schlechter tag im job

5 Tipps, wie du mit einem schlechten Tag umgehen kannst

schlechter tag im job
Jeder kennt diese schlechten Tage an denen gefühlt alles schief läuft. Der Morgen hat erst begonnen, aber du wünschst dich schon zurück ins Bett. Am liebsten würdest du den Tag einfach aus deinen Gedanken streichen. Doch schlechte Tage gibt es immer wieder und egal wie mies sie sich auch anfühlen, den Kopf in den Sand zu stecken, hilft dir nicht weiter. Trotz allem haben sogar schlechte Tage ihren Sinn. Warum das so ist und wie du mit einem schlechten Tag am besten umgehst, zeigen wir dir in diesem Blog Beitrag.

Der schlechte Tag nimmt seinen Lauf...

Du hast schlecht geschlafen, die Nacht war kurz und du fühlst dich schlapp und unmotiviert. Der Wecker hat zu spät geklingelt und der Weg zur Arbeit scheint heute besonders stressig und lang. An diesem Morgen musst du ohne Kaffee los. Die Socken sind falsch herum angezogen und du hast zu all dem Übel Zuhause noch etwas vergessen. Tolle Voraussetzungen für deinen weiteren Arbeitstag... Nachdem endlich die lang ersehnte Tasse Kaffee vor dir steht, kleckerst du vor lauter Anspannung auf deine Arbeitskleidung. Das alles vor einem wichtigen Termin. Genervt, müde und gestresst stolperst du in den nächsten Termin und dir ist klar: heute läuft echt alles schief! Der einzige Gedanke, der dich heute noch aufheitern kann: "Freu ich mich heute auf mein Bett."

Niemand kann ständig gut gelaunt sein

Nicht immer ist ein schlechter Morgen an einem schlechten Tag Schuld. Manchmal gibt es persönliche Dinge, die dir während deiner Arbeit durch den Kopf gehen. Es gibt aber auch Tage, da bist du einfach ohne Grund schlecht gelaunt. Statt die trübe Stimmung rauszulassen, reißen sich die meisten Menschen zusammen und überspielen ihren Frust. Sie fragen sich nicht, warum sie schlecht gelaunt sind. Dabei wäre das durchaus sinnvoll. Denn wer solchen Gefühlen auf den Grund geht, kann etwas über sich und andere lernen – und womöglich seinen Arbeitsalltag ein wenig stressiger gestalten.

Grund für deine schlechte Laune finden

Während man einige Rückschläge pro Tag relativ gut verkraften kann, ist bei den meisten Menschen irgendwann eine Grenze überschritten. Ist dieser Punkt einmal erreicht, ist dein Frust so groß, dass du am liebsten alles stehen und liegen lassen würdest. Doch auch ein schlechter Tag hat seinen Sinn. Schlechte Laune ist ein Zeichen deines Körpers mal kurz inne zu halten und dich zu fragen was eigentlich los ist. Gibt es etwas, wo du dich vielleicht übergangen gefühlt hast? Bist du mit einer Situation auf deiner Arbeit unzufrieden? Egal was es auch sein mag, wichtig ist: deine schlechte Laune wahrzunehmen und dich damit zu beschäftigen. Das wird wahrscheinlich erst einmal unangenehm, aber nur so kannst du deine Unzufriedenheiten auch im Alltag leichter loslassen. Welche Tipps dir noch bei einem schlechten Tag helfen können, haben wir dir hier aufgeführt:

Tipp 1: Was ist heute gut gelaufen?

Eigentlich ein ganz einfacher Tipp, aber trotzdem effektiv: Halte dir vor Augen was an diesem vermeintlich schlechten Tag, gar nicht mal so schlecht war. Du hast es geschafft den Tag trotzdem so gut du kannst zu meistern. Versuche deshalb umso mehr, wenn du nach Hause kommst, neue Kraft zu tanken. Erst wenn wir einen gewissen emotionalen Abstand zu den Vorkommnissen des Tages haben, finden wir auch Begebenheiten, die gut waren. Oft sind es unscheinbare Erlebnisse, ein freundliches Lächeln oder was auch immer.

Tipp 2: Zeit zum Reden

Ein Wochentag ist meistens viel zu kurz um alle deine Aufgaben zu erfüllen. Trotzdem solltest du dir die Zeit für ein Gespräch mit deinem Partner oder einem Freund nehmen. So kannst du Abstand zu den weniger erfreulichen Ereignissen des Tages gewinnen. Über deine Probleme zu reden ist nie falsch. Je weniger Frust sich in dir anstauen kann, desto besser.

Tipp 3: Auszeit

Nicht immer hat man jemand an seiner Seite, der einen von den Alltagsproblemen ablenken kann. Suche dir also etwas, das dir Freude bereitet. Gehe eine Runde mit dem Hund raus spazieren oder auch alleine und schalte dein Handy für eine Weile ab. Höre Musik oder koch dir was Leckeres zum Abendessen. Wichtig ist, dass du deine schlechte Laune nicht einfach auf dir sitzen lässt oder in Selbstmitleid verfällst.

Tipp 4: Auspowern

Finde eine Möglichkeit, dich richtig auszupowern. Das gelingt am besten mit Bewegung. Egal ob laufen, Fahrrad fahren, suche dir etwas, wo du dich körperlich betätigst. Die Glückshormone, die dein Körper beim Sport ausschüttet werden dir dabei helfen, besser zu schlafen und ich insgesamt wohler zu fühlen.

Tipp 5: Ausmisten

Mit schlechter Laune auch noch aufräumen? Klingt im ersten Moment kontraproduktiv, kann aber wirklich positiv wirken. Den Schrank sortieren oder das Chaos auf dem Schreibtisch beseitigen - sich von alten Lasten zu befreien, schafft nicht nur Ordnung bei dir Zuhause, sondern auch in deinem Kopf.

Fazit:

Nicht immer ist es so einfach einen schlechten Tag zu bewältigen. Nimm dir trotzdem regelmäßig Zeit dich mit Dingen, die dich unzufrieden machen, zu beschäftigen. Manchmal tut's auch ein Glas Wein. ?


Zu gut für den Job? Tipps für überqualifizierte Bewerber

Schon wieder erhältst du eine Jobabsage obwohl du sogar die Anforderungen der Stellenanzeige übertriffst. Diplom, Zertifikate - deine Bewerbungsmappe ist voll mit Qualifikationen, doch den Job bekommt trotzdem jemand anderes. Woran das liegen kann und was du tun kannst, wenn du überqualifiziert für die ausgeschriebene Stellenanzeige bist, erklären wir in diesem Blogbeitrag.

 

Absagen aufgrund von Überqualifikation sind nicht selten

Für manche vielleicht kaum zu glauben, aber Jobangebote für besonders qualifizierte Bewerber sind nicht immer leicht zu finden. Top-Akademiker putzen das Hotel, ein Unternehmer, dem vorher der Supermarkt gehörte, arbeitet jetzt an der Kasse. Führungskräfte, die bereits viel Erfahrung haben, befinden sich oft länger auf Jobsuche. Doch warum ist es für qualifizierte Bewerber so schwer eine neue Stelle zu finden?

 

Warum lehnen Firmen hochqualifizierte Bewerber ab?

Nur wer sich beruflich weiterbildet, klettert auf der Karriereleiter nach oben. Was aber tun, wenn die Qualifikationen in deiner Branche bereits fast alle vorhanden sind? Unternehmen sind durchaus an qualifizierten Bewerbern interessiert, doch oft reagieren Personaler oder Chefs unsicher auf überqualifizierte Bewerber.

 

Bedenken bei überqualifiziertem Personal

  • qualifiziertes Personal kostet oft mehr Geld
  • der Chef befürchtet, dass der Bewerber gar keine Absichten hat lange im Betrieb zu bleiben
  • es wird oft erwartet, dass sich der Bewerber schnell langweilt oder unmotiviert bei seinen Aufgaben ist
  • plötzlich weniger Mitspracherecht kann Unzufriedenheit beim Bewerber herbeirufen, daraus folgen schlechtere Leistungen und weniger Motivation oder Überheblichkeit gegenüber anderen Kollegen

 

Probleme bei der Jobsuche

Am Anfang deiner Jobsuche versuchst du das Gehalt aufrecht zu erhalten. Ein paar Abstriche sind zu verkraften, doch bei so manchen Gehaltsangeboten stockt dir der Atem. Du optimierst deinen Lebenslauf schon für jede Stelle und sortierst sorgfältig aus, welche Fähigkeiten zu der Stellenanzeige passen, doch am Ende heißt es wieder: "Tut uns Leid, aber Sie sind überqualifiziert für diesen Job."

 

Die Lösung

Überlege dir genau, was dich ausmacht. Bei welchen Stellen willst du dich bewerben, wie stellst du dir deine neue Position vor? Bist du bereit dazu, Abstriche im Beruf zu machen? Eventuell ist eine schlechter bezahlte Stelle, bei der du aber deine Vorstellungen verwirklichen kannst, das Richtige für dich. Vielleicht ist eine Karriere in einem anderen Bereich, der deinem Spezialgebiet ähnlich ist, eine Option für dich. Oder hast du schonmal über eine Betriebsübernahme nachgedacht? Vielleicht ist auch die Selbstständigkeit die Wahl für dich. Oft finden Fachkräfte auch ihre Erfüllung im Lehrbereich.

Höre auf dein Bauchgefühl und überlege dir, was du genau willst und was für dich in Frage kommt. Nur so können sich neue Wege für dich erschließen. Mache dir bewusst, ob du bereit bist einen Job anzunehmen, bei dem du weniger Einfluss hast und ob dir solch ein Job überhaupt liegen würde.

 

Frauen stecken oft wegen der Familie zurück

Gerade bei Frauen sieht man häufig, dass sie für die Familie im Beruf zurückstecken. Familie und Job unter einen Hut zu bekommen ist auch nicht so einfach. Doch vielen Frauen, die hochqualifiziert sind, ist klar: ein Job, bei dem sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen, kommt mit Kind nicht mehr infrage. Sich um sein Kind zu kümmern ist ja schon ein 24h-Job. Lieber nehmen sie einen Job an, bei dem sie weniger Verantwortung haben als zuvor.

 

Neue Chancen via Social Media

Über Stellenanzeigen, die z.B. per Facebook geschaltet werden, bietet sich dir die Möglichkeit auf die Stellenanzeige zu stoßen, nach der du die ganze Zeit gesucht hast. Oft ist es auf Stellenportalen schwierig nach höheren Positionen zu suchen. Du musst erst viele Seiten durchblättern bis sich ein Jobangebot findet, das zu dir passen könnte. Oft finden Unternehmen neue Führungskräfte über persönliche Kontakte oder Empfehlungen. Ein guter Ruf in der Branche spricht sich rum, deshalb werden Bewerber oft unter der Hand zu einem Vorstellungstermin eingeladen.

Fazit: Verbinde dich mit anderen Unternehmen und halte die Augen und Ohren offen. Wenn du bereits Kontakte in deiner Branche hast, nutze diese um dir neue Chancen zu ermöglichen. Gib bei deiner Jobsuche nicht auf und überlege dir, vielleicht auch neue Wege einzuschlagen.

 

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Schlechte Leistung belohnen statt kritisieren: Low-Performer

Wie, ich soll schlechte Leistung belohnen? Mitarbeiter, die ständig die Gesamtleistung des Teams nach unten ziehen sollen auch nach Lob bekommen? Ja, genau, du hast richtig gehört. Auf den ersten Blick klingt diese Taktik total absurd. Doch dahinter steckt mehr als auf den ersten Blick scheint. Wir erklären dir, wie du die Leistung deiner Mitarbeiter steigerst und auch in schlechten Leistungsphasen das Beste aus deinen Mitarbeitern raus holst.

 

Steuerung ist noch lange keine gute Führung

Oft bleibt wenig Zeit für die Steuerung des Teams. Wer eine hohe Position hat, ist viel unterwegs: Projekte, Themen und Termine, die erledigt werden müssen. Es bleibt meistens einfach wenig Zeit, das Team zu leiten und sich um jeden Mitarbeiter zu kümmern.  Gerade in großen Firmen mit vielen Mitarbeitern ist es schwierig die Performance von jedem Kollegen im Auge zu behalten. Da fällt eine schlechte Performance eines Mitarbeiters auch nicht so ins Gewicht, so lange das gesamte Team abliefert.

 

Schlechte Leistung ist für beide Seiten unbefriedigend

"Low Performer“ liegen mit ihrer Leistung unter dem Niveau des Teams. Nicht nur für den Mitarbeiter ist das frustrierend, auch für den Vorgesetzten oder den Chef. Meistens sind "Low Performer" sich nämlich der schlechteren Leistung bewusst. Sei es durch Gespräche mit Kollegen oder Rückmeldungen nach Projekten, sich über sein niedriges Leistungsniveau bewusst zu sein, ist frustrierend. Von alleine ist es schwierig wieder zurück zu einer besseren Performance zu finden. Denn die schlechte Leistung ist meistens nicht immer so gewesen.

 

Auch Low Performer waren mal leistungsfähiger

Wenn die Low Performer nicht schon gute Leistung erzielt hätten, wären sie vermutlich nicht eingestellt worden. Woran liegt es also, dass die Motivation und die Leistung sinkt oder Mitarbeiter, die zuvor zu den Top Mitarbeitern gezählt haben, plötzlich in die unteren Stufen der Erfolgsleiter rutschen? Wenn die Performance immer weiter sinkt, ist es wichtig, die Schritte, die nach und nach ins Abseits geführt haben, zu betrachten. Jeden Mitarbeiter trifft einmal einen Rückschlag. Das Selbstbewusstsein ist geknickt, die Stimmung trüb und es läuft einfach nicht alles so wie üblich. Erkennst du als Chef aber nur den Fehler und nicht die Gründe der schlechten Leistung, wirst du vermutlich auch nur über die Ergebnisse reden, anstatt die Gründe zu verfolgen. Genau mit diesem kleinen Führungsfehler beginnt der Teufelskreis. Dein Mitarbeiter ist fachlich fit, aber emotional verunsichert.

 

Richtig führen und Leistung steigern

Wenn du schon etwas Erfahrung im Führungsbereich hast, weißt du wahrscheinlich schon was zu tun ist. Doch gerade junge Führungskräfte ersparen sich viel Arbeit und Zeit, wenn sie schon früh reagieren sobald sie merken, dass es im Team irgendwo hakt. Früh bedeutet nach jedem Fehler im Verlauf eines Projektes. Im Unternehmen sollte ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen über Fehler gesprochen werden und Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen werden. Auch wenn die Mitarbeiter die Ursachen von Fehlern längst erkannt haben, fehlt oft die emotionale Stärkung durch eine Führungskraft. Sprich deinem Mitarbeiter Mut zu! "Nimm dir beim nächsten Mal einfach etwas mehr Zeit für die Planung..." oder "Du hast das letzte Projekt so souverän geleitet, dann schaffst du das auch!" sind Beispiele dafür, wie du ein gutes Gefühl vermitteln kannst.

 

Schlechte Leistung: Rettung in letzter Sekunde

Gebe deine Mitarbeiter nicht einfach so auf. Auch wenn es scheint als ob eine Kündigung der letzte Ausweg aus der Situation ist, suche zuerst das Gespräch. Besprecht z.B. was er sich zutraut, was ihm schwer fällt und was ihm aufgefallen ist, was anders läuft als zuvor. Nur so findest du die wahren Ursachen der aktuellen Krise. Je länger sich dein Mitarbeiter in einem Stimmungstief befindet, desto schwieriger wird es ihn da wieder rauszuholen. Auch bei kleinen Schritten und Verbesserungen bringt ein Lob und etwas Anerkennung mehr als du denkst.

 

Nicht einfach aber lohnenswert

Nicht immer ist die Zeit vorhanden sich langfristig um einen Mitarbeiter, der schlechte Leistungen erbringt, zu kümmern. Aber wenn du dir die Zeit nimmst, dich um jeden deiner Mitarbeiter zu bemühen, spricht sich das rum. Es herrscht eine bessere Stimmung im Team und die Motivation sein bestes zu geben, steigt. Egal ob es sich um familiäre Probleme handelt, körperliche Beschwerden oder schlecht organisierte Abläufe im Team, zeige deinen Mitarbeitern, dass sie in deinem Unternehmen einen festen Platz haben und wichtig sind. Nur wenn alle Puzzleteile funktionieren ergibt sich ein großes Ganzes, das überzeugen kann.

 

 


Hitze am Arbeitsplatz: Welche Rechte hast du?

Hitze am Arbeitsplatz ist für viele Arbeitnehmer ein aktuelles Thema. Nicht jeder hat im Büro eine Klimaanlage oder einen Ventilator. Jeder, der bei hohen Temperaturen für längere Zeit gearbeitet hat, weiß, wie sehr sich klimatische Bedingungen auf die eigentliche Arbeit auswirken. Gerade in Berufen, die mit viel körperlicher Arbeit verbunden sind, werden die Arbeitsstunden oft besonders quälend. Welche Rechte du bei dieser aktuellen Hitzewelle aber hast, haben wir dir zusammengefasst.

 

Muss ich jede Hitze am Arbeitsplatz ertragen oder gibt es Grenzen?

Steigen die Temperaturen an deinem Arbeitsplatz über 26 Grad, muss dein Arbeitgeber etwas tun. Zeigt das Thermometer 30 Grad an, ist er laut der technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sogar dazu verpflichtet. Natürlich variiert diese Pflicht je nach Berufsfeld. Je schwerer die auszuführende Arbeit ist, desto niedriger ist der Mindestwert der Lufttemperatur.

Bei Temperaturen über +26, wird dem Arbeitgeber empfohlen, diese Punkte umzusetzen:

  • Das Einrichten von Vordächern
  • Die Installation von reflektierenden Vorrichtungen an den Fenstern
  • Der Einsatz von Sonnenschutzverglasungen
  • Bepflanzungen vor Lichteinfall-Bereichen

Bei Temperaturen ab +30° C, gilt laut Arbeitsschutzgesetz: die Temperatur am Arbeitsplatz muss gesenkt werden, z.B. durch:

  • Lüftungseinrichtungen
  • Lockerung der Bekleidungsregeln
  • Bereitstellen von kühlen Getränken

Bei Temperaturen über +35° C, darf der Raum nicht mehr als Arbeitsraum gebraucht werden.

 

Darf ich am Arbeitsplatz einen Ventilator aufstellen?

Gerade in Großraumbüros gibt es viele unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse - das gilt auch für den Einsatz von Ventilatoren im Sommer. Manchmal reagieren Kollegen empfindlich auf einen Ventilator, also achte darauf, den Ventilator so aufzustellen, dass kein anderer belästigt wird. Frage zuerst aber deinen Vorgesetzten oder Chef, ob das Aufstellen eines Ventilators erlaubt ist und ob die Kosten vom Unternehmen übernommen werden. Einen Standventilator in den Gang zu stellen, kann aus Gründen der Arbeitssicherheit verboten sein, wenn dadurch etwa Kabel eine Stolperfalle darstellen oder Fluchtwege zugestellt werden.

 

Gilt bei Hitze am Arbeitsplatz weiter der übliche Dresscode?

Gilt bei deinem Arbeitsplatz eine Kleiderordnung, musst du diese auch bei Hitze beachten. Mit ernsthaften Konsequenzen müssen Arbeitnehmer bei einem Dresscode-Verstoß in der Regel nicht rechnen. Dennoch kann dein Chef dich auffordern nach Hause zu gehen und dich umzuziehen, wenn er die Kleidung für unangemessen hält.

 

Gibt es hitzefrei bei der Arbeit im Büro?

Steigen draußen die Temperaturen, wird es in einigen Büros unerträglich heiß. Viele Arbeitnehmer wünschen sich dann hitzefrei - doch einen Anspruch haben Beschäftigte nur in den seltensten Fällen. Grundsätzlich darf dein Arbeitgeber bestimmen, wann und wo du im Einsatz bist. Dabei hat er allerdings die gesundheitlichen Interessen seiner Mitarbeiter zu berücksichtigen. Ist jemand zum Beispiel schwanger oder hat eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, kann die Arbeit in sehr warmen Büros als unzumutbar gelten. In so einem Fall kann der Mitarbeiter "hitzefrei" bekommen. Du hast bei Über- oder Unterschreiten der Temperaturgrenzen keinen automatischen Anspruch auf Arbeitsbefreiung oder Verkürzung der Arbeitszeit. Allerdings muss der Arbeitgeber entsprechende Schutzmaßnahmen durchführen und gewährleisten, dass der Arbeitsplatz kein gesundheitliches Risiko darstellt.

 

Gibt es Fälle, in denen die Arbeit niedergelegt werden kann?

In absoluten Ausnahmefällen können Arbeitnehmer berechtigt sein, ihre Arbeitsleistung gemäß § 273 BGB zurückzubehalten und die Arbeit einzustellen. Ein solcher Fall kann z.B. vorliegen, wenn der Arbeitgeber keinerlei Maßnahmen zum Schutz vor den Temperaturen unternimmt und die Weiterarbeit unter diesen Umständen ein konkretes Gesundheitsrisiko darstellt. Nur in diesen Ausnahmefällen können Mitarbeiter die Arbeit unter unvermindertem Entgeltanspruch einstellen, ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen wie eine Abmahnung oder schlimmstenfalls eine Kündigung befürchten zu müssen. Da die ArbStättV keine genauen Temperaturwerte nennt, bei denen der/die Arbeitnehmer/-in die Arbeit einstellen darf und auch die ASR keinen direkten Anspruch auf „Hitzefrei“ gibt, trägt der Arbeitnehmer hier jedoch das Beweisrisiko. Sollte die Situation falsch eingeschätzt worden sein, muss der Mitarbeiter neben dem Entgeltverlust noch mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

 

An wen kannst du dich bei Problemen wenden?

Sofern es einen Betriebsrat gibt, solltest du dich an ihn wenden. Außerdem bist du dazu berechtigt deinem Arbeitgeber Fragen zur Sicherheit und dem Schutz deiner Gesundheit zu stellen. Hilft dein Arbeitgeber dir nicht, kannst du dich an das zuständige Arbeitsamt wenden.

 

Fazit

Überhöhte Temperaturen am Arbeitsplatz gefährden nicht nur deine Gesundheit, sondern schränken auch die Produktivität ein. Schon allein aus diesem Grund und aus eigenem Interesse sollte dein Arbeitgeber Schutzmaßnahmen gegen Hitze ergreifen, damit auch die Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten wird. Auch kleine Maßnahmen können schon zu einer erheblichen Entlastung führen.

 

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Die 9 häufigsten Fehler in Besprechungen

Wie lange ist deine letzte Besprechung her? In vielen Unternehmen sind viele Meetings Standard. Besprechungen werden geplant, oft einfach aus dem Grund, sie stehen ja auf dem Terminplan. Doch wie viele der Mitarbeiter hören wirklich zu oder können etwas dazu lernen? Worauf es ankommt, dass eine Besprechung wirklich erfolgreich und gewinnbringend für dein Unternehmen ist und welche Fehler du vermeiden solltest, haben wir dir hier aufgeführt:

 

Unnötige Besprechungen

Wenn du dir bewusst machst, wie viel Zeit für eine Besprechung benötigt wird, ist das schon eine ganze Menge. Deshalb sollte die Zeit sinnvoll genutzt werden, doch oft ist genau das nicht der Fall. Allen Beteiligten geht wertvolle Zeit verloren, die für andere Aufgaben wichtiger wäre.

Tipp: Oft ist es schlicht einfacher, eine kurze Mail zu schreiben oder ein kurzes Gespräch unter vier Augen zu führen. Nicht immer werden alle Kollegen benötigt, um ein Problem zu lösen oder Ergebnisse zu besprechen. Versuche die Besprechungen so zu planen, dass das gesamte Team etwas davon hat. Bespreche nur relevante Themen für das gesamte Team und plane kurze Einzelfeedbacks ein.

 

Lange Diskussionen

Oft gibt es schwierige Themen oder Bereiche, bei denen jeder seine Meinung dazu geben will. Gibt es hier keinen, der die Besprechung leitet, endet das in langen Diskussionen. Wichtige Punkte werden übersprungen und es wird sich an weniger relevanten Themen aufgehalten.

Tipp: Bei einer Besprechung macht es Sinn, die zu besprechenden Punkte nacheinander abzuarbeiten. Wenn ein Punkt zu lange diskutiert wird, greife ein oder verschiebe das Gespräch auf einen späteren Zeitraum. Überlege dir noch einmal, ob es wirklich Sinn macht, das Thema mit der gesamten Gruppe zu besprechen oder ob du die Situation auch anders regeln kannst. Rede auch hier mit weniger Mitarbeitern auf einmal oder lasse dir Feedback per E-mail geben. So verlierst du weniger Zeit, du ersparst dir Stress und trotzdem haben deine Mitarbeiter nicht das Gefühl, vernachlässigt zu werden.

 

Kein Feedback

In vielen Unternehmen laufen Besprechungen immer gleich ab. Kein Wunder also, dass die Motivation bei den Kollegen oft nicht vorhanden ist oder kein erfolgreiches Ergebnis aus der Besprechung resultiert. Zudem wird die Aufmerksamkeit der Teilnehmer gemindert, weil sie glauben schon zu wissen, was erzählt wird.

Tipp: Hole dir die Meinung deines Teams ein. Sie wissen, was das Meeting interessanter machen kann. Um langfristig verbesserte Meetings zu führen, solltest du daher unbedingt regelmäßig um ein ehrliches Feedback bitten. Was war gut? Was eher nicht? Welche Veränderungen sind gewünscht? Setze diese Rückmeldungen auch um und baue sie in zukünftige Meetings ein. Nur so haben deine Mitarbeiter das Gefühl geschätzt zu werden und sie sind automatisch aufmerksamer.

Immer die selben Kollegen kommen zu Wort

In jeder Besprechung gibt es Kandidaten, die immer ihren Senf dazu geben wollen. Andere halten sich eher still zurück und reden kaum. Oft gibt es auch Diskussionen zwischen den ein und selben Personen, die immer wieder das Meeting aufhalten.

Tipp: Versuche jeden deiner Teammitglieder mit einzubinden. Nur so erhältst du auch eine objektive Meinung zu deinem Thema. Vielleicht gibt es auch Meinungen oder Argumente, die du sonst noch nie gehört hast und wahrscheinlich auch nicht hören würdest, wenn du nicht nachfragst. Wenn du merkst, dass die ruhigen Teilnehmer auch bei mehrerem Nachfragen nicht wirklich viel zu erzählen haben, gehe auf sie einzeln nochmal zu und frage sie nach ihrem Feedback zum Thema. Du wirst sehen, sie werden sich mehr wertgeschätzt fühlen und in Zukunft mehr aus sich heraus kommen. Oft tauchen so neue Standpunkte und Denkanstöße auf.

 

Keine Pause

Kaum etwas blockiert Kreativität so sehr wie Routinen. Und nichts ermüdet schneller als ein Meeting, das sich scheinbar endlos zieht. Müdigkeit macht sich breit und nach der Besprechung fällt es schwerer, sich nochmal neu zu konzentrieren.

Tipp: Überraschende und kurze Pausen durchbrechen die Phase der Ermüdung. Fünf Minuten Zeit für aufstehen, strecken, umherlaufen, lüften, trinken, plaudern, … reaktivieren Motivation und Aufmerksamkeit.

 

Pünktlichkeit

"Ich war noch schnell einen Kaffee holen." oder "Ich war noch auf Toilette." werden oft als Ausreden verwendet. Die Besprechung hätte eigentlich um 10 Uhr beginnen sollen, aber selbst um 10:10 ist das Team noch nicht vollständig. Vielleicht bist du sogar derjenige, der sich regelmäßig verspätet. Klar, dass deine Mitarbeiter sich irgendwann daran gewöhnen und immer wieder später zum Meeting erscheinen.

Tipp: Halte deinen Zeitplan ein und gehe mit gutem Vorbild voraus. So merken deine Mitarbeiter, dass dir das Thema ernst ist. Wenn jemand zu spät kommt, kann er am Meeting nicht mehr  teilnehmen und seine Lektion lernen. Wichtig ist, dass du klar machst, wann das Meeting beginnt und dass jeder pünktlich zu erscheinen hat.

 

Kein Ende in Sicht

"Ach, da fällt mir noch was ein"... und daraus werden zusätzliche 30 Minuten. Wenn deine Besprechungen nicht klar strukturiert sind, kann das schon häufiger vorkommen. Nicht nur dein Zeitplan wird so nach hinten verschoben, sondern auch der deiner Mitarbeiter.

Tipp: Auch hier hilft ein klarer Plan, welche Themen du ansprechen möchtest. Überlege dir vor der Besprechung kurz, wie lange ein Thema dauern soll und behalte die Uhr im Auge. Nach einiger Zeit merkst du, welche Themen mehr Gesprächsbedarf hervorrufen und welche eher kurz gehalten werden können.

 

Niemand hört wirklich zu

Auch wer keinen Vortrag hält, sollte sich Gedanken darüber machen, welchen Eindruck er hinterlässt. Mit den Sitznachbarn tuscheln, den anderen Teilnehmern ins Wort fallen und Kollegen bloßstellen, macht keinen guten Eindruck. Auch wer zwischendurch auf dem Handy Mails beantwortet oder gar Anrufe annimmt, macht sich unbeliebt.

Tipp: Mache die Regeln der Besprechung vorher klar. Greife ruhig ein, wenn du bemerkst, dass ein paar deiner Mitarbeiter dir nicht ihre volle Aufmerksamkeit schenken.

 

Die Ergebnisse werden nicht umgesetzt

Erst im Nachhinein wird deutlich, wie erfolgreich eine Besprechung tatsächlich war. Dokumentiere die Entscheidungen und Ergebnisse deiner Besprechung. Bei besonders disskutierten Themen reicht ein kurzes Ergebnisprotokoll aus. Am besten werden die Resultate der Besprechung direkt danach als Rundmail verschickt, sodass jeder die geplanten Dinge sofort umsetzen kann. Je konkreter du mit deinen Zielen und Wünschen eines Projektes bist, desto besser.

 

Fazit:

Es ist letztendlich deine Aufgabe als Teamleiter oder Chef, dass eine Besprechung erfolgreich von statten geht. Wenn du nicht weißt, woran es liegt, dass ein Meeting zu nichts führt, dann nehme eine andere Person mit dazu. Oft ergibt sich dadurch wieder ein ganz anderer Blickwinkel. Auch deine Mitarbeiter können dir gut sagen, was bei Besprechungen anders laufen kann. Letztendlich sind sie diejenigen, die Projekte umsetzen müssen.

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Motivation im Team steigern: So geht's

Wie kann ich als Chef meine Mitarbeiter motivieren und ihre Leistungsbereitschaft steigern? Und das nicht nur für eine kurze Zeit, sondern möglichst langfristig? Motivation hängt von vielen Faktoren ab und du als Chef spielst dabei eine entscheidende Rolle. Dein eigenes Verhalten beeinflusst deine Mitarbeiter mehr als du denkst...

 

Leistungsbereitschaft steigern: Motivation muss gelebt werden

Als Chef eines Unternehmens bist du das Vorbild für viele deiner Mitarbeiter. Entscheidend für die Motivation sind deren Zufriedenheit, gegenseitiger Zusammenhalt und eine gewisse Form der Wertschätzung. Natürlich zählt dazu auch das Gehalt. Wer acht Stunden oder mehr täglich auf der Arbeit verbringt, braucht mehr als nur Geld. Welche Bereiche für die Motivation und die Leistungsbereitschaft wichtig sind, haben wir dir hier einmal aufgelistet:

  • Arbeitsbedingungen

Manchmal findet sich schon bei Kleinigkeiten eine Chance für dich, die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter zu verbessern und damit auch deren Leistung. Gibt es fehlende Arbeitsmaterialien, wie ein Locher, den die Sekretärin andauernd suchen muss? Könnte der Schreibtisch ein paar neue Ordner gebrauchen? Ist der Bürostuhl eines Kollegen kaputt? Oft werden solche Dinge kurz erwähnt, aber gehen im Stress unter. Motiviere deine Angestellten dir mitzuteilen, wenn etwas fehlt, wenn nötig auch mehr als ein einziges Mal. So zeigst du, dass dir das Wohlbefinden deines Teams wichtig ist und dir auch vermeintlich kleine Unzufriedenheiten am Herzen liegen. Gleichzeitig trägst du dazu bei, wertvolle Zeit bei verschiedenen Arbeitsabläufen einzusparen.

  • Betriebsklima

Eine gute Atmosphäre auf dem Arbeitsplatz ist einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg deines Unternehmens. Wenn eine gutes Betriebsklima herrscht, dann gehen die Angestellten mit Begeisterung zur Arbeit. Die Menschen, mit denen man die meiste Zeit am Tag verbringt die Kollegen, sind ein wichtiger Teil der Atmosphäre untereinander. Wenn Freundschaften entstehen und man sich in der Mittagspause auch mal gut miteinander unterhalten kann, gibt das ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und stärkt dadurch die Motivation. Die Stimmung im Team kann aber leiden, wenn beispielsweise Mobbing ins Spiel kommt. Versuche Konflikte zu vermeiden und dir Zeit für die verschiedenen Meinungen oder Ideen der Mitarbeiter zu nehmen.

  • Herausforderungen

Die Leistungsbereitschaft deiner Mitarbeiter hängt auch vom richtigen Maß der geforderten Arbeit ab. Ist ein Mitarbeiter durchgehend unterfordert, wird er ebenso unmotiviert arbeiten, wie jemand, der überfordert ist. Halte Rücksprache mit den Kollegen oder Teamleitern. Frage bei Meetings nach, wie sie die eigene Arbeit einschätzen und hake nach, wenn ein Projekt nicht so voran kommt, wie erwartet. Sehe jeden deiner Mitarbeiter als Puzzleteil zu deinem Erfolg. Werden sie individuell gefordert und gefördert, nutzt du das Potenzial in deinem Unternehmen optimal.

  • Abwechslung

Die Leistungsbereitschaft hängt nicht unwesentlich von der Abwechslung ab. Tagein, tagaus derselbe Trott: Monotone, anspruchslose Tätigkeiten hinterlassen eine große Unzufriedenheit. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht in allen Bereichen möglich ist – etwa automatisierte Abläufe wie etwa am Fließband. Andererseits kann Monotonie auch hier begrenzt werden, indem Mitarbeiter durch Rotation der Einsatzfelder tätig werden. Positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass einseitige Belastungen beziehungsweise Fehlstellungen durch einseitige Belastung vermieden werden.

  • Anerkennung

Die einfachste und vermutlich günstigste Form der Leistungssteigerung: Lob und Anerkennung deiner Mitarbeiter. Gute Leistungen werden oftmals unterschätzt oder als selbstverständlich angesehen. Kritik folgt oft nur in destruktiver Form. Kritik sollte aber immer konstruktiv sein und nicht nur vorgetragen werden, wenn etwas schief läuft. Es bedarf Zeit und Anerkennung. Wenn du wertschätzend mit deinen Mitarbeitern umgehst und auch kleine Fortschritte lobst, wirst du merken, dass die Motivation steigt. Biete deinen Mitarbeitern immer wieder die Chance, eine Rückmeldung von dir zu erhalten, höre genau zu und nehme die Vorschläge deiner Mitarbeiter ernst.

  • Förderung

Neue Tätigkeitsfelder bieten nicht nur Abwechslung, sondern auch Aufstiegschancen und damit auch mehr Gehalt. Denn nur wenn deine Mitarbeiter sich ständig weiterentwickeln, ensttehen neue Möglichkeiten für dein Unternehmen, bessere Arbeitsabläufe und neue Lösungsmöglichkeiten. Zudem lernen deine Mitarbeiter nicht nur durch Weiterbildungen, sondern auch voneinander. Biete passende Weiterbildungsmöglichkeiten an und halte Absprache mit Mitarbeitern, die für neue Herausforderungen offen sind. Wichtig ist auch, dass du dir danach kurz Zeit nimmst, um die Weiterbildungstage kurz zu besprechen. Nur so findest du heraus, was für dein Unternehmen wichtig sein könnte oder ob der Veranstaltungsort auch in Zukunft in Frage kommen kann.

  • Belohnungen

Formelle Belohnungen sind geplante, strukturierte Programme, die im Laufe der Zeit wiederholt und über Jahre durchgeführt werden. Zum Beispiel Auszeichnungen wie Mitarbeiter des Monats.

Informelle Belohnungen sind spontane Formen der Dankbarkeit und Anerkennung guter Arbeit. Sie sind häufig individuell, witzig und zeichnen ein spezielles Verhalten aus. Wie z.B. besonderer Kundenservice, kostenreduzierende Ideen oder ausgezeichnetes Teamwork. Besondere Leistungen, wie das Fertigstellen eines Zwischenberichts, Projektes oder dem Abschluss eines wichtigen Verkaufs gehören dazu.

Entscheidend daran aber ist vor allem eines: Damit Motivation überhaupt funktionieren kann, muss sie persönlich und situationsbezogen ausfallen.

Passe die Belohnung der Person an: Beginne mit den persönlichen Präferenzen des Mitarbeiters und belohne ihn mit Dingen, die für ihn persönlich von Bedeutung sind. Dafür musst du dein Team aber auch relativ gut kennen. Bemühe dich also deine Mitarbeiter nicht nur, als Angestellte wahrzunehmen, sondern betrachte seine Arbeitsweise, seine Stärken und Schwächen und seine Persönlichkeit.

Passe die Belohnung der Leistung an: Belohnung sollte der Leistung gerecht werden. Natürlich sollte ein Mitarbeiter, der ein langjähriges Projekt abschließt, mehr belohnt werden als jemand, de dir lediglich einen Gefallen tut. Du solltest ebenfalls den Zeitaufwand, der in das Projekt eingegangen ist, miteinbeziehen.

Bleibe zeitnah und spezifisch: Um wirkungsvoll zu sein, muss deine Belohnungen so schnell wie möglich nach dem gewünschten Verhalten oder Resultat erfolgen. Geschieht dies erst Wochen oder Monate später, so wird die Belohnung deiner Mitarbeiter kaum zu einer Wiederholung der Handlungen motivieren. Gib immer einen Grund für die Belohnung oder ein Lob an deinen Mitarbeiter an.

 

Leistungsbereitschaft steigern: Die Mischung macht’s

Um die Leistungsbereitschaft deiner Mitarbeiter steigern zu können, bedarf es einer dauerhaften Motivation. Welche Bereiche in deinem Unternehmen von Bedeutung sind und dir in Zukunft weiterhelfen können, kannst du am besten entscheiden, wenn du in ständiger Rücksprache mit deinem Teamkollegen bleibst. Sie sind meistens näher am Geschehen als du und können mögliche Probleme oder Verzögerungen in einem Projekt schneller herausfinden.

 

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Ärger im Job: 7 Dinge, die du dir nicht gefallen lassen musst

Jeder von uns hat Tage, an denen die Motivation im Job fehlt. Doch oft vergessen wir uns selbst zu fragen, woran das eigentlich liegt. Wir werden blind für Dinge, die uns unterbewusst am Arbeitsplatz belasten und unzufrieden machen. Oft wird die eigene Unzufriedenheit und der Ärger im Job einfach verdrängt, doch der Frust wächst. Welche Dinge du dir in deinem Job nicht gefallen lassen solltest und wie du dich wehren kannst, haben wir dir hier zusammengefasst:

 

Diese Dinge solltest du nicht einfach so akzeptieren:

 

Offensichtliche Ausnutzung

Deine Arbeitszeit wird immer wieder überschritten und du machst Überstunden am laufenden Band. Für deine harte Arbeit siehst du aber keinen Cent. Von einer Ausgleichszeit hast du auch noch nichts gehört und freie Tage sind bei dir ein Fremdwort. Je länger du dich in dieser Situation befindest, desto höher wird deine Unzufriedenheit und dein Ärger ist kaum noch zu unterdrücken.

 

Was du tun kannst: Sage auch mal nein! Wenn du merkst, dass dein Zeitplan schon gut gefüllt ist, mache klar, dass dein Zeitplan schon gut gefüllt ist. Erkläre, dass andere Aufgaben sonst liegen bleiben. Trau dich ruhig auch mal deine Kollegen zu fragen, ob sie noch Freiraum für eine neue Aufgabe haben.

 

Mobbing am Arbeitsplatz

In manchen Unternehmen werden gezielt Gerüchte gestreut, einzelne Mitarbeiter wiederholt erniedrigt oder unter Druck gesetzt. Beleidigungen oder persönliche Angriffe solltest du dir auf keinen Fall gefallen lassen. Egal, ob dein Chef dir sagt, wie schlecht du deine Arbeit machst oder du dich ärgerst, weil Kollegen hinter deinem Rücken über dich reden. Auch ständige Überwachung und Fragen zu privaten Angelegenheiten musst du nicht einfach so hinnehmen.

 

Was du tun kannst: Wenn es sich um Streitereien in deinem Team handelt, versuche das offene Gespräch zu suchen. Erkläre deinen Kollegen mit klaren Worten wie du dich fühlst. Wenn du das nicht möchtest, ist dein Chef ein guter Ansprechpartner, sofern er bei diesem Problem nicht involviert ist. Vielleicht gibt es bei dir im Unternehmen aber auch einen Coach oder sogar Psychologen an den du dich wenden kannst. Wenn gar nichts hilft, solltest du dir Gedanken über einen Jobwechsel machen, denn dauerhaft wird deine Gesundheit unter dem Mobbing leiden. Auch wenn es sich für dich erstmal wie eine Niederlage anfühlt, wird das auf Dauer die beste Lösung sein.

 

Keine Wertschätzung

Positive Rückmeldungen und Feedback zu deinen Leistungen sind wichtig. Bleiben die jedoch dauerhaft aus und die Kritik an deinen Leistungen überwiegt, führt das dauerhaft zu Unzufriedenheit oder sogar Selbstzweifeln. Wenn du jeden Tag motiviert bei der Arbeit bist und dich bemühst deine Aufgaben bestmöglich zu leisten, ist es niederschmetternd, wenn dein Engagement nicht wertgeschätzt wird. Oft werden gute Leistungen aber auch einfach als selbstverständlich gesehen oder im Zeitdruck total vergessen.

 

Was du tun kannst: Du solltest dir Gedanken darüber machen, ob es sich wirklich lohnt so viel Energie in deine Leistungen zu stecken, wenn diese nicht gewürdigt werden. Frage einfach auch mal nach Feedback, wenn du der Meinung bist, dass eine positive Rückmeldung dir jetzt gut tun würde.

 

Störungen am Arbeitsplatz

Alle deine Kollegen haben sich neben deinem Schreibtisch versammelt haben, um sich über die neuesten Lästereien auszutauschen. Jemand ruft noch schnell seinen Onkel an und gratuliert ihn lautstark am Telefon. Schön und gut, wenn die Stimmung im Team auf dem Höhepunkt ist, doch du kannst dich dadurch gar nicht mehr konzentrieren. Irgendwann fängt deine Konzentration an nachzulassen und du musst dich anstrengen, die Geräusche um dich herum auszublenden. Du wirst schneller müde, bekommst vielleicht sogar Kopfschmerzen und deine Aufgaben können nicht vollständig bearbeitet werden.

 

Was du tun kannst: Sprich in einer Teambesprechung die Situation an. Dadurch bist du nicht automatisch eine Spaßbremse, denn es ist auf keinen Fall verwerflich, dass du konzentriert arbeiten möchtest. Deine Kollegen werden bestimmt Verständnis zeigen, wenn du ihnen erklärst, dass du für manche Aufgaben völlige Ruhe brauchst. Letztendlich bist du derjenige, der nachmittags länger bleiben muss, wenn deine Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt werden.

 

Plaudertaschen

Voller Konzentration, mitten in einem wichtigen Projekt kommt ein Kollege zu dir und du weißt genau: das kann jetzt wieder ein längeres Gespräch werden. "Hast du mal eine Minute für mich?" Und daraus werden gefühlte Stunden. Natürlich will man den Kollegen auch nicht abwimmeln und nimmt sich meistens die Zeit für die vermeintlich kurze Frage. Doch jede kleine Störung raubt dir Zeit und du brauchst länger, dich wieder in dein Projekt einzufinden.

 

Was du tun kannst: Klar, kurze Gespräche mit Kollegen und kleine Pausen sind wichtig, aber schwierig, wenn du gerade volle Konzentration brauchst. Hab keine Angst vor dem NEIN-Sagen, auch wenn du dich mit dem Kollegen gut verstehst. Sag ihm, dass du zu einem späteren Zeitpunkt für ihn Zeit hast oder frage ihn, ob er jemand anderes um Hilfe bitten kann. Am Ende wird es sich für dich auszahlen, du sparst dir Zeit und Stress.

 

Sexuelle Belästigung

Es gibt viele Arten von sexueller Belästigung: Witze mit sexuellem Inhalt, Kommentare über das Aussehen, Berührungen, Erpressungen und Vieles mehr. Sobald es dir unangenehm ist, kann man von sexueller Belästigung sprechen. Ob ein Kommentar bereits zu weit geht, hängt davon ab, wie der Angesprochene diesen empfindet. Oft werden vermeintlich harmlose Sprüche mit Worten, wie: "Ach komm, ist doch nur Spaß." abgetan.  Betroffene haben Angst, fühlen sich alleine und sie können auf längere Sicht sogar psychische Probleme entwickeln. Sich auf seine Arbeit zu konzentrieren wird bei langanhaltender Belästigung immer schwieriger.

 

Was du tun kannst: Du solltest auf keinen Fall Kommentare oder Verhaltensweisen, durch die du dich angegriffen fühlst, dulden. Auch wenn du denkst, dass du keine Handlungsmöglichkeiten hast, versuche Herr der Situation zu werden. Sätze, wie: "Hör auf, ständig mein Aussehen zu kommentieren." oder "Ich will, dass du mich jetzt in Ruhe lässt." können dir schon helfen. Versuche auch Kollegen zu finden, die dir in solchen Situationen helfen und als Zeuge agieren können. Wenn diese Versuche keine Wirkung zeigen, sprich mit deinem Arbeitgeber über die Situation. Nimmt dieser dein Anliegen nicht ernst, kannst du in Deutschland bei der Antidiskriminierungsstelle eine Beschwerde einreichen.

 

Schlechte Bezahlung

Deine Arbeit macht dir Spaß, doch die Bezahlung lässt zu wünschen übrig? Die ständige Sorge, ob die eigenen Kosten alle abgedeckt werden können, führen Studien sogar zu Schlafstörungen. Oft überwiegt einfach die Angst, zu viel Geld für die eigenen Tätigkeiten zu verlangen oder die Zweifel, dass ein anderer Bewerber deinen Job übernehmen könnte. Nicht immer lässt sich an deiner Bezahlung etwas ändern, doch es gibt Dinge, die du versuchen kannst, um ein höheres Gehalt zu bekommen.

 

Was du tun kannst: Bei Berufen mit Tarifvertrag ist der Termin für eine Gehaltserhöhung festgeschrieben. Rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist beraten Angestellte und Arbeitgeber über neue Löhne. Bei Angestellten ist eine Gehaltserhöhung oft Sache eigener Initiative - ungewöhnlicher Arbeit und guter Argumente. Du kannst einen besser bezahlten Kollegen als Vorbild heranziehen und deinem Chef sagen: "Ich würde auch gerne dahin kommen, könnten Sie mir erklären, wie ich das schaffe?", wenn es keine objektiven Gründe dafür gibt. Vielleicht ergibt sich aus dem Gespräch auch eine Möglichkeit durch eine Weiterbildung oder Sonderaufgaben das Gehalt etwas aufzustocken. Natürlich kannst du dich auch nach einem neuen Job umsehen und etwas Neues ausprobieren. Trotzdem solltest du den Job wählen, der dir Freude bereitet und nicht der, bei dem du am meisten verdienst.

 

Fazit:

Generell gilt: Wenn du merkst, dass du unzufrieden bei deinem aktuellen Arbeitgeber bist und du dich nur noch zur Arbeit quälst, halte Ausschau nach neuen Jobs, die für dich interessant sein könnten. Es bringt nichts, sich durch den Arbeitsalltag zu quälen, dich nur noch zu ärgern und auf Dauer kaputt zu machen.

 

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Facharbeiter, wo seid ihr? - Meister statt Master

Für Arbeitgeber wird es immer schwieriger ihre Ausbildungsstellen zu besetzen und künftige Nachfolger und Facharbeiter zu finden. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Studium statt einer Ausbildung. Die Unternehmer kritisieren die zunehmenden akademischen Karrieren der vergangenen Jahre: "Wir brauchen wieder mehr Meister und weniger Master."

 

Trend: Studium statt Ausbildung

Die Universitäten in Deutschland sind voll. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Anzahl der Studienanfänger fast verdoppelt:

  • 2002: 37%
  • 2017: 56%

Erst im April errechnete das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln: 314.800 Arbeitskräfte aus den Bereichen: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, fehlen. In Bauberufen, sowie in einigen Gesundheits- und Pflegeberufen, kommt es ebenfalls zu Engpässen. Betrieben fällt es immer schwerer Nachwuchstalente für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Die Fachkräfte von Morgen bleiben aus.

  • 2016: 43.478 unbesetzte Ausbildungsstellen
  • 2017: 48.937 unbesetzte Ausbildungstellen

Auch der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Handwerk, Hans Peter Wollseifer kritisiert den Mangel an Informationen rund um die Berufsausbildung. Es soll nicht nur über rund 15 Handwerksberufe in Schulen informiert werden. Denn mittlerweile gibt es 130 verschiedene Handwerksberufe mit ganz verschiedenen Herausforderungen. Er ist fest überzeugt davon, dass Schüler mit ein bisschen Unterstützung und einem entsprechenden Talent einen Beruf finden, der sie in der Zukunft weiterbringt.

 

Studienabbrecher

Weit verbreitet ist der Gedanke, dass ein Studium besser als eine Ausbildung ist. Doch viele der Studenten merken während ihres Studiums, dass ihnen das Studienfach eigentlich nicht liegt oder einfach keinen Spaß macht. Das Fach wird gewechselt oder ein neues Studium begonnen. Erschreckend ist auch, dass fast jeder dritte Bachelor Student im Studium scheitert.Die Enttäuschung nach dem Bachelor oder dem Master Studium ist oft groß: eine nervenzehrende Jobsuche. Langes Gesuche, schlechte Bezahlung und gerade einmal sechs Prozent der Bachelor Absolventen ohne Berufserfahrung schaffen den direkten Anschluss ins Berufsleben.

Auch Julian Nida-Rümelin, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat bei seinen Schülern einen deutlichen Trend bemerkt: In Kultur-, Natur- und Geisteswissenschaften sieht der Verdienst ca. zwei Jahre nach dem Studium nicht so rosig aus: weniger als 20.000 Euro brutto im Jahr. Außerdem beobachtet er einen wachsenden Anteil an Juristen, die nicht als Juristen arbeiten. Mittlerweile sind es sogar ca. ein Drittel, die auf andere Berufsfelder zurückgreifen müssen. Bei dem Massenfach BWL sieht die Lage nicht besser aus, Philosophie und weitere Studiengänge folgen diesem Trend ebenso.

 

Viele Abiturienten, weniger Facharbeiter

Für die Politik war die Lösung klar: Facharbeiter finden funktioniert mit mehr jungen Menschen, die studieren. Internationale Vergleiche über Akademiker Raten oder Abiturquoten wurden immer wieder diskutiert. Angefangen hat es mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Deutschland eine "Akademisierungslücke" unterstellt hat. Deutschland hat laut Statistik weniger Hochschulabsolventen als andere Länder. Das Problem bei dieser Bilanz ist jedoch, dass Schulabgänger in Deutschland, die eine Berufsausbildung machen, falsch eingeordnet werden. Sie können im Gegensatz zu anderen Ländern Berufe in ihrer Ausbildung erlernen, die sonst einen akademischen Abschluss erfordern würden.

 

Vergleich der Jugendarbeitslosigkeit

Oft wird Deutschland in der Bildungspolitik mit den Ländern Schweden und Finnland verglichen. Dort ist die Akademiker Quote höher, jedoch auch die Jugendarbeitslosigkeit. Im Jahr 2017 sind über 20 Prozent der Jugendlichen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Deutschland : 6,8 %
Schweden : 17,8 %
Finnland : 20,1%

 

Gleiche Chancen

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat eine Studie veröffentlicht, die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgestellt wurde. Aus dieser geht hervor, dass die Chancen von Absolventen einer Berufsausbildung, wie Meister oder Fachwirt gleich zu denen der Arbeitnehmer mit Bachelor- oder Master-Abschluss sind. Zudem hat die Studie gezeigt, dass für die meisten Unternehmen bei einer Beschäftigung mit Führungsverantwortung, ein Hochschulabschluss keinesfalls Pflicht ist.

 

Fachkräfte werden rares Gut

Die Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zeigt auch, dass 440.000 Fachkräfte fehlen. Laut einer Prognose-Untersuchung werden im Jahr 2030 um die 3 Millionen Facharbeiter fehlen . Heute könnte die Wirtschaftsleistung in Deutschland schon um bis zu 30 Milliarden Euro gestiegen sein, wenn diese Stellen besetzt wären. Eine Umfrage ergab: 60 Prozent aller Betriebe werten den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko.

Nachfolger gesucht

Für viele Geschäftsführer ist klar: das Unternehmen soll weitergeführt werden, wenn die Rentenzeit ansteht. Doch nicht jeder hat Familienmitglieder, die bereit dazu sind, diese Aufgaben zu übernehmen. Arbeitgeber brauchen Menschen mit Berufserfahrung und einen Chef, der sein Handwerk versteht und mit anpackt. Im Jahr 2022 werden geschätzte 150.000 Firmen mit guter Substanz zu übernehmen sein. Eine Chance für Auszubildende, die nach ihrem Meister oder Fachwirt im Betrieb bleiben und dort Karriere machen wollen.

 

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Team Coaching – Werte vermitteln und Mitarbeiter verbinden

Als innovatives Unternehmen sollte dir die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter am Herzen liegen. Denn nur wer zufrieden und gerne arbeitet, leistet auch langfristig eine gute und erfolgreiche Arbeit. Gerade deinen Nachwuchstalenten ist es wichtiger denn je, sich bei der Arbeitsstelle wohl zu fühlen und sich als Teil des Ganzen zu verstehen.

Zusammenarbeit bedeutet, die Mitarbeiter müssen untereinander gut funktionieren, sich ergänzen und auch menschlich miteinander zurecht kommen.
Teamwork ist jedoch mehr, als einfach nur zusammenarbeiten, gemeinsam im Meeting sitzen oder sich Projekte teilen. Jeder deiner Mitarbeiter ist in bestimmten Bereichen besonders stark und nur gemeinsam kann die volle Stärke deines Teams entfaltet werden.

Die Zeit, die du aktiv in deine Mitarbeiter investierst, wird sich positiv für dich auszahlen: die Produktivität wird gesteigert,  Abläufe werden optimiert und die Talente deiner Mitarbeiter werden optimal eingesetzt.

Wie kannst du also deine Mitarbeiter motivieren und das Teamgefühl stärken?

 

Wochenplanung

Damit alle Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind, bespreche neue Projekte oder Projekte in Bearbeitung, einmal in der Woche. Beziehe wenn möglich alle Mitglieder deines Teams in die Wochenplanung mit ein. So haben alle die Möglichkeit, sich an der zeitlichen Gestaltung zu beteiligen und einen Überblick zu erhalten, was noch gemacht werden muss oder wo es vielleicht noch hängt. Zusammen werden Probleme besser erkannt und es kann geklärt werden, wie das Team in Zukunft besser vorgehen kann. Wenn du immer im Blick hast, an welchen Projekten gearbeitet wird und du die Rücksprache zu deinen Mitarbeitern suchst, geht kein Problem einfach unter.

 

Neuer Blickwinkel

Zeige deinen Mitarbeitern, dass du ihnen vertraust und du ihnen auch etwas zutraust. Versuche dein Team für neue Arbeitsweisen zu begeistern, wenn du merkst, dass ihr nicht so richtig vorankommt. Lass dich auf Vorschläge und neue Ideen ein. Du kannst auch die Zusammenstellung deines Teams oder die Aufgabenverteilung verändern und einfach mal beobachten, was passiert. Wenn ein Mitarbeiter, der zuvor für eine Aufgabe zuständig war, einen Kollegen bei seiner Herangehensweise an diese Aufgabe verfolgt, wird er einen neuen Blickwinkel erhalten. So kann ein Raum für neue Perspektiven geschaffen werden.

 

Feedback

Damit ist nicht nur negatives Feedback gemeint, wie es leider oft der Fall ist. Auch positives Feedback, Anregungen und Lob sind wichtig für dein Team. Biete deinen Mitarbeitern immer wieder die Chance, eine Rückmeldung von dir zu erhalten, höre genau zu und nehme die Vorschläge deiner Mitarbeiter ernst. Wenn deine Mitarbeiter merken, dass du sie wertschätzt, werden sie das bei dir genau so tun. Verbesserungen oder auch kleine Veränderungen, die dir positiv auffallen, kannst du ruhig erwähnen.

 

Mitarbeit

Wenn du dich als Chef nur um Managementaufgaben kümmerst und dein Team nur von außen betrachtest, erhältst du keinen guten Einblick in die Arbeitsverläufe deiner Mitarbeiter. Du bekommst nicht mit, wenn es Probleme bei einzelnen Mitarbeitern gibt, die Abläufe in der Praxis nicht so umsetzbar sind, wie zuvor geplant oder ein Mitarbeiter viel mehr Arbeit übernimmt, als ein anderer. Deshalb ist der Kontakt zu deinem Team so wichtig, denn vergiss nicht: du bist Teil deines Teams und hast in der Hand, wie erfolgreich es schlussendlich ist.

 

Pausen

Ab und zu gemeinsam zu Mittag essen oder einfach nur einen Kaffee trinken, schafft Platz für Austausch und steigert den Teamgeist. Die Atmosphäre untereinander wird verbessert und dadurch auch die Leistungsfähigkeit deiner Mitarbeiter.

 

Zeitmanagement

Um dein Team zu unterstützen, ist es sinnvoll, sich über Zeitmanagement zu unterhalten und Zwischenziele für ein größeres Projekt festzulegen. Erstellt zusammen einen groben Zeitplan, sodass ihr einen guten Überblick über die wichtigsten Ziele habt. Der zuständige Mitarbeiter kann somit verfolgen, wie er voran kommt und du weißt genau, wie der aktuelle Stand des Projektes ist. Das erleichtert nicht nur dir, sondern auch deinem Mitarbeiter die Arbeit. Setze Prioritäten für die wichtigsten Aufgaben und mache deutlich, welche Projekte für dich Vorrang haben. So geht keine Zeit verloren, die für weniger wichtige Aufgaben aufgebracht wird.

Letztendlich gilt: Gib deinem Team, die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, neue Lösungsansätze auszuprobieren und zeige ihnen deine Wertschätzung. Bleibe offen für Neues und lass dich von deinem Team inspirieren, denn nur so entstehen neue Ideen und Wachstum. Wenn du es schaffst, dass deine Mitarbeiter nicht nur dir, sondern auch sich selbst vertrauen, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Weg!

 

 

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Azubis für das eigene Unternehmen finden

Ist Ihr Unternehmen attraktiv für Azubis?

Azubis für das eigene Unternehmen finden

Unternehmen kämpfen um sie: die 18- bis 30-Jährigen.

Egal ob Werbung für ein Produkt oder Personalmarketing: Junge Talente, die neuen Nachwuchskräfte von Morgen, gilt es zu gewinnen. Schüler, Studierende, Azubis, junge Führungskräfte und Menschen Ende der Zwanziger, die gerade ihr Studium abgebrochen haben.

 

Wie können Sie mit Ihrem Unternehmen also genau diese Leute erreichen?

Wo Sie junge Leute erreichen können, ist klar: über Social Media.
Kommunikation mit Ihren Bewerbern muss schnell funktionieren, dabei aber so individuell wie nur möglich sein.
Wichtig hierbei ist Authentizität: Versuchen Sie sich bei der Präsentation Ihres Unternehmens nicht zu verstellen. Sie möchten als Experte wahrgenommen werden, also geben Sie den Bewerbern das Gefühl verstanden zu werden. Antworten auf die Fragen der Bewerber kommen gut an. Hier bieten sich Chatmöglichkeiten oder Kontaktformulare an.

Herausforderung und Vorteil zugleich: deine Bewerber immer und überall erreichen, ohne sie mit Infos und Werbung zu überfluten

Du hast sie bestimmt schonmal gesehen: Fotos und Videos von Veranstaltungen und Ausflügen oder ein leckeres Mittagessen, das auf der Facebookseite eines Unternehmens gepostet wurde. Neue Möglichkeiten zur Inspiration und Integration in vielen Situationen bieten den Mitarbeitern eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Zufriedene Mitarbeiter und eine positive Stimmung brennen sich in die Köpfe Ihrer zukünftigen Bewerber ein und verleiten sie eher dazu sich in Ihrem Unternehmen vorzustellen.

Ob in der Schule, beim Cafébesuch mit Freunden oder bei der aktuellen Arbeitsstelle, Ihre Talente sind rund um die Uhr online aktiv und genau dort müssen diese erreicht werden.

Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Kompetenzen, Profilen und Lebensläufen ist ein wichtiger Schritt bei Ihrer Talentsuche. Um Ihre Chancen wahrnehmen zu können, sollten Sie Ihre Personalsuche und -auswahl erweitern und verändern.

 

Mit Stellenanzeigen auf Facebook, bietet sich dir die Möglichkeit, zielgerichtet Bewerber für Ihr Unternehmen zu gewinnen und mehr Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen zu lenken.

 

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