyse des eigenen Unternehmens und das Herausarbeiten der Stärken und Schwächen. Hierbei werden Fragen beantwortet, wie:

  • Was macht mein Unternehmen einzigartig?
  • Wofür steht mein Unternehmen?
  • Warum sollte sich ein Bewerber für uns entscheiden statt der Konkurrenz?

Danach wird ein Ziel festgelegt, das die Arbeitgebermarke stärken soll. Hier steht vor allem die Zielgruppe im Vordergrund. Es gilt zu beachten, dass die verschiedenen Zielgruppen über unterschiedliche Kanäle erreicht werden müssen, in denen jeweils eigene Kommunikationsregeln gelten. Es ist außerdem wichtig, dass externes und internes Employer Branding miteinander übereinstimmen. So werden die eigenen Mitarbeiter zu authentischen Botschaftern für die Marke.

Nicht nur reden, sondern machen

Natürlich bringen alle Bemühungen im Marketing nichts, wenn nicht auch auf interner Basis etwas verändert wird. Achten Sie also darauf, Ihre Mitarbeiter miteinzubeziehen, wenn es darum geht, das Unternehmen zu verbessern, Kommunikationswege anders zu gestalten und neue Mitarbeiter zu gewinnen. Ihre Mitarbeiter wissen am besten, wo es Probleme gibt und wo Sie ansetzen können. Nehmen Sie sich also Zeit Ihr Unternehmen ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

 

Maßnahmen, die das Unternehmen attraktiver machen

Zu den wichtigsten Branding-Maßnahmen gehören interne und externe Kommunikationsmittel:

  • Einführung und Umsetzung der Work-Life-Balance
  • Intensive Schulung der Fach- und Führungskräfte zum Thema Arbeitgebermarke
  • Entwicklung eines Arbeitgeberimages
  • Einsatz von Social Media Kanälen zur Kommunikation
  • Kommunikationslösungen für Unternehmen und Arbeitgebermarke
  • Entwicklung einer Strategie, um die eigenen Werte intern und extern zu vermitteln
  • Einbeziehen der Mitarbeiter in die Prozesse

Bewerber und Interessenten Ihres Unternehmens möchten sehen, was intern in Ihrem Unternehmen passiert und was Sie für Ihre Mitarbeiter tun. Einblicke in das Unternehmen, wie etwa Fotos von der Arbeitsstätte, den Mitarbeitern oder interne Aktivitäten machen es greifbar und sympathisch. Mithilfe von Social Media, einem Newsletter, Blogartikel und aktuellen Jobangeboten werden Interessenten regelmäßig mit relevanten Informationen versorgt.

Die Möglichkeiten im Bereich Social Media sind vielfältig: durch z.B. eine Karriereseite, karrierespezifische Beiträge, Image-Filme oder Fotos von Events, kann ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt werden. Ebenso bieten Messen und sonstige Veranstaltungen Gelegenheiten, sich potenziellen Arbeitnehmern zu präsentieren. Die besten Markenbotschafter für Arbeitgeber sind jedoch die eigenen Mitarbeiter. Sind die zufrieden, werden sie es auch Freunden und Familie erzählen und die gute Arbeitsatmosphäre des Unternehmens spricht sich rum.

 

Effizienter Recruiting-Prozess

Personalmarketing umfasst aber auch ganz klassisch die Streuung von Stellenausschreibungen über Social Media und die Anzeigenschaltung auf den passenden Jobportalen. Ein effizienter Recruiting Prozess führt zu einer besseren Kommunikation zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrer Zielgruppe. Machen Bewerber schlechte Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen, verbreitet sich dieser Eindruck schnell, jedoch genau so bei positiven Erlebnissen.

Legen Sie also Wert darauf, dass potenzielle Bewerber ein gutes Gefühl bekommen, wenn sie an Ihre Firma denken. Schalten Sie eine Stellenanzeige auf Social Media, achten Sie auf Authentizität durch z.B. Teamfotos, Imagevideos und ehrlichen Aussagen. Vermitteln Sie das Bild, das intern in Ihrem Unternehmen herrscht auch nach außen, um neue Mitarbeiter zu finden.

Steve Jobs fasste seine Erfahrungen bei der Rekrutierung von Personal bei Apple so zusammen:

„Versuchen Sie, die Crème de la Crème zu kriegen. Ein kleines Team von Top-Playern kann eine große Gruppe von zweit- oder drittklassigen Spielern erfolgreich ausspielen.“

 

Nicht-Akademiker möchten ein gutes Betriebsklima

Die Studie des Marktforschungsinstituts respondi zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Berufsausbildung im Vergleich zu Akademikern die Arbeitgeberattraktivität beurteilen. Befragt wurden über 2.000 Fachkräfte mit Berufsausbildungen vorwiegend in den Bereichen Logistik, Handwerk, Handel und Gesundheitswesen. Es galt herauszufinden, welche Prioritäten Menschen mit Berufsausbildung bei der Wahl des Arbeitgebers haben.

Schließlich sind 64 %  aller offenen Stellen für Fachkräfte mit einer Berufsausbildung ausgeschrieben.

Quelle: qualitrain.net

 

Es stellt sich heraus, dass die Sicherheit des Arbeitsplatzes (63,7 Prozent), ein pünktliches Gehalt (60,3 Prozent) und ein Job in Wohnortnähe (45,2 Prozent) besonders für die Attraktivität eines Arbeitgebers sprechen. Auch geregelte Arbeitszeiten und bezahlte Überstunden sind gerade für Nicht-Akademiker ein Grund, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Ein überdurchschnittlicher Verdienst spielt für Menschen mit einer Berufsausbildung viel weniger eine entscheidende Rolle als für Akademiker. Wichtig sind aber gute Arbeitswerkzeuge und guter Arbeitsschutz. Auch finden Nicht-Akademiker den Webauftritt eines Betriebs weniger wichtig als das, was das private Umfeld über einen Arbeitgeber zu berichten weiß.

Fazit: die für Akademiker formulierten Employer-Branding-Strategien sind bei der Suche nach den besten Arbeitnehmern mit Berufsausbildung nicht zielführend. Vielmehr sollte auf den persönlichen Eindruck gesetzt werden, die Hürde für einen Erstkontakt sollte gering gehalten werden und auch das Bewerbungsverfahren muss einfach und schnell gestaltet sein.

 

Welche Vorteile kommen am besten an?

Der Dachverband der Schweizer Heime und Institutionen hat in seiner Studie Mitarbeiter in der Langzeitpflege nach den Vorstellungen von einem attraktiven Arbeitgeber befragt. In 17 Kategorien wurden die Ergebnisse aufgeschlüsselt. Für kleine Betriebe ergab sich, dass kürzere Entscheidungswege, einen direkten Kontakt zu Vorgesetzten und ein familiäres Betriebsklima von größerer Bedeutung sind als ein erhöhter Lohn.
Besonders wenn Veränderungsvorschläge aufgegriffen und umgesetzt werden, nahmen Arbeitnehmer das als sehr positiv wahr. Dem Chef kommt eine starke Vorbildfunktion zu. Erfüllt die Führungsperson an sie gesetzte Erwartungen, erhöht das die Bindung an einen Betrieb enorm.

 

Die beliebtesten Arbeitgeber: Akademiker wollen Sicherheit

Seit 2004 ermitteln e-fellows.net und McKinsey jährlich in der „Most Wanted“-Studie die beliebtesten Arbeitgeber und Branchen. Nach der Befragung von 6.300 Studierenden, Absolventen und Young Professionals ergibt die aktuelle Studie von 2019, dass die beliebtesten Branchen die Unternehmensberatung, der akademisch-wissenschaftliche Bereich und das Gesundheitswesen sind.

Quelle: www.e-fellows.net

Frauen verdienen in Deutschland noch immer wesentlich weniger als Männer. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts liegt der unbereinigte Gender Pay Gap aktuell bei 21 Prozent, laut "Most Wanted". Diese Erwartungen spiegeln sich auch in den Ergebnissen der Studie wider. Während Stipendiaten beim Berufseinstieg rund 55.300 Euro pro Jahr kassieren möchten, rechnen Stipendiatinnen nur mit etwa 44.500 Euro.

Bemerkenswert auch: Obwohl seit Jahren ausgiebig über die Gleichberechtigung der Geschlechter diskutiert wird, nimmt der Unterschied der Gehaltsvorstellungen zwischen den Geschlechtern zu. Im Jahr 2015 wollten Stipendiaten "nur" 16 Prozent mehr verdienen als Stipendiatinnen. Im Jahr 2019 klafft zwischen ihren Gehaltsvorstellungen eine Lücke von über 24 Prozent.

Erkundigt man sich, was sie sich von Praktika vor allem versprechen, nennen die meisten als Hauptgrund das Ausbauen fachlicher Fähigkeiten. Auf Platz zwei und drei folgen das Kennenlernen verschiedener Branchen beziehungsweise das Kennenlernen eines Unternehmens und seiner Kultur. Eine untergeordnete Rolle spielen hingegen das Aufwerten des Lebenslaufs oder die Möglichkeit, ein Jobangebot für den Berufseinstieg zu bekommen.

Die unterschiedlichen Ergebnisse aus den Studien zeigen, dass es kein allgemein gültiges Rezept für eine hohe Arbeitgeberattraktivität gibt. Wie auch in persönlichen Beziehungen, findet jeder Mensch etwas anderes attraktiv. Hier gilt es auf potentielle und angestellte Mitarbeiter einzugehen und deren Bedürfnisse genau zu verstehen.

 

 

 

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Jobsocial
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Burnout im Job: Was tun?

Zu viel Stress im Berufsalltag: Symptome für Burnout

Burnout im Job: Was tun?

 

Deine Arbeitswoche ist zu Ende und wenn du nach Hause kommst, würdest du dich am liebsten einfach ins Bett verkriechen? Du fühlst dich lustlos, siehst keinen Sinn im Leben oder du zweifelst öfter an dir und deinen Fähigkeiten? Du kannst einfach nicht mehr so aktiv und unbeschwert sein wie früher? Erschöpfung, Angst, Antriebslosigkeit oder nachlassende Leistungsfähigkeit können Symptome für Burnout sein. Bei Stress oder Ärger im Job kann es schnell zu physischen oder psychischen Erkrankungen kommen.

Welche Anzeichen es bei Burnout gibt, welche Folgen es für deinen Körper haben kann und was du im Job tun kannst, um damit umzugehen, erklären wir dir im Artikel.

In Deutschland messen viele Menschen der Arbeit einen hohen Stellenwert bei. Nicht nur zur finanziellen Sicherheit wollen viele Menschen ihren Job gut machen – oft geht es hierbei auch um Selbstverwirklichung, Anerkennung, Kontrolle oder ein Gefühl von Macht. Wenn wir uns überlegen, wieso wir unseren Beruf ausüben, ist es oft nicht mehr die Leidenschaft für die Tätigkeit oder der Spaß an der Aufgabe, wie es vielleicht am Anfang der Fall war. Wir werden getrieben von Geldsorgen, wenig Zeit im Alltag, immer mehr Druck und Anforderungen und das kann schnell überfordern!

 

  • Was passiert, wenn ich meinen Job verliere?
  • Wie sorge ich für meine Familie und mich?
  • Wie bezahle ich meine Miete, mein Haus und meine Lebensmittel?

Sorgen, „was passiert, wenn“ bestimmen den Alltag und lassen keinen Raum mehr für Entspannung, Zeit mit Familie und Freunden, Spaß und Freizeit.

 

Definition

 

Im Jahre 1974 hat der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger den Begriff Burnout geprägt. Ihm war aufgefallen, dass vor allem Menschen in helfenden Berufen, also gerade im sozialen Bereich öfter krankgeschrieben und in psychischer Behandlung sind. Seiner Meinung nach liegt das daran, dass in diesen Berufen eine sehr hohe Arbeitsbelastung mit einem hohen persönlichen Engagement verbunden ist.

Genaue Zahlen zum Thema Burnout existieren bis dato nicht – was auch daran liegt, dass viele die Krankheit verleugnen. Experten nehmen jedoch an, dass durch sich verändernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint, die Anzahl der Burnout-Erkrankungen angestiegen ist und in Zukunft noch weiter ansteigen wird.

 

Risikogruppen

Nicht jeder, der auch Stress im Alltag und belastende Situationen bewältigen muss, erkrankt an Burnout. Es gibt Risikogruppen, die anfälliger dafür sind, als andere. Es ist immer noch ein riesiger Unterschied, ob man einfach nur mal beruflich Stress hat, in einer lebensbedrohlichen Depression steckt oder durch Überforderung und Erwartungsdruck zusammenbricht. Grundsätzlich ist es wichtig, hier klar abzugrenzen. Zumal eine Vermischung gefährlich werden kann: Maßnahmen gegen vermeintlichen Burnout wie länger schlafen oder kürzertreten sind genau die falsche Maßnahme, falls sich dahinter eine Depression verbirgt.

Fakt ist: Treten Symptome auf, die auf Burnout oder Depression hindeuten könnten, ist eine genaue Diagnose von einem Arzt sehr wichtig, um eine individuelle Behandlung zum Beispiel in Form einer Psychotherapie gewährleisten zu können.

 

Personen, die anfällig für eine Burnout-Erkrankung sein können:
  • dynamische und zielstrebige Persönlichkeiten, die sich selbst Stress machen
  • überehrgeizige Personen mit einem Hang zum Perfektionismus
  • Personen mit wenig Selbstvertrauen und Problemen „Nein“ zu sagen
  • Menschen, die sich beweisen möchten und Ansehen verlangen wollen
  • Personen mit Helfersyndrom, die viel Zuneigung geben, doch meistens diese nicht im gleichen Maße zurückbekommen

 

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Welche psychischen Symptome gibt es?

 

Emotionale Erschöpfung

Ein tiefes Erschöpfungsgefühl auf emotionaler Ebene gehört zu den wichtigsten Burnout-Symptomen. Dieses kann infolge emotionaler aber auch physischer Anstrengung entstehen. Weil die notwendige Regeneration nicht erfolgt entsteht beim Betroffenen infolge der Erschöpfung ein Gefühl der Schwäche und Kraftlosigkeit. Burnout-Betroffene fühlen sich häufig außergewöhnlich matt. Aber auch Antriebsschwäche und besonders leichte Reizbarkeit sind klare Burnout-Anzeichen.

Depersonalisierung

Um die permanente Überbelastung bei gleichzeitig hohen Leistungserwartungen zu kompensieren, kommt es bei vielen Betroffenen zu Depersonalisierung. Bei diesem Burnout-Symptom schaffen Betroffene zwischen sich und dem Stressauslöser eine Distanz. Dabei kann es sich um Arbeitsaufgaben handelt, aber auch Klienten werden zunehmen zurückgewiesen. Zum Burnout-Syndrom gehört daher auch, dass Betroffene nur noch „Dienst nach Vorschrift“ leisten, zu Zynismus und einer auffällig gleichgültigen Einstellung neigen.

Misserfolg

Ein deutliches Burnout-Symptom ist es, wenn das Gefühl für den Wert der eigenen Leistung schwindet. Trotz der subjektiven und meist tatsächlich bestehenden Überlastung fühlen vom Burnout-Syndrom Betroffene, dass sie weniger Leistung erreichen, als sie liefern müssen oder sich selbst wünschen würden. Erfolgserlebnisse bleiben trotz des hohen Stresslevels aus. Die Betroffenen selbst erleben sich überwiegend als ineffizient. Tatsächlich können aber viele Betroffene wegen ihrer Tendenz zur Depersonalisierung gar nicht mehr ausreichend auf ihre Klienten eingehen. Gute Leistungen werden immer seltener, ein Absinken des Leistungsniveaus gilt daher ebenfalls als Burnout-Symptom.

Gefühl der Sinnlosigkeit

Wo das Wissen um die Selbstwirksamkeit schwindet, nimmt auch die persönliche Leistungsfähigkeit ab. Beim Burnout-Syndrom können die hohen Leistungserwartungen nicht mehr erfüllt werden. Handlungen werden von den Betroffenen daher so weit wie möglich nur noch mechanisch ausgeführt. Dies kostet weniger Kraft, als Handlungen tatsächlich bewusst auszuführen. Gerade im fortgeschrittenen Stadium stellen Kraftlosigkeit und Erschöpfung ein wichtiges Burnout-Symptom dar.

Frustration

Unerfüllbare Aufgaben, unklare Erfolgskriterien und hohe Erwartungen an die eigene Leistung durch andere und sich selbst schaffen hohe Frustration beim Betroffenen. Trotz der subjektiv großen Anstrengung können die gewünschten Anforderungen nicht erreicht werden. Der Stress, der bei den Betroffenen aus solch einer Konstellation als Burnout-Symptom entsteht ist denkbar hoch und verstärkt die Probleme noch weiter.

Angst und Panikattacken

Bestimmen unklare Angstzustände oder Panikattacken das Leben, muss auch immer ein Burnout-Syndrom in Betracht gezogen werden. Eine diffuse Angst gehört im Anfangsstadium zu den häufigen Burnout-Anzeichen. Sie entsteht aus der permanent hohen Anspannung der Betroffenen, die keine Regeneration mehr erlaubt. Verstärken sich die Angstzustände zu manifesten Panikattacken schränkt dies die Lebensqualität der Betroffenen massiv ein.

 

 

Welche körperlichen Symptome gibt es?

 

Müdigkeit

Ein weiteres häufiges Burnout-Symptom ist eine auch nach Erholungsphasen weiterbestehende Müdigkeit. Das bei den Betroffenen vorhandene Gefühl der Überforderung ist ständig präsent und erschwert zunehmend auch das Bewältigen alltäglicher Aufgaben. Gleichzeitig steigt auch das Bedürfnis nach immer weiteren Ruhepausen, bei denen es aber nicht mehr zur erwarteten Erholung kommen kann. Dies kann sich bis zu einer chronischen Müdigkeit steigern, die einen strukturierten Alltag bei Burnout-Syndrom schwer zu bewältigen macht.

Schlafstörungen

Die Unfähigkeit, einfach „abzuschalten“ ist ein deutliches Burnout-Symptom. Betroffene ziehen aus vielen Ursachen häufig keine klare Linie zwischen Arbeits- und Privatleben. Es werden abends im Bett noch geschäftliche E-Mails beantwortet. Der Geist beschäftigt sich auch während der Freizeit mit beruflichen Problemen. Schlafstörungen sind daher in jeder Phase des Burnout-Syndroms zu finden.

Kopfschmerzen und Schwindel

Betroffene nehmen nicht selten zuerst die unspezifischen Burnout-Anzeichen an sich wahr. Dazu gehören psychosomatische Beschwerden, die keine konkret feststellbare körperliche Ursache haben. Dazu gehören Verspannungen, die aus permanenter Muskelanspannung infolge von Stress resultieren. Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sowie Bauchschmerzen sind daher ebenfalls Burnout-Symptom.

Erhöhte Infektanfälligkeit

Dass Stress das Immunsystem beeinträchtigt, ist bekannt. Dieses Burnout-Symptom bedeutet eine besonders hohe Infektanfälligkeit mit häufig wiederkehrenden Erkrankungen. Keime haben ein leichtes Spiel mit dem gestressten Körper. Hinzu kommt die oftmals ungesunde Lebensweise bei Stress. Nährstoffarme Ernährung und Schlafmangel setzen die Aktivität des Immunsystems zusätzlich herab.

Konzentrationsstörungen

Alle stressbedingten Probleme führen bei Betroffenen zu nachlassender Konzentration auf ihre Arbeitsaufgaben. Konzentrationsstörungen zählen daher als Burnout-Symptom. Sie führen zu Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und machen das Erledigen von Aufgaben besonders schwer und kraftraubend. Fehler häufen sich, weil sich die Betroffenen nur noch schlecht auf ihre Arbeit konzentrieren können

 

 

Wie fühlt man sich bei einem Burnout?

 

Erste Anzeichen für Burnout sind häufig ein vermehrter Einsatz, freiwillige Mehrarbeit und der subjektive Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit. Mitarbeitende gönnen sich keine Erholungsphasen und machen ihre Arbeit zum absoluten Lebensinhalt. Sie schränken ihre sozialen Kontakte ein und sind chronisch überarbeitet, erschöpft und müde, denn natürlich reagiert der Körper auch auf die Dauerbelastung. Das führt zu Konzentrationsschwäche und einem Leistungsabfall bei der Arbeit. Diese Personen sind dann auch deutlich anfälliger für Süchte wie Nikotin, Alkohol, Aufputschmittel oder Medikamente.

Den Weg zum Burnout kann man auf fünf Phasen unterteilen:

Phase 1: Enthusiasmus

Eine Person startet mit großer Begeisterung, Idealismus und guten Vorsätzen in einen Job, ist dabei proaktiv, dynamisch, aktiv, zupackend und ideenreich.

Phase 2: Stagnation

Die Person merkt oder denkt zumindest, dass ihre Arbeit keine große bzw. nicht die erhoffte Wirkung hat. Trotzdem macht sie weiter und bekommt auch körperliche Symptome zu spüren, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen.

Phase 3: Frustration

Der ganze Einsatz und die Hingabe haben nicht die große Wirkung gezeigt. Das kann frustrieren. Eine von Burnout ergriffene Person beginnt dann häufig Mitarbeitenden gegenüber zynisch und abweisend zu reagieren.

Phase 4: Apathie

Das Burnout-Syndrom ist in dieser Phase kaum noch aufzuhalten. Betroffene sind völlig demotiviert und können ihre Arbeit nur noch unter großem Selbstzwang verrichten. Sie wirken antriebs- und teilnahmslos.

Phase 5: Burnout

Erkrankte ziehen sich zurück, nehmen kaum noch soziale Kontakte wahr, sind niedergeschlagen und sehen keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit und ihrem Dasein. Das Ende ist charakterisiert durch Resignation, Erschöpfung, Entmutigung, leichte Kränkbarkeit, Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeits- und Versagensgefühle, Pessimismus und einer selbstschädigenden Fassade im Sinne von Sarkasmus und Zynismus. Letzteres wirkt sich auch auf die wenigen sozialen Kontakte, die geblieben sind, negativ aus.

 

Hilfsmittel gegen Stress und innere Unruhe

 

Work-Life-Balance ist nicht nur ein angesagter Trend, sondern sollte auch in der Realität umgesetzt werden. Erkennst du, dass dein Arbeitsalltag immer unerträglicher wird und du aus deinem Gedankenkreisen kaum noch ausbrechen kannst, wird es zeit etwas zu ändern, bevor es zu spät ist. Kleine Veränderungen können bereits viel bewirken. Solltest du jedoch fest stellen, dass alle Bemühungen nichts bringen und sich deine Situation verschlimmert, nehme dir einen Psychotherapeuten zur Hilfe.

 

Prioritäten & Zeitmanagement:

Damit du wieder mehr Zeit für positive Gedanken in deinem Kopf schaffen kannst, solltest du lernen, deine Zeit gut einzuteilen und dir genug Pausen und Auszeiten einzuplanen. Der Chef möchte, dass du noch schnell von Zuhause aus das nächste Meeting planst, obwohl du mit deiner Familie etwas Leckeres kochen wolltest? Lerne „Nein“ zu sagen und traue dich, dir die Zeit für dich zu nehmen und Grenzen zu setzen.
Lernst du, Dinge nach Wichtigkeit zu ordnen und deine Zeit gut einzuteilen, hast du nicht mehr das Gefühl, vor einem riesigen Berg zu sitzen. Dazu gehört auch, den Feierabend anzutreten, wenn noch To Do’s offen sind, die getrost am nächsten Tag erledigt werden können.

 

Offene Gespräche:

Wenn du eine schwirige Zeit durchmachst, scheue dich nicht mit guten Freunden, Familie oder auch deinem Vorgesetzten zu sprechen. Diese merken vermutlich gar nicht, dass du überarbeitet und gestresst bist, weil du es gekonnt überspielst. Gebe auch mal zu, dass dir manche Dinge zu viel sind und du keine Zeit hast eine Aufgabe zu übernehmen, denn irgendwann werden diese Dinge selbstverständlich und das sollten sie nicht sein.

Wenn ein Kollege zu dir kommt und dir erzählt, dass er momentan viel zu viele Aufgaben hat, Zuhause noch Schwierigkeiten zu bewältigen sind und er einfach keine Zeit mehr zum Entspannen hat, würdest du ihm das selbe raten, oder?

Lerne also auf deinen Körper und deine Psyche zu hören und habe keine Angst auch negative Gefühle Preis zu geben, denn du weißt eigentlich genau, wenn etwas mit dir nicht stimmt 😉 Nicht jeder muss rund um die Uhr funktionieren – das kann keiner von uns!

 

Bewusst Auszeiten nehmen und Grenzen setzen:

Du sollst ständig abrufbereit sein? Von dir wird bereits erwartet, dass du der Kollege bist, der immer länger bleibt und die Aufgaben, die liegen geblieben sind, übernimmt? Du hast das Gefühl andere Kollegen nutzen deine Gütigkeit aus? Mach Schluss damit! Setze klare Grenzen und fange an dich selbst wichtig zu nehmen.

 

Sport & gesunde Ernährung:

Der innere Schweinehund will nach einem stressigen Tag einfach nur auf die Couch – verlockend, aber oft nicht die beste Alternative. Du willst beweisen, was du kannst? Dann drehe nach Feierabend eine Runde im Wald oder gehe ins Fitnessstudio. Nimm dir feste Tage vor und sehe es nicht als weitere Aufgabe, die es zu erledigen gibt, sondern versuche achtsam zu sein. Konzentriere dich darauf, dass du etwas Gutes für dich & deinen Körper tust und diese Zeit deine Pause ist.

 

Mentales Training:

Techniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Meditation helfen nachweislich. Es geht darum, den Kopf auszuschalten und sich auf so grundlegende Dinge wie das Atmen zu konzentrieren – ideal, um aus dem Gedankenkarussell um Deadlines und Co. auszusteigen. Finde für dich selbst heraus, was dich am besten vom stressigen Alltag ablenkt und wieder zurück zu dir selbst bringt.

 

Musik hören:

So simpel wie gut, lass dich in deine Lieblingsmusik reinfallen – und lass deine Gedanken baumeln. Sowohl bei der Arbeit im Großraumbüro als auch nach Feierabend. Höre bewusst auf gute Texte, freu dich an den Erinnerungen, die mitschwingen und blende das Gerede deiner Kollegen kurz aus.

 

Schlafen:

Genug Schlaf ist das A und O für die Gesundheit. Klar gibt es manchmal Phasen, in denen er zu kurz kommt, aber das sollte nicht zur Gewohnheit werden. Achte vor allem auch darauf, dass du dir einen realistischen Schlafrhythmus antrainierst. Sei nicht noch bis spät in die Nacht am Handy oder vor dem Fernseher und gib deinem Körper Zeit zur Ruhe zu kommen.

Therapie:

Wusstest du, dass über eine Million Menschen im Jahr in therapeutischer Behandlung sind? Heutzutage ist es zum Glück völlig normal, sich Hilfe zu holen. Dies ist kein Zeichen des Versagens, sondern ein Schritt weder für sich selbst zu sorgen und sich Zeit für die eigenen Gedanken und Gefühle zu nehmen.

 

Mut zum Jobwechsel haben:

Wenn dich der Job nur noch unglücklich macht, ist es Zeit zu gehen. Diese Entscheidung kostet Mut, aber wenn du sie triffst, hast du die Chance auf einen Neuanfang unter anderen Voraussetzungen. Pro-Tipp: Plane noch eine Auszeit ein, bevor du im neuen Job durchstartest. In dieser Auszeit kannst du dir dann ausreichend Zeit nehmen, um dich über mögliche neue Berufsfelder und Unternehmen gründlich zu informieren. In unserer Übersicht findest du die wichtigsten Informationen zu den Berufsfeldern, zum Einstiegsgehalt und auch freie Stellen.

Egal in welcher Situation du dich gerade befindest, höre auf dein Bauchgefühl und achte auf dich. Es gibt immer Wege aus der schwierigen Situation. Wenn du alleine nicht mehr aus deiner schlechten Situation rausfindest, suche dir einen Therapeuten, der dich unterstützt.

 

 

 

 

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Was ist die Generation Z und wie erreiche ich sie?

 Generation Z - Wie erreiche ich sie?

Die Generation Z gilt bei vielen als eine Generation, die keine Lust hat zu arbeiten. Doch welche Bedürfnisse haben die 20-Jährigen wirklich und wie gehe ich mit ihnen als Arbeitgeber am besten um? Wie gewinne ich Mitarbeiter, die in dieses Altersspektrum fallen? Wir haben für Sie die wichtigsten Aspekte der Generation Z zusammengefasst.

Wen bezeichnet man als Generation Z?

Nachdem der Begriff "Generation X" von Robert Capa im Jahr 1950 erstmals geprägt wurde, gab es für die Nachfolgergenerationen ähnliche Bezeichnungen, wie Generation X und Generation Y - und nun, folgt die Generation Z. Die Mitglieder der Generation Z kamen von etwa 1995 bis 2010 zur Welt. Es gibt mittlerweile noch mehr Begrifflichkeiten, wie "Digital Natives", "Gen Wii" oder die "iGeneration". In der Regel werden die verschiedenen Arbeitstypen aber wie folgt eingeteilt:

  • Baby Boomers: geboren zwischen 1943 und 1964
  • Generation X: geboren zwischen 1965 und 1978
  • Generation Y: geboren zwischen 1979 und 1998
  • Generation Z: geboren ab 1999 (je nach Autor auch ab 1995)

Die leistungsstärksten Babyboomer gilt es länger an Bord zu halten, um eine Qualifikationslücke zu vermeiden. Trotzdem muss darauf geachtet werden, geeigneten Nachwuchs zu finden.

Wenn man berechnet, wie alt die Generation Z mittlerweile ist, kommt man auf ein Alter von ca. 20 Jahren - also genau die Bewerber, die es aktuell gilt anzusprechen.
Vorerst betreten die Gen Z die Arbeitswelt vorsichtig. Sei es durch ein Praktikum, eine Ausbildung oder eine Einstiegsposition. Da immer mehr junge Menschen in die Belegschaft eintreten, ist es unerlässlich, darüber nachzudenken, wie Sie diese am besten gewinnen können.

Gerüstet für das Berufsleben?

Nun rüstet sich die Generation Z für das Berufsleben. Und schafft wiederum Veränderungen - und neue Möglichkeiten. Für Arbeitgeber wird es immer schwieriger ihre Ausbildungsstellen zu besetzen und künftige Nachfolger zu finden. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich mittlerweile für ein Studium statt einer Ausbildung. Die Unternehmer kritisieren die zunehmenden akademischen Karrieren der vergangenen Jahre: „Wir brauchen wieder mehr Meister und weniger Master.“

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Anzahl der Studienanfänger fast verdoppelt:

  • 2002: 37%
  • 2017: 56%

Wie gewinne ich also die Generation Z für mein Unternehmen?

So tickt die Generation Z

Schon von Kindesbeinen an sind diese jungen Menschen gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten und für sich zu nutzen. Diese Generation wächst mitten in einer digitalen Welt auf. 24-Stunden vernetzt in der Online-Community und auf Sozialen Kanälen. Sie nehmen Informationen schnell auf und sind immer wieder "hungrig" fur neue Informationen und Veränderung. Virtuelle Kontakte werden oft gleichwertig zu persönlichen Kontakten gepflegt.

Reale und virtuelle Welt verschmilzen fast schon zu einer, denn soziale Netzwerke, wie WhatsApp, Facebook, Instagram oder Snapchat gehören zum Leben dazu. Inhalte werden im Netz geteilt, Informationen aus dem Netz bezogen und weiterverbreitet. Die digitale Technik wird als selbstverständliche Erweiterung der eigenen Person und der eigenen Möglichkeiten wahrgenommen.

Natürlich ist nicht jeder junge Mensch, der ab dem Ende der 1990er Jahre geboren wurde, gleich. Doch eines trifft in jedem Fall zu: Die Generation Z ist mit den Möglichkeiten einer digital vernetzen Welt groß geworden. Online-Diskussion, Austausch und Interaktion sind Teil des Alltags. Es wird mehr verglichen und mehr hinterfragt als in anderen Generationen.

Merkmale der Generation Z im Arbeitsmarkt

Ausgehend von diesem Kontext, gibt es einige Dinge, die wir über die Generation Z im Bezug auf ihre arbeitsbezogenen Erwartungen sagen können.

  • Sie sind technik begabt

Die Generation Z ist nicht nur begeistert von Technik, sondern kann damit auch noch richtig gut umgehen. Kein Wunder, denn damit sind sie aufgewachsen. Sie wurden im Prinzip mit einem Smartphone in der Hand geboren und haben gerlernt das Wort "WiFi" vor "Opa" zu sagen. Mit 5 oder 6 Jahren konnten sie schon besser mit einem iPad umgehen, als so manch anderer. Sie begreifen technische Abläufe schnell und wissen, wie man den PC wieder zum Laufen bringt.

Quelle

 

Infolgedessen nutzen sie es für praktisch jeden Aspekt ihres Lebens. Und sie erwarten nichts Geringeres von ihrem Arbeitsplatz. Für die Generation Z sind Unternehmenssysteme, die in der Cloud gehostet und von überall und auf jedem Gerät zugänglich sind, nichts Besonderes. Das Gleiche gilt für Videoanrufe. Warum einen unpersönlichen, altmodischen Anruf tätigen, wenn Sie FaceTime, Zoom, Hangouts und eine Tonne anderer Videoanrufanwendungen verwenden können, um der anderen Person in die Augen zu sehen?

Dies sind nur zwei der vielen Beispiele für technologische Anwendungen, die von der Generation Z als Norm wahrgenommen werden - aber noch nicht unbedingt von den Organisationen, die sie rekrutieren.

 

  • Sie kennen ihre Schwächen

Eine Studie unter 4.000 Mitgliedern der Generation Z zeigte, dass 37% von ihnen über ihre Fähigkeit besorgt sind, zu kommunizieren und starke zwischenmenschliche Beziehungen aufrechtzuerhalten - ironischerweise befürchten sie, dass die Technologie dies negativ beeinflusst.

Aus Arbeitgebersicht ist es wichtig, dies im Hinterkopf zu behalten, wenn Sie an ein personalisiertes L&D-Programm für Ihre Gen Z-Mitarbeiter denken. Anstatt sich auf die technische Seite ihrer Fähigkeiten zu konzentrieren, sollten Sie den Schwerpunkt auf die Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeiten legen.

  • Sie sind ernst

Viele Digital Natives erinnern sich noch lebhaft an den Finanzcrash von 2008. Viele von ihnen sahen, was mit ihren Eltern und/oder Großeltern geschah. Dies ist einer der Gründe, warum die Generation Z - anders als beispielsweise ihre tausendjährigen Vorgänger - durchaus risikoavers ist.

Ja, sie legen Wert darauf, dass die Arbeit, die sie erledigen, einen bestimmten Zweck hat, aber sie finden es auch (ebenso wichtig), dass sie ihnen ein gewisses Maß an Sicherheit gibt.

 

Stichpunkte zur Generation Z - Wie tickt sie

Herausforderung: Neue Strategien im Personalbereich erforderlich

Die junge Generation Z ist in einem Kontext aufgewachsen, die von einer anderen Weltansicht und anderen Wertemustern geprägt ist. Sie wollen unabhängiger sein und in Entschiedungen miteinbezogen werden, motiviert und gelobt werden. Sie geht neugierig und offen, unter Nutzung aller technischen Möglichkeiten, auf ihr Arbeitsleben zu und strebt nach einem optimalen Mix aus Arbeitsleben und Freizeit. Umfragen zeigen: Nicht die Höhe des Gehaltes und der mit der Arbeitsstelle verbundene Status sind wichtig für die Generation Z. Stattdessen stehen Selbstverwirklichung, Spaß am Beruf, gutes Arbeitsklima und passendes Arbeitsumfeld im Vordergrund.

Maßnahmen zur Ansprache von Generation Z

Recruiter, HR-Kollegen und Personal-Mitarbeiter beschäftigen sich mit den verschiedenen Möglichkeiten zur Ansprache von Gen Z. Dabei werden viele spannende Wege ausprobiert: Bewerbung über WhatsApp, Influencer Marketing digitale Events an der Schule oder Kampagnen auf Instagram. Die Möglichkeiten sind in der aktuellen Zeit scheinbar unbegrenzt. Dabei gilt es jedoch zu verstehen, dass nicht alle Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.

 

Die richtige Bewerbung

Kein Wunder, aber für Gen Z ist ihr Smartphone das bevorzugte Gerät - bei weitem das beste. Als Unternehmen, das diese Digital Natives einstellen möchte, nutzen Sie dies! Eine mobile Rekrutierungsstrategie ist ein Minimum, das Sie benötigen. Da sie ihr ganzes Leben mit ihrem Handy organisieren, suchen junge Bewerber auch auf ihren Handys nach Jobs. Ein paar Elemente, die man im Hinterkopf behalten sollte, sind:

• Vermeiden Sie zu viel Text. Halten Sie Ihre Stellenbeschreibung kurz und bündig und berücksichtigen Sie das mobile Format Ihrer Jobseite.

• Machen Sie es den Bewerbern leicht. Wenn Sie Kandidaten bitten, Dokumente hochzuladen, stellen Sie sicher, dass die Upload-Funktion gut funktioniert - und schnell ist. Fragen Sie nicht nach unnötigen Informationen, die den Bewerbungsprozess verlängern und den Verlust von Bewerbern riskieren, bevor sie das Ende erreicht haben.

• Videos einbinden. Dies kann z. B. sein, um Bewerbern einen kurzen Blick auf Ihr Büro oder ein Mitarbeitergespräch zu ermöglichen.

 

Schnelle Website

Wenn Sie es gewohnt sind, dass alles sofort verfügbar ist: Musik, Nachrichten und Videos, ist es nicht verwunderlich, dass Sie die Geduld verlieren, wenn es mehr als ein paar Sekunden dauert, bis eine Webseite geladen ist, richtig?

Wenn Sie Mitarbeiter der Generation Z einstellen, ist es wichtig, sich ihrer relativ kurzen Aufmerksamkeitsspanne bewusst zu sein. Nicht nur im Hinblick auf Ihren mobilen Anwendungsprozess, wie wir bereits erwähnt haben, sondern auch in Bezug auf:

• Die Nachrichten, die Sie über Ihr Unternehmen (Ihre Kultur) auf Social Media teilen, sowie die Plattform, die Sie dafür verwenden. Gen Z ist sehr videoorientiert, also denken Sie darüber nach, wie Sie das für sich arbeiten lassen können. Wenn beispielsweise viele Ihrer potenziellen Kandidaten Instagram verwenden, können Sie einige ansprechende Inhalte über Stories (die Funktion für temporäre Inhalte in Instagram) erstellen, anstatt einfach nur ein Foto zu veröffentlichen.

• Halten Sie Ihre Kandidaten auf dem laufenden - und engagiert - während des Bewerbungsprozesses. Dies ist immer wichtig, egal aus welcher Generation Ihre Bewerber stammen, aber noch mehr bei Digital Natives, die eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben.

• Passen Sie Ihren Onboarding-Prozess an. Wenn Sie Informationen haben, die sie während ihres Onboardings unbedingt durchgehen müssen, versuchen Sie, sie in ein anderes Format zu übertragen (ja, Video könnte eine gute Alternative sein).

 

Wohlfühlfaktor

Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter werden immer wichtiger. Mit dem wachsenden Bewusstsein der Menschen für einen gesunden Lebensstil, einschließlich Bewegung, Ernährung und psychischer Gesundheit, wächst auch die Bedeutung, die sie ihm am Arbeitsplatz beimessen. Für die Generation Z ist das Gesundheits- und Wellnessprogramm eines Unternehmens - falls vorhanden - ein Faktor, den sie bei der Wahl des Arbeitsplatzes berücksichtigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie ein riesiges Budget oder ein sehr aufwändiges Programm benötigen. Die Schönheit der Gesundheits- und Wellnessprogramme der Mitarbeiter besteht darin, dass sie viele verschiedene Formen und Größen annehmen können. Von Obstkörben und einem kostenlosen, gesunden Mittagessen einmal pro Woche über firmeninterne Yogasitzungen oder gemeinsame Teamevents.

 

Die richtige Strategie zur Akquise von Mitarbeitern der Generation Z schafft einen wertvollen Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die ihre Personalarbeit, die Personalsuche und die Führungsmuster individuell an die verschiedenen Generationen anpassen, profitieren langfristig.

 

Sie möchten eine Beratung zu Ihrer idealen Stellenanzeige? Dann kontaktieren Sie uns einfach!

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https://www.jobsocial.de/kontakt/

 


Neugier im Job

Neugier: die Eigenschaft zum Erfolg im Job

Neugier im Job

Neugier ist der Beginn jeder großen Entdeckung. Ohne Neugier gäbe es keine Innovationen oder Fortschritt. Die Menschen würden sich im Kreis drehen und stehen bleiben. Neugier ist der Hunger nach Wissen und der Mut, sich auch mal überraschen zu lassen. Es bedeutet offen zu bleiben für Neues, Dinge auch mal zu hinterfragen und immer wieder etwas dazuzulernen. Wie wichtig die Eigenschaft Neugier für deinen Erfolg im Job ist, erfährst du hier.

 

Etwas nicht zu wissen, kann dich enorm verunsichern. Diese Unsicherheit führt zu Angst, die deine Neugier wieder blockiert. Daraus entsteht ein richtiger Kreislauf, der auch den Erfolg im Job beeinflussen kann.

Willst du wissen, was Jogi Löw's Frau zu ihm sagt, nachdem er die deutsche Mannschaft trainiert hat? Wenn du ganz nach unten scrollst, findest du die Antwort.

 

 

Hast du nachgeschaut? Dann ist deine Neugier noch ziemlich ausgeprägt.
Falls nicht, erklären wir dir warum die Neugier mit dem Alter schwindet und wie du sie wieder erlangst.

 

Die Neugier sinkt mit dem Alter zunehmend

Kannst du dich noch erinnern, wie du dich als Kind verhalten hast?
• Warum ist der Himmel blau?
• Wieso bellt der Hund?

All das sind Fragen, die jedes Kleinkind immer wieder stellt. Aus diesen Fragen versuchen sie die Welt besser zu verstehen und kennenzulernen. Die Neugier treibt sie dazu, Dinge verstehen zu wollen und neue Erlebnisse zu erfassen.

Wir Menschen entwickeln uns nur dann weiter, wenn wir neue Reize erhalten. Unser Gehirn ist dementsprechend darauf programmiert, immer wieder Neues zu erlernen. Wenn wir älter werden, kennen wir die Welt schon etwas besser. Wir wissen, warum der Hund bellt oder die Dinge einen bestimmten Ablauf haben. Manchmal akzeptieren wir auch einfach die Dinge, so wie sie eben sind.

 

Stress verringert Neugier

Im Job sind wir jeden Tag mit tausenden Dingen konfrontiert, an die wir denken müssen oder Aufgaben, die wir zu erledigen haben. Da bleibt kaum Zeit für Neugier - das würde den Zeitplan sprengen, oder? In vielen Unternehmen wird statt Offenheit für Neues, Lust auf neue Aufgaben oder Tätigkeitsfelder oft Fachwissen bevorzugt. Doch genau dieser Wille nach neuem Wissen, kann einem Unternehmen mehr bringen, als du denkst. Oft sind genau die Kollegen erfolgreich, die sich ständig weiterbilden, über neue Trends informieren, neue Arbeitsstrategien verfolgen und neue Methoden vorschlagen.

 

Blockierte Neugier: Beispiel

Erfahrungen und Erwartungen aus der Vergangenheit oder der Zukunft beeinflussen unsere Neugier stark. Mache dir bewusst, was dich momentan beschäftigt:

Nehmen wir an, du leitest gerade ein Projekt. Alles läuft nach Plan und du bist guter Dinge. Plötzlich erhältst du eine Mail, in der dein Chef dich zu einem dringenden Gespräch bittet. Nur steht darin nicht, warum genau er mit dir sprechen will. Tausende von Gedanken schwirren dir im Kopf herumzuschwirren. Egal ob du eher der Typ bist, der die Situation einfach auf sich zukommen lässt oder der, dem die Schweißperlen schon auf der Stirn stehen. Wie du reagierst, hängt von 2 Faktoren ab:

  1. Erfahrung: Nehmen wir an du bist bereits von deinem Chef zu einem Gespräch gebeten worden und wurdest unfair behandelt. Es hat sich ein negatives Erlebnis bei dir eingeprägt.
  2. Erwartung: Plötzlich fällt dir z.B. ein, dass du den Vorschlag deines Chefs, eine kleine Änderung bei deinem Projekt durchzuführen, noch nicht gemacht hast. Alle Gedanken, was jetzt alles passieren wird, schwirren durch deinen Kopf.

Schleichen sich solche Gedanken auch nur kurz ein, schwinden Neugier und Offenheit sehr schnell. Die Angst oder der Stress übernehmen das Steuer. Denn lieber das Schlimmste annehmen und positiv überrascht werden als umgekehrt.

Neugier steckt in jedem Menschen

Wir alle haben die Neugier in uns. Wir wollen neue Dinge erleben, sonst wird der Alltag schnell eintönig. Der Stress, den wir oft im Joballtag in uns tragen, überwiegt. Unser Gehirn will nach einem langen Arbeitstag einfach nur abschalten. Doch wir merken, dass uns irgendetwas fehlt. Ist es z.B. ein Urlaub, eine Reise in ein bisher unbekanntes Land oder ein Konzert einer Band, die du schon immer mal live erleben wolltest? All diese Dinge sind Folge deiner Neugier. Du brauchst neue Erlebnisse, um neue Denkweisen zu schaffen und Platz für neue Anregungen, Gedanken und Gefühle.

Der Mensch hat ein Bedürfnis nach Abwechslung, aber will trotzdem Gewohnheit und Vertrautes, generell gesehen also: Sicherheit. Natürlich hat nicht jeder Mensch das gleiche Bedürfnis nach Sicherheit. Es gibt Menschen, die bevorzugen feste Strukturen, Routinen und Pläne. Andere handeln lieber spontan und entscheiden nach ihrem Bauchgefühl.

 

Was ist der Vorteil, wenn wir neugierig bleiben?

Menschen, die neugierig sind...

  • können mitreden und Diskussionen nachvollziehen
  • trainieren Lern- und Konzentrationsfähigkeit
  • wirken motiviert und interessiert
  • wirken präsent, sympathisch und aufgeschlossen
  • sind tolerant und finden schnell neue Freunde
  • sind selbstsicherer und schneller inspiriert
  • erleben Fortschritte

 

Neugier und Wissen sind Zwillinge

Du kannst nicht neugierig sein und nichts dazulernen. Das wiederum macht erfolgreich. Denn je erfolgreicher du bist, desto mehr wird dir bewusst, wie wichtig Lernen ist. Ohne Neugier wird Lernen schwieriger: Warum ist das so und nicht anders? Wie wurde das Problem das letzte Mal gelöst?

Das Interesse von erfolgreichen Menschen ist meistens fachübergreifend. Sie sind nicht nur neugierig in einem Fach (Sport, Politik, Beruf), sondern in vielen unterschiedlichen Themen. Dadurch bekommen sie ein breiteres Spektrum an Wissen und neuen Ideen für ihren Erfolg. Sie scheuen sich nicht davor auch mal ein Risiko zu wagen.

Natürlich solltest du immer gut abwägen, bevor du eine Entscheidung triffst, aber alleine der Gedanke an eine neue Situation oder Herangehensweise an eine Aufgabe, erweitert deinen Horizont. Du merkst besser, welche Dinge dir in Zukunft weiterhelfen können, was du brauchst und wie du dich fühlst.

Neugier im Job

Wenn du dich z.B. mit einem Kollegen vergleichst, der mehr verdient als du und du dich fragst: Warum eigentlich? Dann handelst du aus Neugier und fragst dich wahrscheinlich, wie er das geschafft hat. Kommt dann raus, dass dein Kollege eine Weiterbildung gemacht hat, von der du noch nichts mitbekommen hast, erschaffst du für dich neue Wege, um erfolgreicher zu sein. Wer weiß, ob du es mitbekommen hättest, wenn du nicht gefragt hättest.

Hab' also keine Angst deine Antennen immer wieder auszubreiten.

 

Alltagstipps

1. Bleib aufgeschlossen
Denn nur so kannst du offen für Neues bleiben. Dinge ändern sich ständig und die Welt befindet sich im Wandel. Einige Dinge, die du vielleicht glaubst, zu wissen, müssen nicht mehr stimmen. Sei darauf vorbereitet und bilde dir deine eigene Meinung über die Dinge.

2. Sehe nicht alles als selbstverständlich an
Versuche deine Neugier nicht zu verlieren. Versuche immer tiefer zu graben und nicht zu verpassen, was um dich herum passiert. Halte deine Ohren offen und nimm dir  Zeit, um deine Fortschritte und Gefühle zu verstehen.

3. Höre nicht auf Fragen zu stellen
Ein sicherer Weg, den Dingen auf den Grund zu gehen, ist, Fragen zu stellen: Was ist das? Warum macht das Unternehmen das auf diese Weise? Wann wurde es gemacht? Wer hat es erfunden? Woher kommt das? Wie funktioniert das? Was, warum, wann, wer, wo und wie sind die besten Freunde der Neugierigen.

4. Bezeichne nie etwas als langweilig
Wenn du etwas als langweilig bezeichnest, schließt du eine weitere Tür von Möglichkeiten. Natürlich muss sich nicht jedes Thema interessieren. Aber gerade wenn es um deinen Job geht, lassen sich immer wieder neue Möglichkeiten, Lösungswege und Strategien entdecken.

5. Sehe Lernen als etwas, dass Spaß macht
Wenn du Lernen als Belastung siehst, gibt es keinen Grund, mehr erfahren zu wollen. Das wird nur die Last schwerer machen. Aber wenn du merkst, dass so etwas wie Lernen Spaß macht und dich weiter bringt, willst du automatisch immer mehr erfahren. Auch wenn du unzufrieden bist, wirst du in der Lage sein, das zu ändern und Wege für dich zu entdecken.

6. Keine Angst vor neuen Dingen
Lies auch mal Berichte aus Bereichen, die dir vollkommen fremd sind. Ändere deine Tagesstruktur ab und breche deine normale Routine auch mal auf. Koche ein neues Gericht oder besuche einen Laden, in dem du noch nicht warst.

 

Fazit:

Wenn wir uns von Neuem abschotten und nur nach Sicherheit streben, verlieren wir Flexibilität und Offenheit. Wir müssen unser Hirn trainieren, damit wir nicht nachlassen. Dazu geben wir ihm am besten neue Informationen. Wenn wir neugierig bleiben, dann öffnen sich neue Wege und Chancen, uns zu ändern und zu wachsen. Hören wir damit auf, dann entsteht Langeweile und das Gefühl, dass etwas fehlt oder auch Unzufriedenheit. Leben heißt Neues lernen und in Bewegung bleiben.

"Wir brauchen den Appetit der Neugier, um in den Genuss neuer Entdeckungen zu kommen." - Ernst Ferstl

 

 

Hier befindet sich nichts weiter, als ein sinnloses GIF.

Neugier im Job
Quelle: Giphy

Bist du von deiner Neugier getrieben worden? 😉

 

 

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Entscheidungen treffen: Bauchgefühl oder Kopfsache?

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Endlich! Du hast eine neue Stelle gefunden, aber deine Entscheidung hinterlässt ein komisches Gefühl: Treffe ich jetzt auch wirklich die richtige Wahl? Solche Gedanken solltest du nicht achtlos beiseite schieben. Hier meldet sich deine Intuition zu Wort und warum sie dir auch im Job helfen kann, erklären wir dir in diesem Blogbeitrag.

Der Psychologe Wolfgang Gaissmaier erläutert in einem Interview mit “der Zeit”, dass Mut dir deine Unzufriedenheit einzugestehen, das Wichtigste ist. Nicht alle Faktoren, die dir Frust auf deiner Arbeitsstelle bereiten, sind vorhersehbar. Wenn du dich falsch entschieden hast, solltest du nicht von einer Fehlentscheidung sprechen, sondern eher von einer Weiterentwicklung.
Bei deinem neuen Berufseinstieg gehören Umwege auch dazu. Nur so kannst du herausfinden, was für dich das Richtige ist. Jeder Beruf bringt eine andere Lebensweise mit sich, die zu dir passen sollte.

Wer mit dem Bauch entscheidet, ist besser dran

Oft sind diejenigen, die mehr Vertrauen in ihr Bauchgefühl haben mit ihren Entscheidungen danach zufriedener. Die beste Möglichkeit Bauchgefühl und Verstand in Einklang zu bringen, ist es auf deinen Kopf und Bauch gleichermaßen zu hören. Finde am Besten unterstützende Fakten für dein Bauch Empfinden und vertraue auf dein erstes Gefühl. Gerade bei Entscheidungen, die schnell getroffen werden müssen, bist du im Vorteil, wenn du auf dein Bauchgefühl vertraust. Den Kopf ganz auszuschalten, ist sicher nicht die Lösung, aber mit einem Bewusstsein für deine Intuition erhältst du die Chance, eine bessere Wahl zu treffen.

Wo du deine Intuition im Job sinnvoll nutzen kannst, zeigen dir die folgenden Beispiele und Anregungen:

  • Lösung von Problemen:
    Intuition beschleunigt deine Entscheidungszeit
  • neues Projekt:
    Du hast ein schlechtes Gefühl dabei? Prüfe die möglichen Risiken und folge deinem Bauchgefühl
  • Kundengespräche, Meetings oder Diskussionen
    Du kannst Themen ansprechen, die du intuitiv für sinnvoll und wichtig hältst
  • Beförderung
    Hier kann dein schlechtes Bauchgefühl ein Grund dafür sein, die neue Stelle und mögliche Auswirkungen genauer unter die Lupe zu nehmen.
  • Jobwechsel
    Veränderungen im Unternehmen können sich auch auf deinen Arbeitsplatz auswirken. Wenn du intuitiv merkst, dass es Zeit für einen Jobwechsel wird, kannst du früher anfangen zu planen

Niemand kann vorhersagen, ob eine Entscheidung tatsächlich hundertprozentig richtig ist - aber das Bauchgefühl kann helfen, die Trefferquote zu erhöhen", meint Dr. Jürgen Wunderlich, Managementtrainer und Autor des Buches "Intuition - Die unbewusste Intelligenz". Untersuchungen haben ergeben, so Wunderlich, dass die Entscheidungen, die nach dem Bauchgefühl getroffen wurden, zehn bis fünfzehn Prozent treffender waren als Beschlüsse, die auf rein rationalen Argumenten basierten. "Wenn mir die Variablen eines Problems bekannt sind, entscheide ich eher rational. Bei einem Problem mit vielen Unbekannten, lasse ich mich lieber vom Bauchgefühl leiten", so Jürgen Wunderlich.

Bauchgefühl und Verstand in den Einklang bringen

Der Königsweg ist es natürlich, auf Kopf und Bauch gleichermaßen zu hören: "Am besten nimmt man seine Intuition und überprüft mit gesundem Menschenverstand, ob das Gefühl Recht hat - zum Beispiel, indem man unterstützende Daten für das Bauchempfinden sucht", empfiehlt der Trainer. Frauen täten sich mit dem Bauchgefühl übrigens oft ein wenig leichter, so Wunderlich, da sie mit besseren emotionalen Antennen ausgestattet seien. "Aber im Grunde kann jeder ein besseres Bauchgefühl entwickeln." Dazu bedarf es natürlich eines gewissen Trainings: Wer künftig seinem Kopf etwas entgegensetzen will, sollte bei Entscheidungen abwegige Gedanken bewusst zulassen und auf sein erstes Gefühl achten.

Hat mein Bauchgefühl auch Recht?

Wenn sich die Folgen der Entscheidung abzeichnen, kann man analysieren, ob der Bauch tatsächlich Recht hatte. "Dies hilft vor allem bei Entscheidungen, die man aufgrund ihrer Komplexität nicht vollständig überblicken kann", so Wunderlich. Das Bauchgefühl ist vor allem für diejenigen nützlich, die viel mit neuen Situationen und unbekannten Menschen zu tun haben: Personaler, Vertriebsexperten, Marketingmitarbeiter, aber auch das Top-Management. "Im Business-Leben muss man oft von Annahmen ausgehen. Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, ohne dass vorher viel Zeit bleibt, jedes Detail zu überprüfen", erklärt der Buchautor. Wer hier auf sein Bauchgefühl vertrauen kann, ist klar im Vorteil.

Blindes Vertrauen darf es allerdings auch nicht sein. Bei der Intuition gibt es einige Fallen, in die man achtlos tappen kann.

Lemming-Effekt: Man glaubt, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben, weil alle anderen der gleichen Meinung sind - und läuft ihnen deswegen einfach hinterher.

Der emotionale Effekt: Wunderlich nennt hier ein Beispiel: "Wenn man eine Person kennenlernt, die jemandem ähnlich sieht, den man in der Vergangenheit nicht leiden konnte, hat man oft einen schlechten ersten Eindruck. Vielleicht ist dieser Mensch jedoch ganz anders als die alte Bekanntschaft?" Das Bauchgefühl kann sich also auch mal irren.

Vermeintlich intuitive Entscheidung: Eine weitere Tücke ist die vermeintlich intuitive Entscheidung, die jedoch nur getroffen wurde, weil man Informationen von einer höher gestellten Person bekommen hat. "Aus Respekt fällt man dann vielleicht unbewusst die falsche Entscheidung", so der Trainer. Die Beispiele zeigen: Auch Intuition ist nicht unfehlbar. Den Kopf ganz auszuschalten, ist sicher nicht die Lösung. "Aber mit dem bewussten Hören auf das Bauchgefühl steigt die Chance, eine bessere Wahl zu treffen."

 

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Selbstbewusstsein stärken: Tipps für mehr Selbstvertrauen im Job

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Viele Menschen wünschen sich im Arbeitsalltag mehr Selbstbewusstsein, wenn es um Entscheidungen geht. Auch bei der Frage nach einem freien Tag oder einer Gehaltserhöhung tun sich viele Arbeitnehmer schwer. Souveränes Auftreten und eine feste Meinung können dir im Job auf vielen Ebenen weiterhelfen. Wie du es schaffst dein mangelndes Selbstvertrauen in Selbstakzeptanz und ein besseres Selbstbewusstsein umzuwandeln, erfährst du in diesem Beitrag.

Selbstbewusstsein, die verborgene Fähigkeit zum Erfolg

"Schaff ich das heute alles? Habe ich die Aufgabe jetzt richtig gelöst? Hoffentlich mache ich keinen Fehler." Solche negativen Gedanken schwirren ständig in deinem Kopf und du hast das Gefühl sie werden einfach nicht positiver. Wie gerne würdest du besser mit Konflikten, Kritik oder Konfrontationen umgehen können. Erst mit der richtigen Portion Selbstbewusstsein ist es auch Bewerbern möglich, sich gegenüber dem potentiellem Arbeitgeber erfolgreich zu verkaufen. Dabei geht es um die Vermarktung der eigenen Persönlichkeit samt fachlicher und sozialer Kompetenzen– das sogenannte Selbstmarketing für die Karriere. Doch irgendwie verlaufen sich deine Gedanken immer wieder in einer Abwärtsspirale. Der Erfolg im Job bleibt erstmal aus, denn du blockierst dich bei deiner Vorgehensweise immer wieder selbst. Die innere Ruhe und Souveränität, die du für den Arbeitsalltag brauchst, fehlt.

Um in Zukunft selbstbewusster durchs Leben zu gehen, gibt es Strategien, die helfen können.

Woher kommt mein Selbstbewusstsein?

Erst einmal musst du verstehen, wie Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entstehen. Denn auf wörtlicher Ebene bedeutet Selbstbewusstsein eben genau das: sich selbst bewusst zu sein. Das bedeutet, überzeugt von deinem Wert als Person zu sein.

Das eigene Selbstwertgefühl ist aber nicht bei jedem Menschen gleich ausgeprägt. Entscheidend sind hier die Erfahrungen aus der Kindheit, Erlebnisse in der Vergangenheit, Reaktionen anderer Menschen und negative Erinnerungen. Nicht nur die Eltern, auch andere Personen, die dir im Laufe deines Lebens begegnen, formen mit ihren Bewertungen das Bild, das du selbst von dir hast. Lehrer, Freunde, Partner, Kollegen und Chefs geben dir auf verschiedene Art und Weise zu verstehen, wie sie dich sehen, was sie an dir schätzen und was eher negativ an dir ist. Durch dieses Fremdbild, das durch äußere soziale Einflüsse entsteht, wird dein Selbstbild immens beeinflusst. Hinter dem mangelnden Selbstwert stehen meist Dinge, wie...

Unsicherheit

Unter geringem Selbstwertgefühl leidet, wer unsicher ist oder dazu neigt, sich ständig für seine Schwächen zu entschuldigen. Steckt man einmal in dieser Haltung fest, zieht einen jeder zusätzliche negative Gedanke weiter hinab. Schwächen und Fehler wachsen und das Selbstbewusstsein schrumpft in sich zusammen. Zudem merken auch andere Menschen um dich herum, dass sie es bei dir leichter haben, ihren Willen durchzusetzen.

Angst

Angst blockiert dein Selbstwertgefühl. Egal ob es sich hierbei um Angst vor Ablehnung, Versagen, Entscheidungen oder um Angst vor Unbeliebtheit handelt, viele Menschen haben Angst im Job.

Das Grundgerüst für die Ausprägung des heißbegehrten Selbstbewusstseins sind drei Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Was bin ich wert?

Um diese Fragen beantworten zu können, musst du von deiner Eigenwahrnehmung Gebrauch machen. Selbstreflektierend solltest du dir klar darüber werden, was du kannst. In dem anschließenden zweiten Schritt beginnst du dann deine Fähigkeiten zu bewerten und deine Talente anzuerkennen. Worauf bist du stolz, was kannst du gut? Falls dir das schwer fällt, frage deine Kollegen oder Freunde, wie sie die obigen Fragen beantworten würden.

Was zeichnet eine selbstbewusste Person aus?

Eine aufrechte und gerade Haltung, ein sicherer Blickkontakt - eine selbstsichere Ausstrahlung sticht häufig vor allem durch Körpersprache hervor.Dadurch, dass eine selbstbewusste Person anderen offen gegenüber begegnet, erfährt sie meist positive Resonanz. Außerdem glaubt eine selbstsichere Person an die eigenen Kompetenzen, was automatisch ihren Erfolg beeinflusst. Unterbewusst handelt sie deshalb schon anders als Menschen mit niedrigem Selbstbewusstsein.

Jemand, der selbstbewusst ist, weiß für sich selbst einzutreten. Er ist in der Lage, die eigene Meinung oder das eigene Interesse vor anderen zu vertreten und zu schützen. Ohne Angst auf Ablehnung kann die Person offen ihre Meinung kundtun. Zusätzlich fällt es selbstbewussten Personen leicht, auf andere Menschen zu gehen. Ohne großartige Probleme können selbstsichere Menschen neue Kontakte knüpfen.

Minderwertigkeitsgefühl überwinden

Wenn du dir Gedanken darüber gemacht hast, woher dein mangelndes Selbstbewusstsein rührt, bist du auf dem idealen Weg zu mehr Selbstvertrauen. Zusätzlich kannst du dir Folgendes in Zukunft zu Herzen nehmen:

Fehler machen ist völlig in Ordnung. Hänge dich nicht daran auf, dass mal was schief gelaufen ist, denn so fütterst du nur deine Selbstzweifel und fokussierst dich auf das Negative. Verändere deine Einstellung gegenüber Fehlern und versuche diese als Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu sehen.

Nimm Komplimente an. Statt dich mit Gedanken aufzuhalten, ob Komplimente ernst gemeint sind, freu dich einfach drüber! Falls du jemand bist, der Komplimente hinterfragt, solltest du dich schnellstmöglich davon lösen.

Lache über dich selbst. Du musst dich nicht immer allzu ernst nehmen. Jeder von uns ist fehlbar. Wenn du deinen eigenen Versprecher im Meeting mit Humor nimmst, werden es die anderen auch tun. Mache dir die deeskalierende Wirkung von Humor zu Nutzen.

Nimm Kritik nicht persönlich. Dir werden zwar deine Fehler vorgehalten, aber nicht, damit du dich schlecht fühlst. Denn konstruktive Kritik soll dazu dienen, dass du die Qualität deiner Arbeit noch weiter verbessern kannst.

Sag, was du dir wünscht. Wenn dich etwas stört, dann belasse diese Emotion nicht bei einem inneren Konflikt. Zeige deine Interessen, nur so kannst du eine Veränderung hervorrufen.

Verabschiede dich von der Nervosität. Achte in Zukunft auf deine Körperhaltung. Versuche auf nervöse Gesten zu verzichten und möglichst unverkrampft aufzutreten. Mit Ruhe und Gelassenheit lebt es sich leichter. Insbesondere wirkst du mit einer entspannten Ausstrahlung selbstbewusster.

Übe dich in Dankbarkeit. Für was bist du dankbar? Mache dir bewusst, wem du vertrauen kannst und für welche Menschen in deinem Umfeld du dankbar bist. Soziale Beziehungen stärken dich und schenken dir ein größeres Selbstbewusstsein.

Alles Einstellungssache

Selbstbewusstsein ist lernbar und lässt sich trainieren. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber nachdem du dir Gedanken gemacht hast, woher deine Selbstzweifel kommen, kannst du diese auch angehen. Fange an, deine Einstellung und deine Gewohnheiten zu ändern. Im Schnitt brauchen wir 66 Tage um neue Gewohnheiten automatisch umzusetzen und in unseren Alltag zu integrieren. Versuche dir deshalb immer wieder klar zu machen welche Dinge du gut kannst, was du schon erreicht hast und was du noch erreichen willst.

 

Quelle: Giphy

 

 

 

 

 

 

 

 

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Angst im Job: wie du Versagensängste überwinden kannst

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Jeder von uns kennt Situationen der Angst. Doch die Ängste der Menschen sind sehr verschieden und werden durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst. Manche Menschen schrecken bei einer Spinne zurück, andere bekommen schwitzige Hände, wenn sie in einen Aufzug steigen müssen. Was auch immer es ist, Angst hat viele Gesichter - auch im Job. Die Angst zu Versagen, den Arbeitsplatz zu verlieren oder den Anforderungen nicht gerecht zu werden, kann sehr belastend werden. Ängste können in dir aber auch ungeahnte Kräfte freisetzen. Wie das geht und wie du besser mit Versagensängsten im Job umgehst, kannst du in diesem Blogbeitrag herausfinden.

Warum gibt es das Gefühl der Angst?

Ohne das Gefühl der Angst wäre der Mensch vermutlich bereits ausgestorben. Ähnlich wie Stress, schützt die Angst uns vor Gefahren und Bedrohungen. Unser Körper wird in Alarmbereitschaft gesetzt, damit wir jederzeit flüchten oder kämpfen können. Das Gehirn sorgt dafür, dass Blut in die Beine oder in die Arme gepumpt wird. Angst setzt blitzschnell Energie in uns frei. Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Zittern oder Schwitzen sind dabei sogar erwünscht - solange sie nicht in Übermaßen auftreten. Angst allgemein ist also nicht schlecht. In vielen Situationen ist sie sogar überlebenswichtig. Doch Angst kann dich auch ganz schön einschränken, gerade im Arbeitsalltag. In unserer Leistungsgesellschaft hängen Status und Einkommen sehr eng damit zusammen, wie geschickt die eigenen Fähigkeiten beruflich eingesetzt werden. Leistungsbewertungen gehören meistens zum Alltag. Wer beruflich etwas Neues wagt und damit nicht erfolgreich ist, wird selten für den eingesetzten Mut bewundert.

Ängste im Job

Du sitzt mit schweißnassen Händen auf dem Bürostuhl, dein Magen zieht sich zusammen, die Konzentration bricht weg und deine Gedanken kreisen. Wer unter ständiger Angst leidet, gerade im Job, spricht selten darüber. Für die Mitmenschen ist es nur eine Kleinigkeit, für dich beginnt innerlich aber der Kampf. Es kann ein kleiner Fehler von dir selber sein oder ein Kommentar eines Kollegen, manchmal aber auch nichts Konkretes, nur ein Gedanke in deinem Kopf, der sich immer weiter ausbreitet. Deshalb sind Krankschreibungen, Burnout oder sogar Kündigungen gar nicht so selten, wenn Menschen unter Angst im Job leiden. Versagensängste entstehen häufig bei Kollegen, die einen hohen Anspruch an sich haben. Die Digitalisierung führt schließlich dazu, dass immer mehr Menschen sich vor einer Überforderung fürchten, sei es, weil ihre Arbeit immer mehr wird, oder weil sie sich permanent an neue Prozesse und Technologien anpassen müssen. Von Existenzangst bis hin zu Lampenfieber: Angst hat verschiedene Facetten. Sie sollte aber immer ernst genommen werden. Ein Verdrängen verschlimmert die Situation nur, denn Ängste wachsen, je mehr man ihre Auslöser meidet. Und paradoxerweise macht derjenige, der entspannt zu seinen Fehlern steht, weniger falsch als derjenige, der versucht, alles zu kontrollieren.

Arten der Angst

Nicht immer sieht Angst bei jedem Menschen gleich aus. Gerade am Arbeitsplatz gibt es viele Arten, wie sich die Angst äußert. Die häufigsten Ängste, die Menschen im Job haben, sind:

  • Angst vor Misserfolg
  • Angst zu versagen
  • Angst vor Kritik
  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vor Autoritäten
  • Angst vor Menschen zu sprechen
  • Angst vor Verantwortung

Körperliche Symptome der Angst

Das Grundprinzip von Angst folgt immer dem gleichen Schema. Daher hat Versagensangst die gleichen Symptome wie viele andere Angstformen auch. Körperlich zeigen sich sie zum Beispiel in:

  • Nervosität und Anspannung
  • Atembeklemmungen
  • Herzrasen
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall oder sonstigen Magen-Darm-Beschwerden
  • Schweißausbrüchen
  • Schlafstörungen
  • Lähmungsgefühlen
  • Panikattacken

Zu den psychischen Belastungen, kommen diese körperlichen Symptome dazu. Sie machen es für die Betroffenen noch schwerer sich wieder auf die eigentliche Aufgabe bei der Arbeit zu konzentrieren. Betroffene können auch nach der Arbeit nicht mehr abschalten. Dadurch entsteht ein Teufelskreis negativer Gedanken aus dem es schwer ist, auszubrechen.

Ängste erfolgreich bekämpfen

Wenn du bei dir selbst bemerkst, dass irgendwas nicht stimmt und du das Gefühl hast, du reagierst auf bestimmte Situationen extremer als andere, können dir unsere Tipps gegen Ängste vielleicht helfen. Natürlich solltest du im extremen Fall auch psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Der erste Schritt gegen Angst beginnt jedoch immer im Kopf, ein kleiner Denkanstoß und bewusste Strategien gegen die Angst können hier schon helfen. Die Angst, die du mit der Zeit entwickelt hast, hast du dir selbst antrainiert. Sei es durch schlechte Erfahrungen, negatives Feedback oder tieferliegende Probleme. Du kannst dir aber genauso antrainieren mit weniger Angst durchs Leben zu gehen.

Welche Fragen du dir stellen solltest, wenn du merkst, dass du ängstlich wirst:

  • Ist das Szenario, das ich mir vorstelle, wahrscheinlich?
  • Ist meine Vorstellung realistisch?
  • Was kann schlimmstenfalls passieren?
  • Was kann ich tun, um vorbereitet zu sein?
  • Wer oder was könnte mir in dieser Situation helfen?

Versuche dich in deinen schlechten Gedankengängen nicht zu lange aufzuhängen. Je länger du negative Gedanken mit dir herum trägst, desto mehr belasten sie dich und desto schlimmer werden sie. Mache Schluss mit dem Katastrophendenken. Je klarer du dir über deine Gedanken wirst, desto mehr lösen sich deine Sorgen und dein Stress auch wieder auf. Am besten nimmst du dir jeden Tag etwas Zeit für deine Sorgen und Probleme, die deine Ängste nähren. Mache dir immer wieder bewusst, welche Gedanken wirklich der Realität entsprechen. Das Ende jeder Angst beginnt in deinem Kopf und nur du selbst kannst sie auch überwinden.

Du kannst mehr als du denkst

Tatsächlich können wir oft mehr, als wir denken. Meistens sind kleine Patzer Ansichtssache und nicht für jeden haben sie das selbe Gewicht. Der Einzige, der den Patzer zu einem riesigen Fehler macht, bist du selbst. Deshalb ist es wichtig, die richtige Einstellung zu Patzern oder auch größeren Fehlern zu haben, damit diese Angst dich im Job nicht ausbremst. Frage auch mal Kollegen, wie sie über einen Fehler denken oder wie sie mit einer belastenden Situation umgehen würden. Das lockert dein Gedankenkreisen etwas auf und du siehst deine Gedankengänge mal aus einer anderen Perspektive. Wenn du dir Sorgen um deine eigene Leistung machst, ist es auch nie verkehrt um ein Feedback deines Chefs oder deiner Kollegen zu bitten.

Lernen durch Fehler

Kinder sind das beste Beispiel dafür, wie man aus Fehlern lernen kann. Sie müssen alles lernen: laufen, sprechen und schreiben. Aus der Erfahrung, die Kinder jeden Tag machen, lernen sie so für ihr weiteres Leben. Fehler können ein Ansporn dafür sein, es trotzdem schaffen zu wollen. Fehler sind genau genommen kein falsches Handeln, sondern ein notwendiger Schritt in einem Entwicklungsprozess. Natürlich gibt es berufliche Fehler, die schwer wieder gut zu machen sind – stell dir einen Lokführer vor, der ein Signal übersieht. In der Regel jedoch sind berufliche Fehler höchstens unangenehm, weil sie mehr Arbeit erzeugen. Sie regen aber zu neuen Lösungen an, damit die Fehler in Zukunft nicht mehr so leicht passieren. Fehler können in der Realität ein Antrieb für Kreativität oder auch methodische Verbesserungen sein.

Es gibt mittlerweile sogar Unternehmen, die eine eigene "Fehler-Kultur" errichten, um Mitarbeiter zu motivieren ihre Fehler zuzugeben. Denn nur so können bessere Lösungswege und Strategien geschaffen werden.

Befreiung aus dem Tunnelblick

Ängste setzen bei Betroffenen starke Symptome frei und ihre Wahrnehmung beschränkt sich nur noch auf sich selbst und die Bewertung der eigenen Leistung. Was würdest du einem Kollegen oder Freund sagen, wenn ihm der gleiche Fehler wie dir selbst passiert? Versuche dir vorzustellen, wie du dieser Person helfen würdest. Natürlich ist es immer schwieriger diese Gedankengänge auch auf dich selbst anzuwenden, doch wieso sollte ein Fehler bei dir persönlich schlimmer sein als bei anderen Menschen?

Fazit

Du solltest deine Ängste auf jeden Fall immer ernst nehmen. Jeder kennt alltägliche Sorgen und Zweifel. Doch wenn diese deine kompletten Gedanken übernehmen und du das Gefühl hast, deine negativen Gedanken nicht mehr kontrollieren zu können, tu aktiv etwas dagegen. Versagensangst ist nicht angeboren. Du hast diese erlernt und kannst sie dementsprechend auch wieder verlernen. Wenn dich die Angst einmal akut überkommt, probiere es mit etwas Entspannung. Suche dir eine Sache, die dich völlig von anderen Problemen ablenkt. Sei es Sport, Zeichnen, Yoga oder einfach nur Musik.

 

Don't worry, be happy
Quelle: Giphy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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