Mitarbeiter dringend gesucht! Diese Branchen suchen jetzt Verstärkung

Viele Unternehmen kämpfen momentan mit den Folgen der COVID-19-Pandemie. Zahlreichen Firmen droht das Ende und damit verbunden sind natürlich auch Arbeitnehmer, die jetzt um ihren Job bangen.

Doch nicht in allen Branchen hat das Coronavirus zum Stillstand geführt. Einige Branchen profitieren von der Krise und erleben zurzeit eine Hochkonjunktur. In welchen Branchen händeringend Mitarbeiter gesucht werden und ob ein beruflicher Wechsel jetzt wirklich Sinn macht, klären wir im folgenden Blogartikel.

 

Kontaktbeschränkung und Ausgangsbeschränkungen

Nicht nur in Deutschland schränkt das Coronavirus momentan das öffentliche Leben stark ein. In vielen Ländern auf der ganzen Welt sieht es ähnlich aus. Restaurants, Cafés, Discotheken, Spielhallen und Unmengen anderer Dienstleister müssen aktuell noch mindestens bis zum 03.05.2020 geschlossen bleiben.

 

Mehr als 650.000 Betriebe in Kurzarbeit

In Deutschland haben bereits mehr als 650.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Das hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bekannt gegeben. Wie viele Menschen damit von der Kurzarbeit betroffen sind, lässt sich momentan noch gar nicht genau beziffern. Doch es gibt zum Glück auch die andere Seite - Branchen, die einen richtigen Zuwachs fahren, wie zum Beispiel die Discounter und Supermärkte.

Die Unternehmen der Branche suchen dringend neue Mitarbeiter in den Bereichen Logistik, Verkauf und Warenverräumung. Allein der Discounter-Riese Aldi hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen bereits rund 2.200 Teilzeitkräfte eingestellt, um den Ansturm in den Ladenlokalen standzuhalten.

Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche gibt es hier.

 

Erntehelfer für die Landwirtschaft

Auf Deutschlands Feldern wächst und gedeiht es und im Regelfall kommen rund 300.000 Erntehelfer in die Bundesrepublik, um auf unseren Feldern Obst, Gemüse und Wein zu ernten. Doch durch die Reisebeschränkungen sind es dieses Jahr weitaus weniger. Dank strengen Hygieneregeln durften die vergangenen Tage mehrere zehntausend Erntehelfer aus Osteuropa einreisen, diese decken aber weitaus nicht den Bedarf an Helfern.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Online-Plattform (www.daslandhilft.de) ins Leben gerufen. Über das Suchportal können Landwirte regional nach Helfern suchen.

 

Bekanntes Problem verschärft sich - Pflegekräfte gesucht

Dass wir in Deutschland einen akuten Mangel an fachkundigem Pflegeperson haben, sollte mittlerweile jeder Einzelne mitbekommen haben. Allein im Bundesland Nordrhein-Westfalen fehlen zuletzt etwa 10.000 Vollzeitkräfte in der Pflege. Viele Kliniken setzen momentan darauf, Personal, welches bereits in Altersteilzeit oder sogar bereits in Rente ist, wieder zu reaktivieren. Das Bundesfamilienministerium hat die "Ausbildungsoffensive Pflege" ins Leben gerufen und möchte damit junge Menschen wieder für einen Beruf in der Pflege begeistern. Eine Ausbildung oder Weiterbildung in dem Bereich kann sich also auf Dauer lohnen.

Warum immer mehr Ausbildungsplätze nicht besetzt werden - thematisieren wir in diesem Blogartikel.

 

Sonderschichten für unseren Schutz

Pharmazie und Medizintechnik Unternehmen fahren zurzeit zahlreiche Überstunden. Auch saarländische Firmen haben ihre Produktionen kurzfristig umgestellt und helfen bei der Herstellung von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln. Viele Produktionsfirmen bieten mittlerweile Nebenjobs an, die ohne große medizinische Vorkenntnisse angetreten werden können.

 

Nicht nur Pizza wird an die Haustür geliefert

Dass der Lieferfahrer uns die heißersehnte Pizza bis nach Hause bringt, ist ja schon lange keine Neuerung mehr. Hingegen sind Lebensmittel- oder Verbrauchsgüterlieferungen noch seltener. Viele Supermärkte bieten diesen Dienst schon seit Jahren an und erst jetzt in der Pandemie blüht dieses Geschäft richtig auf. Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen treiben die Onlinebestellungen der Händler in die Höhe. Diese Bestellungen wollen natürlich dann auch frisch und zeitnah zum Verbraucher. Daher werden Boten für diese Lieferungen händeringend gesucht. Auch kleine, regionale Läden starten ihr Onlinegeschäft und digitalisieren sich. Waren werden über soziale Medien oder sogar kleine Online-Shops angeboten, um zumindest einen Teil des normalen Einkommens einzufahren. Auch wir mit Jobsocial helfen und bauen kleine Online-Shops für regionale Unternehmen auf.

 

Zusammenfassend bliebt also zu sagen, dass viele Unternehmen vor einer schweren Zeit stehen. Seit vergangenem Montag dürfen erste Läden wieder Schritt für Schritt öffnen. Das Coronavirus wird uns allerdings noch ziemlich lange begleiten und unseren Alltag einschränken. Einige Branchen profitieren aber von der Lage und erfahren einen richtigen Boom. Wie sich die Lage im Einzelnen entwickelt, steht allerdings noch in den Sternen und erst die Zukunft wird es bringen.

 

Bleibt gesund!
Euer Jobsocial-Team


10 Arbeitstypen, die jeder kennt: Welcher bist du?

In jedem Job gibt es Arbeitstypen, die dir manchmal den Tag etwas schwerer machen. Ob sie dich den ganzen Tag bequatschen oder dir die Ohren über ihren Mann ausheulen, Arbeiten wird zur Geduldsprobe. Die 10 nervigsten Arbeitstypen, die bestimmt auch in deinem Büro sitzen, haben wir dir hier aufgelistet:

 

Typ 1: Der "Sonnenschein"

Dieser Arbeitstyp startet seinen Tag immer gut gelaunt. Nichts kann ihn aus der Ruhe bringen. Voller Begeisterung erzählt er dir wie toll das Wochenende war und wie schön das Wetter heute ist. Nichts kann seine Stimmung trüben und auch bei Stress gilt: "positive vibes only". Nichts gegen gute Laune, aber wenn du gerade einen schlechten Tag hast und von der Seite dauerhaft angegrinst wirst, sinkt deine Stimmung nur noch mehr.

 

Quelle: Giphy

 

Typ 2: Dr. Oberschlau

Egal um welches Thema es sich handelt, der Besserwisser kennt sich mit allem aus. Zumindest glaubt er das. Natürlich hat er auch immer die perfekte Lösung parat, auch wenn du ihn eigentlich nicht gefragt hast. "Sehe ich aus wie ne Bratwurst oder wieso gibst du deinen Senf dazu?" Wäre manchmal ein echt angebrachter Satz.  Schlaue Sprüche und Wörter, die du höchstens in deiner Abiturprüfung mal gehört hast, sind bei diesem Typ im Standard Wortschatz.

Quelle: Giphy

 

Typ 3: Die Labertasche

Wer kennt sie nicht? Du kennst mittlerweile ihr komplettes Privatleben und jeden einzelnen Gedanken, der ihr durch den Kopf schwirrt. Egal, ob sich das Gespräch nur um die passende Kaffeesorte handelt, die neuen Angebote im Supermarkt oder die neuesten Lästereien, für die Labertasche gibt es immer etwas zu berichten. Ob es dich interessiert, ist ihr dabei erst einmal egal. Du wolltest eigentlich nur kurz ein Blatt Papier holen und schon geht es wieder los: Bloß keinen Augenkontakt mit ihr eingehen, sonst kannst du dir die nächste halbe Stunde durcharbeiten erstmal abschminken.

Quelle: https://www.youtube.com/heyiris

 

Typ 4: Der Verpeilte

Vergesslich sind wir doch alle ein wenig, doch der Verpeilte treibt es auf die Spitze. So kommt er morgens zur Arbeit und vergisst erstmal seinen Schlüssel oder seinen Geldbeutel. Wochenlang wird über den Grillabend geredet, der ansteht und wer hat natürlich wieder nichts mitbekommen? Klar, der Verpeilte. Namen merken ist bei ihm sowieso nicht drin, also darfst du von ihm auch nicht erwarten, dass er deinen irgendwann mal lernt. Wenn er nach einem Stift gefragt wird, muss er erstmal seinen Schreibtisch leer räumen, um in seinem Chaos irgendetwas zu finden. Generell ist er immer zu spät und bei Teambesprechungen kommt er in letzter Sekunde, verschwitzt und außer Atem. Wäre sein Kopf nicht angewachsen, würde er den wahrscheinlich auch noch verlieren.

Quelle: Giphy

 

Typ 5: Der Sesselpupser

Dieser Typ weiß genau, wie man am besten beschäftigt aussieht. Er weiß, wie man schwierige Aufgaben an Teammitglieder weitergibt und für den Praktikanten hat er direkt eine ganze Liste mit Aufgaben geschrieben, auf die er keine Lust hat. Für ihn zählt: möglichst viel Erfolg für so wenig Arbeit wie möglich. Bei Kollegen ist er meistens nicht so beliebt und bereitet ihnen schlaflose Nächte. Trotzdem ist der Sesselpupser geschickt in seiner Vorgehensweise und kann seine Arbeitsweise durchziehen, ohne dass es jemand merkt.

Quelle: Giphy

 

Typ 6: Der Dramatische

"Seht ihr, ich hab es kommen sehen!" ist wahrscheinlich der meist genutzte Satz dieses Arbeitstypen. Er schiebt schon Panik, sobald es noch keinen einzigen Grund zur Sorge gibt, aber wenn dann mal etwas schief geht, ist er ganz vorne mit dabei. Grüßt der Chef morgens mal nicht mit einem freundlichen "Hallo." bedeutet das für ihn ganz deutlich: Massenkündigungen stehen an. Alles wird gedeutet, interpretiert und noch jede so kleine Bewegung wird analysiert. Meistens werden die Kollegen damit angesteckt und es entstehen Sorgen, wo vorher noch keine waren. Nicht unbedingt das, was man sich in seinem Arbeitsalltag wünscht.

Quelle: Giphy

 

Typ 7: Der Ideenklauer

Lorbeeren ernten, die dem Ideenklauer eigentlich nicht zustehen, ist seine Devise. Er tut alles dafür, Informationen und Ideen aufzugreifen, mit denen er punkten kann. Sobald seine Taktik auffällt, wird er im Team schnell verbannt. Entweder verfolgt er dann die Strategie, von nichts zu wissen oder er findet Kollegen, die seine unlogischen Erklärungen unterstützen.

Quelle: Giphy

 

Typ 8: Der Gesunde

Dieser Typ spricht rund um die Uhr über Essen und Sport. Bevor er überhaupt an seinem Arbeitsplatz ankommt, schwitzt er schon eine Stunde im Fitnessstudio oder fährt sogar mit dem Rad zur Arbeit. Den grünen Smoothie hält er für Vitaminnotstände natürlich immer bereit. Dein Mittagessen genau analysieren, bevor du essen darfst, gehört ebenfalls zu seinen Spezialitäten. Dass Pizza zum Mittagessen nicht die gesündeste Wahl war, wusstest du aber schon vorher und dass Fleisch von Tieren kommt, ist für dich auch eine totale Überraschung. Der Gesunde hat für jeden deiner Kollegen schon eine Strategie entwickelt, wie er dich zu einem super gesunden Menschen machen wird.

Quelle: https://www.youtube.com/erikshaw

 

Darauf erstmal ein Bier.

Quelle: Telegraph UK

 

Typ 9: Der Geist

Bei diesem Arbeitstyp weiß man entweder gar nicht, ob er überhaupt im selben Unternehmen arbeitet oder ob er jemals lacht. Er hält sich so bedeckt wie möglich und versucht soziale Situationen zu vermeiden. Unterhaltungen mit Kollegen sind bei ihm eine Seltenheit und oft wirkt er, als ob er eigentlich gar keine Lust auf seinen Job hat.

Quelle: socialmediaforcolleges.com

 

Typ 10: Der Überforderte

Der Überforderte rennt von Termin zu Termin, von der Kaffeemaschine zurück ins Büro und das gefühlte zehn Mal am Tag. Schon auf dem Weg zum nächsten Meeting, fragt er noch schnell Kollegen, ob jemand Haargel für ihn hat. Telefonieren während er sein Brötchen isst und dabei noch auf Toilette gehen ist für ihn normaler Alltag. Auch aus vermeintlich ruhigen Situationen kann er die Stresssituation schlechthin fabrizieren. Dabei wird immer ordentlich geflucht und sich über Gott und die Welt aufgeregt. Bei diesem Arbeitstypen fragt man sich, ob er einfach nur zu viel Kaffee getrunken hat oder er einen neuen Schrittrekord erreichen will.

Quelle: https://www.youtube.com/heyiris

 

 

Aber sind wir doch mal ehrlich, diese Arbeitstypen machen unsere Arbeit doch ein wenig amüsanter. Bei welchem Typ hast du dich am meisten wiedererkannt?

 

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Das Social Media Event - eine echte Erfolgsveranstaltung im Saarland!

Das Social Media Event - eine echte Erfolgsveranstaltung im Saarland!

Am 27.03.2020 findet die 4. Ausgabe des erfolgreichen Social Media Event Saarland statt. Die Nachfragen bei den letzten drei Veranstaltungen des Social Media Events (2x Congresshalle Saarbrücken / 1x Stellwerk 13 Eppelborn) war so hoch, dass alle Veranstaltungen nach kurzer Zeit ausverkauft waren.

Lassen auch Sie sich das kommende Event nicht entgehen und sichern Sie sich bereits jetzt Ihre Tickets:

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Rückblick: So war es bei den letzten Social Media Events

1. Social Media Event
Congresshalle Saarbrücken
2. Social Media Event
Congresshalle Saarbrücken
3. Social Media Event
Stellwerk 13 in Eppelborn

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer des 3. Social Media Events am 31.01.2020 begann das Event mit einer Präsentation von Hamed Farhadian, Inhaber der SEO Agentur SEOeffekt. Sein Vortrag handelte vom Thema Online Marketing mit SEO, wobei er einen tiefen Einblick in seine Sammlung an SEO Tools gewährt hat, mit denen er Webseiten für Suchmaschinen wie Google optimiert und ganz nach oben bringt.

Aufgrund der zahlreichen Nachfragen wurden die Präsentationsfolien online gestellt und können hier abgerufen werden: https://seoeffekt.de/tipps-tools-erfolg-online-marketing-seo

Direkt im Anschluss ging es weiter mit einem Vortrag von Sven Herzog von Medien Saar, der bereits bei den vorherigen Social Media Events mit seinem Wissen über erfolgreiches Storytelling mit Facebook & YouTube Videos den Teilnehmern hilfreiche Tipps geben konnte.

Um ca. 12 Uhr gab es im Stellwerk 13 dann eine kleine Essenspause – serviert wurden Chilli con carne sowie diverse Snacks und Häppchen.

Anschließend ging Andreas Kahl von Wellenlänge Kahl + Nekat GbR, der extra aus Hamburg angereist war, näher auf das Thema Employer Branding ein und erläuterte, wie man aus seinem Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke macht.

Zum Abschluss ging es um das Thema Social Recruiting, bei dem Marcus Krämer, Geschäftsführer von FIVE Marketing und dem Produkt Jobsocial genauer auf die Bewerbersuche und das aktuelle Thema des Fachkräftemangels einging. Neben hilfreichen Tipps für die richtige Bewerbersuche mit Facebook und Co. gab es auch Praxistipps zur richtigen Stellenanzeige.


Du willst ebenfalls mehr darüber erfahren, wie du die sozialen Medien, wie Facebook, Instagram, YouTube oder auch Google effektiv für dein Unternehmen einsetzen kannst? Das nächste Social Media Event Saarland findet bereits am 27.03.2019 im Stellwerk 13 in Eppelborn statt. Erfahre mehr über aktuelle Trends und neue Strategien, z.B. wie du Fachkräfte für dein Unternehmen gewinnst, Tipps zum Social Recruiting, Google Ads und vieles mehr.

Dich erwarten spannende Vorträge, du hast die Möglichkeit dich mit Social Media Experten auszutauschen und Fragen zu stellen und es gibt reichhaltig Getränke und ein leckeres Mittagessen.

Sichere dir jetzt deinen Platz und sei mit dabei!

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Frau erzählt Freundin von ihren Sorgen

Gekündigt worden - was du jetzt tun musst

 

Viele Menschen, die gekündigt wurden, stehen erst einmal unter Schock. Sie wissen nicht wie es weitergehen soll, wo sie sich bewerben sollen und ob sie überhaupt noch jemand einstellen möchte. Wenn du von deiner Kündigung erfährst, sollte der erste Schritt der Weg auf das Arbeitsamt sein, um Formalitäten zu klären und dich als arbeitssuchend zu melden. Solltest du das nicht machen, drohen dir Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld. Deshalb erklären wir dir, was du tun musst. Außerdem findest du hier Tipps für deinen Neustart im Job.

 

5 % der Deutschen sind arbeitslos

Obwohl die Arbeitslosenquote in den letzten Jahren zurückgegangen ist, liegt die Arbeitslosenzahl in Deutschland im November 2019 noch bei 5 %, das sind umgerechnet ca. 2,3 Millionen arbeitslose Menschen.

Als "arbeitslos" definiert man die Menschen, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, jedoch eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und sich bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet haben. Aber nicht jeder, der nicht arbeitet, ist arbeitslos. Zu den nicht arbeitslosen Menschen gehören zum Beispiel Hausfrauen oder Hausmänner, schulpflichtige Kinder und Jugendliche, Studenten und Rentner.

Wer wegen seiner Gesundheit nicht arbeiten kann, bekommt einen Krankenschein und daraufhin seinen Lohn von seiner Arbeitsstelle. Ab dem 43. Tag bezahlt die Krankenkasse dir Krankengeld. Das Krankentagegeld wird mit Leistungen anderer Träger verrechnet und maximal in der Höhe des durchschnittlichen Nettoeinkommens im letzten Jahr vor der Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit gehören Bandscheibenvorfälle, psychische und Magen-Darm Erkrankungen. Kann jemand gar nicht arbeiten, weil er zum Beispiel einen schweren Unfall hatte, dann ist er arbeitsunfähig. Laut Studien ist das fast jeder Zehnte. Arbeitsunfähigkeit bedeutet, das eine Person aufgrund ihrer Krankheit oder psychischen Situation nicht mehr in der Lage sein wird einen Job auszuüben. 

 

Gekündigt? Neue Wege einschlagen

Mache dir erstmal ein paar Gedanken in welche Richtung du gehen möchtest. Kannst du mit deiner Ausbildung oder deinem Studium einen neuen Weg einschlagen oder möchtest du das Gleiche wie vorher machen? Das ist eine schwere Frage, deshalb gibt es viele Möglichkeiten, die du in Betracht ziehen kannst, wenn du dir unsicher darüber bist, welchen Weg du zukünftig gehen möchtest. Du könntest ein freiwilliges soziales Jahr machen, Praktika oder Probe arbeiten.

Da die Kündigungsfrist in Deutschland vier Wochen beträgt, hast du ja ein wenig Zeit, um dir Gedanken darüber zu machen. Was oft hilft, ist sich selbst einmal realistisch selbst einzuschätzen. Da helfen so Fragen wie: Was kann ich? Was will ich?

 

Augen aufmachen: Stellenangebote finden

Wenn du weißt, in welche Richtung du gehen möchtest, ist der nächste Schritt im Internet bei z.B der Jobbörse oder Indeed nach Stellenangeboten zu suchen. Soziale Medien wie Facebook und Instagram sind bei der Suche von Stellenangeboten auch eine große Hilfe. Auf unserer Facebook Seite findest du viele aktuelle Stellenangebote, bei denen du dich direkt vom Handy aus bewerben kannst. Bei sowas hilft einfach Augen aufmachen und sich umhören. Wenn du einen Betrieb gefunden hast, der in Frage kommt, solltest du eine Bewerbungsmappe anlegen.

Bewerbung passend zur Arbeitsstelle schreiben

In die Bewerbungsmappe gehört dein Anschreiben, deine akademischen Zeugnisse, die Arbeitszeugnisse und ein Bewerbungsfoto. Wichtig ist, dass die Bewerbung auf die Stellenausschreibung abgestimmt ist. Der Leser soll merken, dass du dich wirklich für den Job interessierst. Wenn du deine Bewerbung an viele Unternehmen gleichzeitig sendest, erhöht das natürlich die Chancen schnell Arbeit zu finden. Falls du noch Fragen hast, kannst du dich an die Agentur für Arbeit wenden, sie bieten Bewerbungstraining und lesen auch auf Wunsch deine Bewerbung durch. 

 

Arbeitssuchend: Grundregeln des Bewerbungsgespräches

Wenn du Glück hast und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurdest, solltest du auf die Fragen vorbereitet sein und die drei Grundregeln beachten: 

  1. Ein gepflegtes Äußeres, denn der erste Eindruck ist der wichtigste.
  2. Gute Kenntnisse über das Unternehmen, denn wenn du solche Informationen in das Gespräch einbringst, punktest du automatisch.
  3. Ein überzeugendes Erscheinungsbild und konkrete Kenntnisse dessen, was du selbst zu bieten hast.

 

Kopf hoch, auch wenn die Jobsuche sich zieht

Falls du noch nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurdest, ist das gar nicht schlimm, denn jetzt kannst du deine Zeit perfekt nutzen um z.B. fehlende Sprachkenntnisse aufzubessern, dich weiterzubilden oder Messen zu besuchen. Jedoch kann es dich belasten, Absagen zu bekommen, deshalb findest du hier 5 Tipps gegen Bewerbungsfrust. Falls sich die Suche nach einer neuen Arbeit länger als erwartet hinzieht, können auch Praktika, Leih- und Zeitarbeit und ein freiwilliges soziales Jahr neue Türen öffnen. Aber das Wichtigste in so einer Situation ist, dass man einen kühlen Kopf behält.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche!

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So findest du deinen neuen Job - Tipps zur Jobsuche

Die Jobsuche kommt manchmal auf unerwartete Weise, z.B. nach einer Kündigung oder einem Krankheitsfall - jedoch können auch Unzufriedenheit oder Ärger im Job dazu führen, dass es Zeit wird, für einen Jobwechsel. Nicht immer ist es so einfach nach einem Jobverlust neu zu starten. Wie du einen geeigneten Job, der zu dir passt, findest und worauf du achten solltest, haben wir dir zusammengefasst.

Wir haben für dich Tipps und Infos zusammengefasst, die dir bei der Jobsuche helfen können.

 

Erfolg oder Misserfolg? Das ist wichtig

Geeignete Stellenangebote zu finden ist manchmal gar nicht so leicht, denn die neue Stelle sollte zu deinen Anforderungen und Wünschen passen, wie z.B.:

  • Arbeitsklima im neuen Unternehmen
  • allgemeine Stimmung im Team und der Umgang miteinander
  • Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhemöglichkeiten
  • Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten
    uvm.

 

Online den richtigen Job finden

Nicht nur die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist für viele die erste Anlaufstelle bei der Jobsuche, mittlerweile bieten auch Social-Media Plattformen verschiedene Möglichkeiten, neue berufliche Wege zu finden. Auch dank Google Jobs haben Unternehmen eine ideale Chance ihre Stellenausschreibungen zu präsentieren. Informiere dich regelmäßig auf XING, LinkedIn, Facebook oder auch Instagram, was in Unternehmen in deiner Nähe passiert. Behalte Firmen im Auge, die dein Interesse geweckt haben, folge deren Unternehmensseite oder sende einfach eine Initiativbewerbung ab.

 

Die richtige Plattform auswählen

Bei der Suche nach dem geeigneten Job gibt es verschiedene Arten sich über offene Stellen zu informieren. Neben dem meistgenutzten Weg über das Internet, finden sich Aushilfsjobs oder regionale Angebote auch in Tages- und Lokalzeitungen. Achte außerdem auf Ausschreibungen im Supermarkt oder an Orten, an denen du dich sonst aufhältst. Oft helfen auch Gespräche mit deinem Bekannten- und Verwandtenkreis auf eine interessante Stelle aufmerksam zu werden.

 

Tipps für deine erfolgreiche Jobsuche

 

Entscheidungen treffen nach Bauchgefühl

Veränderungen im Unternehmen können sich auch auf deinen Arbeitsplatz auswirken. Wenn du intuitiv merkst, dass es Zeit für einen Jobwechsel wird, kannst du früher anfangen zu planen. Überlege dir genau, was dir in deinem alten Job Frust bereitet hat und was dir schwerfiel. Gab es vielleicht Streit oder Lästereien auf der Arbeit? Hat das Arbeitsklima einfach nicht zu deiner Art gepasst oder hattest du andere Erwartungen an deine Aufgaben?

Es ist wichtig, diese Gefühle und Gedanken genau zu analysieren, um in deinem neuen Job nicht wieder alte Fehler zu begehen oder erst nach einer kurzen Zeit zu merken, dass dieser dich doch nicht so glücklich macht, wie gedacht.

 

Prioritäten setzen

Wenn du nun genau darüber nachgedacht hast, welche Situationen in deinem Job schwierig für dich waren, welche Aufgaben dir am meisten Spaß gemacht haben und was du gerne Neues dazu lernen würdest, wird es Zeit Prioritäten zu setzen. Erstelle dir eine Liste mit wichtigen Aspekten, die deine neue Arbeitsstelle mitbringen sollte.

Kein Unternehmen und kein Arbeitsplatz ist perfekt - aber worauf legst du besonders wert?

• Ist es dir wichtiger einen kurzen Arbeitsweg zu haben oder würdest du lieber eine längere Fahrtstrecke auf dich nehmen und dafür mehr Gehalt bekommen?

• Bist du ein Teamplayer oder arbeitest du lieber alleine? Wie würde es auf deiner neuen Position aussehen? Was gibt dir ein gutes Gefühl im Berufsalltag?

 

Entwickle realistische Vorstellungen

Wenn du deine Prioritäten gesetzt hast, solltest du dir außerdem klar machen, dass du keine falschen Erwartungen haben solltest. Besonders verbreitet ist der Gedanke: "Ich muss den perfekten Job finden..." Natürlich sollte deine Arbeit passend für dich sein, wer jedoch mit zu hohen Erwartungen auf Jobsuche geht, wird oftmals enttäuscht. Wichtig ist es, Kompromisse einzugehen und Prioritäten festzulegen.

Außerdem solltest du eine gesunde Portion Selbstbewusstsein mitbringen und an deine eigenen Fähigkeiten und Stärken glauben und diese herausfinden. Nur so findest du eine Arbeitsstelle, die dir auf Dauer Freude bereitet.

 

Entwickle einen Plan für die Jobsuche

Oft kann die Jobsuche überwältigend sein oder überfordernd. Das Ziel ist klar, doch eigene Hindernisse oder schlechte Planung führen zu Chaos. Mache dir genaue Gedanken über den Ablauf deiner Suche. Welche Bereiche kommen in Frage und welche Kanäle eignen sich hier am besten? Hier kannst du wieder auf deine Prioritätenliste zurückgreifen. Welche Stellen sind dir am wichtigsten und was brauchst du für deine Bewerbung? Müssen noch Bewerbungsfotos oder Zeugnisse ausgedruckt oder sogar vom Arbeitgeber eingeholt werden? Was soll auf jeden Fall in deinem Lebenslauf stehen?

Mache dir zuerst eine Liste welche Dinge du benötigst, um deine Bewerbung so zu gestalten, dass du dich von deiner besten Seite zeigst.

 

Netzwerk und Kontakte aufbauen

Wichtige Faktoren, um einen neuen Job zu finden, in dem du dich auch wohlfühlst, sind Connections und gute Kontakte. So erfährst du nicht nur von neuen Stellen schneller, sondern bekommst auch einen besseren Einblick in die Arbeitsatmosphäre des Unternehmens. Zudem wird deine Chance auf eine gute Stelle dadurch erhöht, denn das bekannte Vitamin B hilft bekanntlich immer.

 

Viele Bewerbungen versenden statt "die eine"

Halte dir immer den Rücken frei, indem du nicht deine ganze Energie in die "eine Bewerbung" steckst. Es bringt dir nichts, wenn diese noch so gut ist, das Unternehmen aber schon jemand ganz anderes im Sichtfeld hat für den Job.

  • Es kann immer noch etwas Besseres geben
    Du landest mit jeder Bewerbung zumindest im Hinterkopf eines anderen Arbeitgebers. Auch wenn du am Ende mit der Stelle kein Glück hast, gibt es Möglichkeiten, die Stelle irgendwann doch zu bekommen - wenn z.B. ein Mitarbeiter aufhört oder intern die Stelle wechselt.
  • Ist die Bewerbung verschickt, kannst du die Kontrolle erstmal abgeben
    Dein potenzieller Arbeitgeber entscheidet was mit deiner Bewerbung passiert und mit deiner beruflichen Zukunft. Wenn die Stelle genau für dich gemacht ist, wirst du sie auch bekommen - wenn nicht, passt eine andere besser zu dir. Verlasse dich nicht auf eine Stelle und halte dir mehrere Optionen offen und sende deine Bewerbungen an unterschiedliche Unternehmen.

Akzeptiere, dass du auch abgelehnt werden kannst, aber minimiere dein Risiko auf eine Arbeitslosigkeit. Auch wenn es frustrierend sein kann, keine Antwort zu erhalten oder eine Jobabsage, bewerbe dich immer weiter. Selbst, wenn du dir sicher bist, dass du eine neue Stelle hast. Beende deine Jobsuche erst, wenn du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche!

 

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Azubis finden: Jeder dritte Betrieb findet keine Lehrlinge

azubis finden

 

Der Fachkräftemangel spitzt sich zu: Immer mehr Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden und Unternehmen finden keine Azubis, weil Bewerber und Arbeitgeber einfach nicht zusammen finden. Doch woran liegt das und was müssen Unternehmen tun, um in Zukunft die Generation Z wieder für Ihre Ausbildungsberufe zu begeistern?

Die Anzahl der Bewerbungen sinkt

Seit 1990 sank die Zahl der Neugeborenen von ca. 900.000 auf ca. 650.000 im Jahr 2010. Außerdem sind mehr Menschen aus Deutschland weggezogen als zugezogen.
Das bedeutet: Es gibt immer weniger junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen können.
In der Praxis bedeutet es: Attraktive Ausbildungsbetriebe bekommen immer noch die Anzahl von Auszubildenden, die sie suchen und sichern damit ihre Zukunft. Der Rest geht leider leer aus oder muss mit dem Vorlieb nehmen, was die attraktiven Ausbildungsbetriebe nicht einstellen wollen. Die richtigen Azbis zu finden ist also gar nicht so leicht.

 

Fachkräftemangel vor allem in Handwerksberufen

Den Fachkräftemangel gibt es nicht nur bei Lehrern, Erziehern und Pflegern, sondern auch bei Mechatronikern, Fachinformatikern und Köchen. In Handwerksberufen haben Schüler bereits mehr handwerkliche Erfahrung, jedoch finden sich keine Azubis. Nicht immer sind die Bewerber für den Ausbildungsplatz geeignet. Zu häufig fehlen ihnen Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, die Motivation für die Lehrstelle sowie die Neugier für neue Erfahrungen und Aufgaben.

Verschärft wird die Situation dadurch, dass immer mehr erfahrene Mitarbeiter der Baby-Boomer-Generation in Rente gehen. Und auch Betriebe, die auf ihre freien Lehrstellen Bewerbungen erhalten, stehen vor großen Herausforderungen. Dass die Anforderungen der Unternehmen und die Qualifikationen und Wünsche der Bewerber nicht zusammenpassen, ist ein altbekanntes Problem. Trotz der vielen unbesetzten Lehrstellen gibt es auch zehntausende Jugendliche, die gern eine Ausbildung machen würden, aber keine Lehrstelle finden.

 

Angebot für Azubis hat sich eigentlich verbessert

Knapp 79.000 Bewerber haben im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz gefunden - obwohl knapp 58.000 Lehrstellen unbesetzt geblieben sind. Warum Azubi und Betrieb so oft nicht zusammenfinden, haben die Uni Göttingen und das Soziologische Forschungsinstitut in Göttingen (SOFI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht und bis auf Länderebene aufgeschlüsselt.

Im Bundesdurchschnitt gibt es für 100 Bewerber fast 97 Angebote. Dahinter stehen aber große regionale Unterschiede. In Berlin gibt es pro 100 Bewerber nur 86 Ausbildungsplätze, während es in Bayern und Thüringen einen Überschuss gibt.

 

Trotzdem kommt es oft nicht zum Vertragsabschluss. Die häufigsten Ursachen hierfür sind:

  • Bei knapp der Hälfte (44 Prozent) der unbesetzten Stellen gibt es zwar interessierte Jugendliche, die Betriebe lehnen sie aber ab, etwa weil sie den Bewerber nicht für geeignet halten. Oder der Bewerber entscheidet sich gegen den Betrieb, etwa weil er keinen guten Ruf hat.
  • Für ein Drittel (34 Prozent) der offenen Lehrstellen gibt es hingegen keine Bewerber, die den Beruf ergreifen wollen.
  • Bei knapp einem Viertel (23 Prozent) der vakanten Plätze liegt das Problem in fehlender Mobilität, weil sich Ausbildungsbetriebe und Bewerber in unterschiedlichen Regionen des jeweiligen Bundeslandes befinden.

 

 

Weitere Gründe für die niedrige Anzahl der Bewerbungen:

  • Ungleiche Verteilung von Angebot und Nachfrage bei Lehrstellen
  • Viele Schüler wissen nicht, welche Tätigkeiten hinter einer Berufsbezeichnung stecken
  • Immer mehr Schüler wählen eher ein Studium statt eine Ausbildung

Unter fehlenden Bewerbern leiden vor allem bestimmte Branchen wie das Lebensmittelhandwerk oder das Hotel- und Gastronomiegewerbe: Zu wenige Jugendliche wollen Fleischerin oder Bäcker werden, die Ausbildung zum Koch oder zur Hotelfachfrau hat einen schlechten Ruf. Auf Landesebene macht sich das Problem vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg bemerkbar.

 

Viele Berufe haben sich gewandelt

Hauptproblem ist aus Volker Borns Sicht (Zentralverband des Deutschen Handwerks - ZDH) , dass Klischee-Bilder unter Jugendlichen verbreitet sind. Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk oder Fleischer etwa, die laut Ranking besonders unbeliebt sind, hätten sich stark gewandelt. „Viele Leute denken, es gehe nur darum, Fleisch zuzubereiten oder Waren über den Tresen zu reichen“, sagt Born. „Dabei sind die Berufe viel komplexer geworden.“ Die Beschäftigten seien heute mit verschiedenen Kundenwünschen konfrontiert. Das fange an bei Beratungen rund um Nachhaltigkeit der Produkte, sagt der ZDH-Experte. Und es reiche bis zu Kalkulierung und Logistik eines Caterings.

 

Unternehmen müssen attraktiver für Bewerber werden

Es ist nicht mehr genug, auf die richtigen Bewerber zu warten. Unternehmen müssen attraktiv sein für Bewerber, sie müssen sich auf die gestiegenen Anforderungen einlassen. Und damit sind keine Hochglanzprospekte, die man auf Jobmessen verteilt, gemeint. Solange diese Hochglanzprospekte nicht der Wahrheit entsprechen, werden das die jungen Leute herausfinden.
Die Möglichkeiten sind in der aktuellen Zeit scheinbar unbegrenzt. Die Digitalisierung und Veränderung in der Arbeitswelt  sind enorm und verlangen von Unternehmen sich Bewerberverfahren und Stellenanzeigen dieser Wandlung anzupassen. Dabei gilt es jedoch zu verstehen, dass nicht alle Maßnahmen wirklich sinnvoll sind. Sonst werden manche Unternehmen schlicht und einfach langsam veralten und in letzter Konsequenz untergehen.

 

Sie möchten Ihre Stellenanzeige attraktiver, authentisch und einfach für Azubis gestalten? Gerne beraten wir Sie zu Ihrer individuellen Stellenanzeige.

Dann kontaktieren Sie uns einfach!

Mail: info@jobsocial.de
Telefon: +49 6881 9999 750
https://www.jobsocial.de/kontakt/

 

 

 

 


Social Media Event Saarland • mit Sozialen Medien zum Erfolg

Du willst mehr darüber erfahren, wie du die sozialen Medien, wie Facebook, Instagram, YouTube oder auch Google effektiv für dein Unternehmen einsetzen kannst? Komm einfach zum Social Media Event Saarland am 17.10.2019 in der Congresshalle in Saarbrücken und erfahre mehr über aktuelle Trends, neue Strategien z.B. wie du Fachkräfte für dein Unternehmen gewinnst, Tipps zum Social Recruiting, Google Ads und vieles mehr.

Dich erwarten spannende Vorträge, du hast die Möglichkeit dich mit Social Media Experten auszutauschen und Fragen zu stellen und es gibt reichhaltig Getränke und ein leckeres Mittagessen.

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Mehr Infos & Tickets

Auch unsere Sales Managerin Sarah Leinenbach und unser Geschäftsführer Marcus Krämer sind mit dabei und informieren über aktuelle Trends bei der Bewerbersuche, wie man mit Facebook und Instagram das doppelte an Bewerbern erreichen kann und wie man gezielt neue Mitarbeiter für das eigene Unternehmen findet. Außerdem gibt Sarah Tipps zur Ansprache der Generation Z, also jungen Bewerbern, die es gilt zu gewinnen.

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13 typische Situationen, die jeder kennt, der im Einzelhandel arbeitet

13 typische Situationen, die jeder kennt, der im Einzelhandel arbeitet

Jeder, der viel mit Kunden in Kontakt ist, kennt Situationen, die entweder Freude bereiten oder einen zur völligen Weißglut bringen. Da gibt es nichts Besseres, als darüber einfach zu lachen. Wir haben euch einen typischen Arbeitstag im Einzelhandel zusammengefasst, der euch vielleicht auch bekannt vorkommt.

Dein Arbeitstag fängt schon morgens gut an, denn die ersten Kunden stürmen bereits den Laden. Sie können es kaum erwarten, bis das Geschäft öffnet. Dein Kaffee hat noch nicht seine Wirkung entfaltet und schon werden deine Nerven auf die Probe gestellt.

Auch wenn du denkst, dass dein Tag jetzt nur noch besser werden kann, testen die Kunden immer wieder deine Geduld.

Nachdem du deine freundliche Kundenstimme wieder gefunden hast, freust du dich dann auch, wenn ein Bekannter oder Freund vorbeikommt. Damit er dir auch öfter bei der Arbeit Gesellschaft leistet und dir für ein paar Minuten eine kleine Pause verschafft, weißt du genau, wie du ihn glücklich machen kannst.

Aber diese Ruhe hält nicht lange, denn du merkst, dass Susanne schon wieder ihre 5 Minuten bekommt…

Du bekommst mit, dass ein Kunde unzufrieden ist und trotz jeglicher Versuche ihn (und Susanne) zu besänftigen, hat auch dieser Kunde jetzt die Nase voll. Natürlich lässt er seinen Ärger an dir raus. Du wirst aber zu wenig bezahlt, um dir darüber den Kopf zu zerbrechen, das soll Angelika regeln.

Doch auch die Chefin sagt dem Kunden genau das Gleiche, was du ihm bereits mitgeteilt hast.

Aber nicht mehr lange, dann ist schon Mittagspause – dachtest du zumindest…

Nach deiner Mittagspause geht es dann weiter. Wenn du an der Kasse bist, merkst du, eigentlich bräuchtest du jetzt schon Feierabend.

Aber manchmal muss auch ein wenig Spaß bei der Arbeit sein und manche Kunden bringen einen ganz besonders zum Lachen oder eben auch nicht mehr…

Nicht jeder Kunde ist jedoch so spaßig unterwegs. Manche möchten gerne noch einen Extrawunsch, aber wenn der dann extra kostet, wird es oft schwierig…

Ansonsten bist du aber immer hilfsbereit und hilfst deinen Kunden gerne weiter. Da gehst du auch gerne mal im Lager nachschauen, ob ein Artikel noch da ist, obwohl du genau weißt, dass er da nicht ist. Während der Kunde hofft, dass du im Hinterraum doch noch den ersehnten Artikel findest, gönnst du dir eine kleine 5 Minuten Pause und kommst dann mit den Worten „Tut mir Leid, den Artikel haben wir leider nicht mehr im Lager.“ zurück. Na ja, wenn der Kunde nur wüsste, wie das Lager wirklich aussieht…

Gott sei Dank ist dein Tag aber schon bald vorbei. Nach etlichen Kundengesprächen wünschen dir die ersten Kunden ein schönes Wochenende. Schade nur, dass du auch an einem Samstag arbeiten musst.

Fast geschafft, noch schnell aufräumen und dann ab in den verdienten Feierabend! Doch die Kunden sind da anderer Meinung.

Natürlich ist nicht jeder Tag so, aber manchmal gibt es Tage, die sind einfach anstrengend. Kommen euch solche Situationen aus eurem Arbeitsalltag auch bekannt vor oder kommt das bei euch eher selten vor? Schreibt uns doch gerne mal eure witzigsten Situationen, die ihr so erlebt habt.

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Neugier im Job

Neugier: die Eigenschaft zum Erfolg im Job

Neugier im Job

Neugier ist der Beginn jeder großen Entdeckung. Ohne Neugier gäbe es keine Innovationen oder Fortschritt. Die Menschen würden sich im Kreis drehen und stehen bleiben. Neugier ist der Hunger nach Wissen und der Mut, sich auch mal überraschen zu lassen. Es bedeutet offen zu bleiben für Neues, Dinge auch mal zu hinterfragen und immer wieder etwas dazuzulernen. Wie wichtig die Eigenschaft Neugier für deinen Erfolg im Job ist, erfährst du hier.

 

Etwas nicht zu wissen, kann dich enorm verunsichern. Diese Unsicherheit führt zu Angst, die deine Neugier wieder blockiert. Daraus entsteht ein richtiger Kreislauf, der auch den Erfolg im Job beeinflussen kann.

Willst du wissen, was Jogi Löw's Frau zu ihm sagt, nachdem er die deutsche Mannschaft trainiert hat? Wenn du ganz nach unten scrollst, findest du die Antwort.

 

 

Hast du nachgeschaut? Dann ist deine Neugier noch ziemlich ausgeprägt.
Falls nicht, erklären wir dir warum die Neugier mit dem Alter schwindet und wie du sie wieder erlangst.

 

Die Neugier sinkt mit dem Alter zunehmend

Kannst du dich noch erinnern, wie du dich als Kind verhalten hast?
• Warum ist der Himmel blau?
• Wieso bellt der Hund?

All das sind Fragen, die jedes Kleinkind immer wieder stellt. Aus diesen Fragen versuchen sie die Welt besser zu verstehen und kennenzulernen. Die Neugier treibt sie dazu, Dinge verstehen zu wollen und neue Erlebnisse zu erfassen.

Wir Menschen entwickeln uns nur dann weiter, wenn wir neue Reize erhalten. Unser Gehirn ist dementsprechend darauf programmiert, immer wieder Neues zu erlernen. Wenn wir älter werden, kennen wir die Welt schon etwas besser. Wir wissen, warum der Hund bellt oder die Dinge einen bestimmten Ablauf haben. Manchmal akzeptieren wir auch einfach die Dinge, so wie sie eben sind.

 

Stress verringert Neugier

Im Job sind wir jeden Tag mit tausenden Dingen konfrontiert, an die wir denken müssen oder Aufgaben, die wir zu erledigen haben. Da bleibt kaum Zeit für Neugier - das würde den Zeitplan sprengen, oder? In vielen Unternehmen wird statt Offenheit für Neues, Lust auf neue Aufgaben oder Tätigkeitsfelder oft Fachwissen bevorzugt. Doch genau dieser Wille nach neuem Wissen, kann einem Unternehmen mehr bringen, als du denkst. Oft sind genau die Kollegen erfolgreich, die sich ständig weiterbilden, über neue Trends informieren, neue Arbeitsstrategien verfolgen und neue Methoden vorschlagen.

 

Blockierte Neugier: Beispiel

Erfahrungen und Erwartungen aus der Vergangenheit oder der Zukunft beeinflussen unsere Neugier stark. Mache dir bewusst, was dich momentan beschäftigt:

Nehmen wir an, du leitest gerade ein Projekt. Alles läuft nach Plan und du bist guter Dinge. Plötzlich erhältst du eine Mail, in der dein Chef dich zu einem dringenden Gespräch bittet. Nur steht darin nicht, warum genau er mit dir sprechen will. Tausende von Gedanken schwirren dir im Kopf herumzuschwirren. Egal ob du eher der Typ bist, der die Situation einfach auf sich zukommen lässt oder der, dem die Schweißperlen schon auf der Stirn stehen. Wie du reagierst, hängt von 2 Faktoren ab:

  1. Erfahrung: Nehmen wir an du bist bereits von deinem Chef zu einem Gespräch gebeten worden und wurdest unfair behandelt. Es hat sich ein negatives Erlebnis bei dir eingeprägt.
  2. Erwartung: Plötzlich fällt dir z.B. ein, dass du den Vorschlag deines Chefs, eine kleine Änderung bei deinem Projekt durchzuführen, noch nicht gemacht hast. Alle Gedanken, was jetzt alles passieren wird, schwirren durch deinen Kopf.

Schleichen sich solche Gedanken auch nur kurz ein, schwinden Neugier und Offenheit sehr schnell. Die Angst oder der Stress übernehmen das Steuer. Denn lieber das Schlimmste annehmen und positiv überrascht werden als umgekehrt.

Neugier steckt in jedem Menschen

Wir alle haben die Neugier in uns. Wir wollen neue Dinge erleben, sonst wird der Alltag schnell eintönig. Der Stress, den wir oft im Joballtag in uns tragen, überwiegt. Unser Gehirn will nach einem langen Arbeitstag einfach nur abschalten. Doch wir merken, dass uns irgendetwas fehlt. Ist es z.B. ein Urlaub, eine Reise in ein bisher unbekanntes Land oder ein Konzert einer Band, die du schon immer mal live erleben wolltest? All diese Dinge sind Folge deiner Neugier. Du brauchst neue Erlebnisse, um neue Denkweisen zu schaffen und Platz für neue Anregungen, Gedanken und Gefühle.

Der Mensch hat ein Bedürfnis nach Abwechslung, aber will trotzdem Gewohnheit und Vertrautes, generell gesehen also: Sicherheit. Natürlich hat nicht jeder Mensch das gleiche Bedürfnis nach Sicherheit. Es gibt Menschen, die bevorzugen feste Strukturen, Routinen und Pläne. Andere handeln lieber spontan und entscheiden nach ihrem Bauchgefühl.

 

Was ist der Vorteil, wenn wir neugierig bleiben?

Menschen, die neugierig sind...

  • können mitreden und Diskussionen nachvollziehen
  • trainieren Lern- und Konzentrationsfähigkeit
  • wirken motiviert und interessiert
  • wirken präsent, sympathisch und aufgeschlossen
  • sind tolerant und finden schnell neue Freunde
  • sind selbstsicherer und schneller inspiriert
  • erleben Fortschritte

 

Neugier und Wissen sind Zwillinge

Du kannst nicht neugierig sein und nichts dazulernen. Das wiederum macht erfolgreich. Denn je erfolgreicher du bist, desto mehr wird dir bewusst, wie wichtig Lernen ist. Ohne Neugier wird Lernen schwieriger: Warum ist das so und nicht anders? Wie wurde das Problem das letzte Mal gelöst?

Das Interesse von erfolgreichen Menschen ist meistens fachübergreifend. Sie sind nicht nur neugierig in einem Fach (Sport, Politik, Beruf), sondern in vielen unterschiedlichen Themen. Dadurch bekommen sie ein breiteres Spektrum an Wissen und neuen Ideen für ihren Erfolg. Sie scheuen sich nicht davor auch mal ein Risiko zu wagen.

Natürlich solltest du immer gut abwägen, bevor du eine Entscheidung triffst, aber alleine der Gedanke an eine neue Situation oder Herangehensweise an eine Aufgabe, erweitert deinen Horizont. Du merkst besser, welche Dinge dir in Zukunft weiterhelfen können, was du brauchst und wie du dich fühlst.

Neugier im Job

Wenn du dich z.B. mit einem Kollegen vergleichst, der mehr verdient als du und du dich fragst: Warum eigentlich? Dann handelst du aus Neugier und fragst dich wahrscheinlich, wie er das geschafft hat. Kommt dann raus, dass dein Kollege eine Weiterbildung gemacht hat, von der du noch nichts mitbekommen hast, erschaffst du für dich neue Wege, um erfolgreicher zu sein. Wer weiß, ob du es mitbekommen hättest, wenn du nicht gefragt hättest.

Hab' also keine Angst deine Antennen immer wieder auszubreiten.

 

Alltagstipps

1. Bleib aufgeschlossen
Denn nur so kannst du offen für Neues bleiben. Dinge ändern sich ständig und die Welt befindet sich im Wandel. Einige Dinge, die du vielleicht glaubst, zu wissen, müssen nicht mehr stimmen. Sei darauf vorbereitet und bilde dir deine eigene Meinung über die Dinge.

2. Sehe nicht alles als selbstverständlich an
Versuche deine Neugier nicht zu verlieren. Versuche immer tiefer zu graben und nicht zu verpassen, was um dich herum passiert. Halte deine Ohren offen und nimm dir  Zeit, um deine Fortschritte und Gefühle zu verstehen.

3. Höre nicht auf Fragen zu stellen
Ein sicherer Weg, den Dingen auf den Grund zu gehen, ist, Fragen zu stellen: Was ist das? Warum macht das Unternehmen das auf diese Weise? Wann wurde es gemacht? Wer hat es erfunden? Woher kommt das? Wie funktioniert das? Was, warum, wann, wer, wo und wie sind die besten Freunde der Neugierigen.

4. Bezeichne nie etwas als langweilig
Wenn du etwas als langweilig bezeichnest, schließt du eine weitere Tür von Möglichkeiten. Natürlich muss sich nicht jedes Thema interessieren. Aber gerade wenn es um deinen Job geht, lassen sich immer wieder neue Möglichkeiten, Lösungswege und Strategien entdecken.

5. Sehe Lernen als etwas, dass Spaß macht
Wenn du Lernen als Belastung siehst, gibt es keinen Grund, mehr erfahren zu wollen. Das wird nur die Last schwerer machen. Aber wenn du merkst, dass so etwas wie Lernen Spaß macht und dich weiter bringt, willst du automatisch immer mehr erfahren. Auch wenn du unzufrieden bist, wirst du in der Lage sein, das zu ändern und Wege für dich zu entdecken.

6. Keine Angst vor neuen Dingen
Lies auch mal Berichte aus Bereichen, die dir vollkommen fremd sind. Ändere deine Tagesstruktur ab und breche deine normale Routine auch mal auf. Koche ein neues Gericht oder besuche einen Laden, in dem du noch nicht warst.

 

Fazit:

Wenn wir uns von Neuem abschotten und nur nach Sicherheit streben, verlieren wir Flexibilität und Offenheit. Wir müssen unser Hirn trainieren, damit wir nicht nachlassen. Dazu geben wir ihm am besten neue Informationen. Wenn wir neugierig bleiben, dann öffnen sich neue Wege und Chancen, uns zu ändern und zu wachsen. Hören wir damit auf, dann entsteht Langeweile und das Gefühl, dass etwas fehlt oder auch Unzufriedenheit. Leben heißt Neues lernen und in Bewegung bleiben.

"Wir brauchen den Appetit der Neugier, um in den Genuss neuer Entdeckungen zu kommen." - Ernst Ferstl

 

 

Hier befindet sich nichts weiter, als ein sinnloses GIF.

Neugier im Job
Quelle: Giphy

Bist du von deiner Neugier getrieben worden? 😉

 

 

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Mitarbeiter finden: Stellenanzeige richtig schreiben

Stellenanzeigen funktionieren für das Recruiting im Unternehmen nach wie vor. Jedoch ist das Schreiben einer Stellenanzeige heutzutage nicht mehr so einfach wie früher. Der Alltag der Menschen wird immer schnelllebiger und überall wird man von verschiedenen Informationen und Angeboten bombardiert. Nicht immer lassen sich die Angebote herausfiltern, die man individuell auch nutzen kann oder sehen möchte. Eine ebenso große Herausforderung ist es, beim Kandidaten aus der Masse an Stellenausschreibungen herauszustechen und in Erinnerung zu bleiben.

Wie Sie Ihre Stellenausschreibung richtig schreiben und somit qualifizierte Bewerber erreichen, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag. Außerdem finden Sie eine kostenlose PDF mit den wichtigsten Infos im Überblick zum Download.

Stellenausschreibung: die Basis

Das Recruiting wandelt sich und ständig gibt es neue Recruiting-Strategien. Mittlerweile gibt es mehr als die übliche Print Anzeige in einer Zeitung. Auch auf Online-Plattformen, Unternehmensseiten und per Google wird versucht die Bewerber bestmöglich anzusprechen. Weil sich stets neue Möglichkeiten entwickeln, eine Anzeige zu schalten und zu erstellen, wird es immer wichtiger auch die Basis der Anzeige zu beachten: die Stellenausschreibung richtig zu schreiben. Denn diese ist der erste Kontakt mit dem Jobangebot und dem Unternehmen. Durch Individualisierungsmöglichkeiten, Videos über das Unternehmen, schnelle und einfache Kontaktformulare und viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten kann die Stellenanzeige so effektiv wie noch nie auf das Unternehmen angepasst werden.

 

Planung der Stellenanzeige: Die richtige Strategie wählen

Viele Unternehmen nehmen sich wenig Zeit für eine Stellenausschreibung und nutzen das, was Sie auch seit Jahren schon genutzt haben, um neue Bewerber anzusprechen. Im Gegensatz zu anderen Marketingstrategien und Ausstrahlungen Ihrer Werbung, wird sich bei Stellenanzeigen oft noch auf die altbewährten Tools, wie Zeitungen und Jobbörsen verlassen, obwohl der Markt mittlerweile viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stellt.

Bevor Sie also loslegen mit Ihrer Stellenanzeige, sollten Sie sich kurz Zeit nehmen, um Ihre Ausschreibung zu planen.

Die richtige Zielgruppe ansprechen

Überlegen Sie sich zuerst, welche Zielgruppe Sie überhaupt ansprechen wollen.
Diese zwei Aspekte sollten Sie sich überlegen:

  1. Was ist die Zielgruppe?
  2. Wie wollen Sie diese überzeugen?

Jobangebote sind Marketing-Maßnahmen, bei denen Sie eine freie Stelle vermarkten wollen. Wie bei jeder Art des Marketings ist hierfür eine möglichst präzise Definition der Zielgruppe von Vorteil.

Hier hilft es, wenn Sie sich den passenden Bewerbern konkret vorstellen, der in Zukunft Teil Ihres Teams werden soll. Das bedeutet: Legen Sie Altersgruppe, Persönlichkeit, Erfahrung im Beruf und mehr konkret vor. Behalten Sie diese Person immer vor Augen und überlegen sich dann, wie Sie genau diese Person von Ihrem Unternehmen überzeugen.

 

Das eigene Unternehmen authentisch präsentieren

Wenn Sie Ihre Zielgruppe bestimmt haben, müssen Sie natürlich auch darauf eingehen, warum Bewerber sich genau bei Ihrer Firma bewerben sollen. Finden Sie also heraus, was Ihr Unternehmen ausmacht. Was macht Sie attraktiv als Arbeitgeber? Welche Unterschiede gibt es bei Ihnen im Vergleich zur Konkurrenz ? Was sagen Ihre Mitarbeiter über Ihr Unternehmen? Hier können Sie auch Ihr Unternehmensleitbild und Ihr Corporate Identity mit einfließen lassen. Dieses Bild sollte sich durch die ganze Stellenanzeige ziehen und idealerweise neue Bewerber dazu animieren, Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen zu übersenden oder sich genauer über Ihr Unternehmen zu informieren. Gelingt Ihnen das, wird die Stellenausschreibung auch bei Ihrer gewünschten Zielgruppe in Erinnerung bleiben.

 

Der Aufbau der Stellenanzeige

Grundsätzlich lohnt es sich, bei Stellenanzeigen auf altbewährte Marketingstrategien zurückzugreifen. Berücksichtigen Sie daher diese Punkte bei der Schaltung Ihrer Stellenanzeige:

  • Attention (Aufmerksamkeit)
  • Interest (Interesse)
  • Desire (Verlangen)
  • Action (Aktion)

Ihre Stellenanzeige soll also zuerst einmal Aufmerksamkeit beim Bewerber erregen. Das funktioniert am besten über den Jobtitel und über gestalterische Elemente, wie Bilder, Logos usw.

Die Gestaltung der Anzeige: Ein Bild sagt mehr als Worte

Bilder bleiben mehr in Erinnerung als Texte und sprechen Bewerber schnell und direkt an. Die Nachricht wird innerhalb weniger Sekunden vom Empfänger verstanden und vermittelt eine ganz bestimmte Emotion. Gesichter kommen deshalb generell immer besser an, als Gegenstände, denn diese Emotionen kennen wir und verstehen direkt, um was es geht. Wir verbinden mit bestimmten Personen auch ganz bestimmte Vorstellungen. Hier können Sie wieder auf die Person zurückgreifen, die Sie sich für Ihre Stellenausschreibung vorgestellt haben. Sollte Sie eher jung und neugierig aussehen (z.B. für eine Azubi Stelle) oder etwas älter und eine gewisse Sicherheit ausstrahlen (z.B. bei Stellen mit Berufserfahrung). Vertrauen Sie hier auf Ihren Instinkt und wählen ein authentisches Foto. Teamfotos oder Mitarbeiter Ihres Unternehmens können hier ebenfalls verwendet werden.

Den richtigen Jobtitel wählen

Viele Recruiter versuchen mit englischen Begriffen möglichst viele Bewerber gleichzeitig anzusprechen und die Position der Stelle hervorzuheben, wie z.B. " Head of Verbal Communications gesucht!" statt schlicht und einfach verständlich "Sekretär/in gesucht!". Oft wissen Bewerber hier überhaupt nicht, um welche Stellenanzeige es sich handelt und können mit dem englischen Begriff auch nichts anfangen. Außerdem bewerben sich Kandidaten eher auf eine Stellenanzeige, wenn bereits aus dem Titel die genaue Tätigkeit hervorgeht.

 

Quelle: www.orbis-uebersetzungen.de/kreative-englische-berufsbezeichnungen/

 

Insgesamt sollte der Titel der Stellenausschreibung kurz und genau sein. Er sollte nur den Jobtitel – beispielsweise „Sekretär (m/w/d)“ – sowie unter Umständen das Arbeitszeitmodell, den Standort oder das jeweilige Projekt enthalten, wenn die Stelle projektbezogen ist. Alle weiteren Informationen findet der Bewerber dann in Ihrem ausführlichen Stellentext.

Jobbeschreibung präzise formulieren

Weiterhin ist natürlich auch der Aufbau Ihres Stellentextes wichtig: Die wichtigsten Informationen sollten übersichtlich dargestellt sein und realistische Punkte aufweisen. Gehen Sie außerdem auch auf die Vorteile in Ihrem Unternehmen ein, was Sie dem Bewerber bieten und was Ihn in seinem neuen Job erwartet. Abgeschlossen wird die perfekte Stellenanzeige durch die Handlungsaufforderung. Dazu geben Sie Informationen zum Einreichen der Bewerbung und fordern auf: Jetzt bewerben! Hier sollte die Kontaktaufnahme und das Hochladen der Bewerbungen einfach gehalten und schnell abwickelbar sein.

 

Jobsocial Checkliste Stellenanzeigen

 

Hauptteil: Die wichtigsten Inhalte einer guten Stellenanzeige

Interesse wecken: Wer sind wir?

In jede Stellenanzeige gehört eine kurze Vorstellung des Unternehmens. Wichtig beim Schreiben der Stellenausschreibung: Präsentieren Sie sich authentisch und sympathisch. Wecken Sie Emotionen durch aktive Formulierungen und aussagekräftige Adjektive beim Leser. Er soll schließlich Lust auf Sie als Arbeitgeber bekommen.

Hier sollten Sie hervorheben, was Ihr Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.
Ein Beispiel für ein großes Unternehmen wäre:

„*Beispielfirma* ist der größte Hersteller von "Beispielprodukt" der Welt. Dank innovativer Prozesse und eigens entwickelter Technologien überzeugt *Beispielfirma* seine Kunden weltweit mit sicheren und verlässlichen Lösungen. Mit 13 Standorten in vier Ländern vernetzen wir die europäische Industrie und setzen voll auf internationale Kooperationen. Für unseren Standort in *Beispielstadt* suchen wir jetzt in Voll- oder Teilzeit eine/n …“

Ein mittelständisches Unternehmen könnte beispielsweise so für sich werben:

„80 Mitarbeiter sind das Herz und die Seele von *Beispielunternehmen*. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang: Unseren Kunden bei "Beispieldienstleistung" helfen uns nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Unser Unternehmen ist seit vier Generationen in Familienhand. Werde jetzt Teil der Familie als…“

Wohingegen ein Startup einen anderen Fokus setzen sollte:

„*Beispielstartup* ist das aufstrebende Unternehmen der deutschen Softwareszene. In unter zwei Jahren haben wir bereits Gewaltiges geleistet und mit *Beispielsoftware* aus dem Nichts eine Software-Lösung entwickelt, dank der wir die gesamte *Beispielbranche* revolutionieren. Unsere Vision ist es, dass in fünf Jahren … Für diese Vision brauchen wir deine Hilfe! Für unser rasant wachsendes Team suchen wir …“

 

Das Herzstück: Die Jobbeschreibung

Machen Sie klar, um welche Art von Beruf es geht. Führen Sie eine Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibung der offenen Stelle auf. Die Jobbeschreibung sollte enthalten:

  • Welche Aufgaben gehen mit dem Job einher?
  • Welche Position hat die Stelle im Unternehmen?
  • Aufstiegschancen/Karrieremöglichkeiten
  • Eintrittsdatum, Standort, Art der Anstellung
  • Eventuell typischer Arbeitsalltag

Viel Text mit wenig Bedeutung dahinter bringt nur wenige Bewerbungen ein. Der Verfasser der Stellenanzeige versucht oft möglichst viele Bewerber gleichzeitig anzusprechen, jedoch kommt es auch hier auf die richtige Definition der Zielgruppe an und wen man mit seiner Jobanzeige zielgerichtet ansprechen möchte.

 

Stellenanzeige schreiben: Wen Sie suchen

Behalten Sie Ihre Zielgruppe vor Augen und formulieren Sie Ihre Erwartungen klar an die Bewerber. Fragen Sie nach möglichst konkreten Eigenschaften und Fähigkeiten. Denn gerade hier bringen Sie ungenaue Floskeln wie „flexibel und belastbar“ nicht weiter. Sie sollten sich außerdem überlegen, welche der Anforderungen wirklich von Bedeutung sind. Zu viele oder zu hoch gegriffene Erwartungen schrecken möglicherweise passende Kandidaten ab.

Nennen Sie zusätzlich Arbeitgeberbenefits (z. B. Kantine, kostenloses Fitness-Programm oder flexible Arbeitszeiten) sowie Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

 

Und Action! Den Abschluss der Stellenanzeige schreiben

Mit unseren Tipps zu Ihrer Stellenausschriebung sollte Ihr Kandidat jetzt richtig Lust haben, sich bei Ihnen zu bewerben. Der Leser sollte sich jetzt denken: „Die suchen mich! Das Unternehmen ist genau richtig! Die Stelle klingt unglaublich! Wie kann ich mich bewerben?“ Ihr Bewerber sollte außerdem keine offenen Fragen mehr haben und falls doch, sollten Sie wissen, an wen Sie sich wenden müssen.  
Informieren Sie ihn also über:

  • Kontaktdaten und Informationen zum Ansprechpartner
  • Gewünschte Bewerbungsform/gewünschter Bewerbungsweg (E-Mail, Post,  Bewerbungsformular)
  • Geforderte Unterlagen
  • E-Mail-/Postadresse oder Link zum Bewerbungssystem
  • Bewerbungsschluss

Grundsätzlich sollten Sie die Bewerbung möglichst einfach machen. Richten Sie Ihre Bewerbungswege so ein, dass eine Bewerbung in unter 20 Minuten möglich ist.

 

Bewerber gleich behandeln

Da das Bundesverfassungsgericht das dritte Geschlecht offiziell anerkannt hat, reicht es in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr aus „Vertriebler/in (m/w)“ zu schreiben. Stattdessen sollten Sie Formulierungen wie „Vertriebler (m/w/d)“ oder auch „Vertriebler/in (m/w/d)“ nutzen. Dabei steht das „d“ für divers, schließt also alle anderen Geschlechter mit ein.

Da das ganze Thema sehr kompliziert ist und es zahlreiche Ausnahmen und Sonderfälle gibt, empfehlen wir den Artikel der IHK . Dieser geht noch einmal tiefer ins Detail.

 

Stellenanzeige auf den richtigen Plattformen schalten

Eine Stellenanzeige kann noch so gut designed und geschrieben sein, wenn Sie keiner sieht, werden Sie damit keinen Erfolg haben. Es kommt deshalb auch auf die optimale Veröffentlichung für Ihre Stellenanzeige an. Die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige lässt sich maximieren, indem Sie diese dort veröffentlichen, wo viele Menschen unterwegs sind.

 

Bewerbersuche über Facebook

Wir empfehlen Ihnen hier Facebook, denn hier lassen sich Zielgruppe und viele weitere Merkmale Ihres Bewerbers eingrenzen. Sie erreichen hier nicht nur aktiv suchende Bewerber, sondern auch passive Bewerber, die genau auf Ihre Stellenanzeige passen.

 

32 Millionen Nutzer

verzeichnet Facebook allein in Deutschland. In unserem schönen Bundesland - dem Saarland - sind ganze 460.000 Facebook Profile registriert.

Mobil immer dabei

Über 90% der Nutzer sind auf mobilen Endgeräten wie z.B. Handy oder Tablet unterwegs. Die sozialen Netzwerke sind optimiert für die Darstellung auf diesen Geräten. Die Bewerbung kann schnell und unkompliziert online ausgefüllt werden.

14 bis 65+ Jahre

Facebook nutzt schon lange nicht mehr nur die jüngere Generation. Mittlerweile sind alle Altersgruppen bei Facebook vertreten.

 

Gerne unterstützt Sie unser Jobsocial-Team bei der Suche nach dem passenden Bewerber! Wir schalten Ihre Stellenanzeige auf sozialen Plattformen, wie Facebook, Instagram oder auch Indeed, um mehr Bewerbungen für Ihre Stellenausschreibung zu erzielen. Dank unseres Rundum-Sorglos-Pakets übernehmen wir alle für die perfekte Stellenanzeige relevanten Faktoren - vom Design bis zum Text und der richtigen Ausschaltung der Anzeige. Außerdem erhalten Sie zur Erfolgskontrolle immer wieder aktuelle Zahlen zu Ihrer Stellenanzeige bei Jobsocial. (Klicks, erreichte Bewerber, Ausstrahlungen und vieles mehr.)

Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot zu Ihrer Stellenausschreibung!

 

Jobsocial Checkliste Stellenanzeigen